Mein erster Arbeitstag

Heute stand der erste Arbeitstag an. Nach dem Frühstück traf ich mich mit Sarah in der Lobby des Hotels und wir fuhren zum Hauptgebäude von Siemens Corporate Research. Dort angekommen hatte ich auch gleich ein Treffen mit der Personalabteilung.

Es wurden eine Menge Papiere ausgefüllt und unterschrieben. Im Anschluss zeigte Sarah mir die Abteilung und stellte mich einigen Kollegen vor.

Mein Arbeitsplatz ist ein Großraumbüro welches durch Trennwände unterteilt wird. Man hat also sein kleines Reich hier. Ich werde es mir jedenfalls richtig gemütlich machen. Mein Arbeitsplatzrechner ist ein Dell der von einem Intel Xeon befeuert wird. Leider natürlich mit Windows ;-)

Zunächst stellte ich erstmal fest, welche Software auf den Rechnern installiert war. Microsoft Outlook funktionierte leider nicht. Also gleich mal an die IT-Tech-Guys ein neues Ticket eröffnet. Solange musste ich mich mit Outlook WebAccess begnügen. Ich machte mit ein paar anderen Praktikanten aus, dass wir ja gemeinsam zum CDS-Meeting nach New York City morgen fahren könnten.

Am Nachmittag stand dann endlich die Abholung den Mietwagens an. Ein französischer Praktikant von Automation und Control fuhr mich nach Iselin, da er sowieso noch jemanden vom Newark-Airport abholen musste. Die Geschichte bei der Autovermietung folgt demnächst hier.

Zurück im Büro hatten die IT-Guys mittlerweile eine Lösung meines Problems zur Hand und Outlook lief. Weitere Programme wie Eclipse installierte ich selbständig nach.

Auf dem Weg nach Hause machte ich noch einen kleinen Halt bei McDonald’s und genoss ein paar Vierernuggets für jeweils einen Dollar.

Den Abschluss des Tages bildete ein Anruf auf meinem Zimmer von einer Praktikantin die auch heute angekommen zu sein schien. Sie wusste nicht so richtig wie sie morgen nach New York City käme und danach noch ihr Auto abholen solle. Ich bot meine Hilfe an und wir verabredeten uns zum Frühstück.

Die Anreise

Das Wetter heute machte den Abschied aus Deutschland nicht allzu schwer. Mein Wecker stellte ich mir auf 5:30 Uhr, so dass ich noch etwas Zeit für letzte Kleinigkeiten hatte.

Nach dem Frühstück ging es mit Sack und Pack zum Flughafen Tegel. Am Continental Schalter war eine riesige Schlange, doch dank Elite Access Privilegien und Web-Check-In war ich sofort dran. Leider war mein Gepäck ein wenig unbalanciert und ich durfte am Flughafen noch mal umpacken. Die Alternative wären 50 EUR Aufschlag gewesen.

Die Maschine hob mit ca. 30 Minuten Verspätung ab. Aufgrund eines kleinen Schneesturms und des mit einhergehenden Temperatursturzes mussten wir erst noch zum enteisen der Flügel.

Fensterplatz am Notausgang

Der Flug an sich war mehr als entspannend. Ich saß am Notausgang womit genug Beinfreiheit gesichert war. Essen war auch über dem Durchschnitt des bisher erlebten. Der größte Knüller bei Continental Airlines ist allerdings, das an jedem Sitz echte Steckdosen sind. Eine solche befeuerte auch mein Apple MacBook und ich vertrieb mir die Zeit mit ein paar Filmen.

Um 13:45 Ortszeit setzte die Maschine dann im auf dem Newark Airport auf. Die Passkontrolle verlief, im Vergleich zu JFK, auch sehr zügig. Mit meinem Gepäck passierte ich noch den Zoll und draußen wartete schon mein Shuttle, welches mich zum Holiday Inn nach Princeton brachte.

Zum Hotel werde ich später einen separaten Post verfassen. Jetzt heißt es erstmal etwas essen und dann ab ins Bett.

Der Tag davor

Morgen geht es endlich los. Die letzten Tage habe ich gepackt und abgewägt was mit muss und was in Deutschland bleiben kann

Den Friseurtermin konnte ich gerade noch wahrnehmen. Man will ja schließlich als zivilisierter Mitteleuropäer auftreten.

Mein Flug ist morgen um 09:40 ab Berlin Tegel. Immerhin ist somit eine nicht so stressige Fahrt zum Flughafen zu erwarten.

Meine Bordkarte inklusive Sitzplatzreservierung ist bereits ausgedruckt und Dank Platz am Notausgang sollte es auch an der Beinfreiheit nicht mangeln.