Das Wetter heute machte den Abschied aus Deutschland nicht allzu schwer. Mein Wecker stellte ich mir auf 5:30 Uhr, so dass ich noch etwas Zeit für letzte Kleinigkeiten hatte.
Nach dem Frühstück ging es mit Sack und Pack zum Flughafen Tegel. Am Continental Schalter war eine riesige Schlange, doch dank Elite Access Privilegien und Web-Check-In war ich sofort dran. Leider war mein Gepäck ein wenig unbalanciert und ich durfte am Flughafen noch mal umpacken. Die Alternative wären 50 EUR Aufschlag gewesen.
Die Maschine hob mit ca. 30 Minuten Verspätung ab. Aufgrund eines kleinen Schneesturms und des mit einhergehenden Temperatursturzes mussten wir erst noch zum enteisen der Flügel.

Der Flug an sich war mehr als entspannend. Ich saß am Notausgang womit genug Beinfreiheit gesichert war. Essen war auch über dem Durchschnitt des bisher erlebten. Der größte Knüller bei Continental Airlines ist allerdings, das an jedem Sitz echte Steckdosen sind. Eine solche befeuerte auch mein Apple MacBook und ich vertrieb mir die Zeit mit ein paar Filmen.
Um 13:45 Ortszeit setzte die Maschine dann im auf dem Newark Airport auf. Die Passkontrolle verlief, im Vergleich zu JFK, auch sehr zügig. Mit meinem Gepäck passierte ich noch den Zoll und draußen wartete schon mein Shuttle, welches mich zum Holiday Inn nach Princeton brachte.
Zum Hotel werde ich später einen separaten Post verfassen. Jetzt heißt es erstmal etwas essen und dann ab ins Bett.
Ich kann mich immer wieder nur wundern, wie es manche Leute schaffen per Web-Check-In einen Platz am Notausgang zu reservieren. Bei einer vernünftigen deutschen Airline geht sowas AFAIK
nicht, denn dort sollen nur Leute sitzen, die im Falle des Falles auch körperlich fähig sind die Luku zu öffnen. Wie soll das die Cabin Crew vorher wissen??? Trotzdem natürlich Glückwunsch zu dem guten Platz *Neid*
Ich denke auch dort wird nicht alles Gold sein was glänzt, wenn man hier so viel schlechtes über Deutschland liest
Man ist hier aber gespannt über die Erfahrungen am ersten Tag.