Frohe Ostern

Frohe Ostern 2008 allerseits. Passt aber auf, dass Ihr Euch beim Eiersuchen nicht verletzt:

Osterhasen

Ostermontag ist so eine Erfindung über die ich mich hierzulande in den USA wieder freue. Meine Amerikanischen Freunde und ich müssen nämlich morgen wieder in die Uni bzw. zur Arbeit. Ich darf sogar heute am Ostersonntag arbeiten.

Auf der Driving Range in Princeton

Da heute Kaiserwetter in Princeton war zog es mich auf die Driving Range. Einfach mal ins grüne fahren um seinen Swing zu verbessern. Bzw. erstmal zu erfahren, da ich noch nie einen Golfschläger in den Händen hielt.

Die Driving Range in Princeton

Mit meinem neuen Vehikel, dem Pontiac G6 GT, fuhr ich nach einer Empfehlung von Phillip zur Driving Range, welche zwischen Princeton und Hightstown liegt. Der Vorteil der Driving Range ist, dass man keine teure Mitgliedschaft in einem Golfklub benötigt. Ein Schnupperkurs in selbigen wird wohl in Zukunft noch folgen.

Ballmaschine auf der Driving Range

Das Prozedere vor Ort ist recht simpel. Man entscheidet sich für eine Eimergröße, füllt diesen mit Ballen und schon kann vom Green abgeschlagen werden. Ich entschied mich für einen Eimer der Größe Venti-size (Für Starbucksverweigerer: größte wo gibt). Die nette Verkäuferin gab mir dann auch gleich noch einen Driver (zum Abschlagen) und ein 7er Eisen. Lustigerweise steht die Zahl beim Schläger für den Loft, welcher den Neigungswinkel der Schlagfläche eines Golfschlägers relativ zu einer vertikalen Schlagfläche beschreibt, und nicht das Gewicht. Offensichtlich war ich schon zu oft bowlen.

Abschlag mit dem 7er Eisen

Nachdem die Bälle aus der Maschine in den Eimer gekullert sind (Eimer vor Münzeinwurf unter den Auswurf stellen), sucht man sich einen Abschlagsplatz und schon geht es los. Die ersten Schläge gingen in nur in die Luft. Allerdings so heftig das der Schläger diese durchschnitt. Eine kurze Einweisung später hatte ich den Bogen raus und die Bälle sausten nur so davon. Das 7er Eisen spielt sich für den Anfang leichter. Man schlägt die Bälle damit einfach vom Boden. Der Driver ist etwas schwerer zu handhaben. Dafür liegt der Ball hierfür auf dem T. Als ich den Bogen raushatte kam ich auch schon auf ganz manierliche Weiten. Jedoch hatten viele meiner Bälle einen ungeheuren Effet und flogen so nach rechts und links.

Sandra und ich auf der Driving Range

Nachdem der Korb leer war und die Dämmerung einsetzte hielt ich noch ein kleines Pläuschchen mit dem Besitzer und versprach wiederzukommen. Auch kündigte ich weitere Praktikanten an, die in Zukunft hier spielen würden. Er lachte und meinte, sie sollen sich als Christians Freunde ausgeben, dann bekämen sie kostenlos eine Packung M&Ms. Ob er sich daran jedoch erinnern kann?!?

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Da auf Dr. Nick keinen Verlass ist, wurde heute meinen Wagen am Flughafen getauscht. Thomas hatte auch keine Lust mehr auf seine Familienkutsche und begleitete mich hierfür. Zusammen fuhren wir nach der Arbeit in Richtung Newark Airport. Die alten Wagen noch kurz vollgetankt erreichten wir diesen nach Einbruch der Dunkelheit. Vor Ort suchten wir uns unsere Wunschautos (Chevrolet Impala und Pontiac Grand Prix) aus und gingen zum Schalter

Pontiac G6 GT von links vorn

Dort wurde uns mitgeteilt, dass wir maximal Autos der Intermediate Klasse bekämen. Frust kam auf. Thomas schnappte sich einen Pontiac G6 V6 und schickte sich an den Papierkrieg zu führen. Ich irrte derweil weiter zwischen hunderten von Autos umher, bis ich ihn schließlich fand. Den einzigen Pontiac G6 GT. Äußerlich hob er sich von Thomas G6 nur durch die Chromfelgen hervor. Aber es kommt ja auf die inneren Werte an: Beheizbare Ledersitze und Satellitenradio um nur einige der Gimmicks zu nennen.

Pontiac G6 von vorn

Auch ich füllte die Papiere aus und machte mich auf, nach Hause zu fahren. Da Thomas G6 angeblich einen platten Reifen hatte, musste er sich einen neuen suchen. Er fand ihn auch und nach einer kurzen Runde Sokoban (Kistenschieben) mit Autos war er soweit freigelegt, dass man damit auch losfahren konnte.

Pontiac G6 von Hinten

Ich bin mal gespannt, wie sich der Wagen in meiner Bezinstatistik macht. Laut Bordcomputer schwant mir übles. Der 3,6L Motor wird bestimmt ganz schön durstig sein. Und weit werde ich mit dem Auto sowieso nicht kommen, da der Ölstandanzeiger irgendwas von 35% anzeigt.

Pontiac G6 GT von hinten links

Florians Farewell beim Chinesen

Das SciPort Team vor dem Haupteingang von Siemens Corporate Research

Florians Praktikum neigte sich dem Ende und auch hier sollte es ein Farewell Essen geben. Das ganze jedoch nicht als Dinner sondern zum Lunch. Der Kreis bestand überwiegend aus der Arbeitsgruppe des SciPort Pojekts um Fusheng Wang.

Vor dem China Restaurant in Hamilton, New Jersey

Als Restaurant wurde ein chinesisches in Hamilton ausgewählt. Ich fuhr mit den beiden Neulingen von SciPort, Jasmin und Philipp, zusammen zum Restaurant. Dort angekommen besetzten wir zwei Tische. Gemäß der chinesischen Tradition bestellte jeder ein Gericht, welche in der Mitte des Tischs aufgestellt wurden. Nun durfte sich jeder etwas von allem nehmen.

Bei Florians Farewell Lunch in Hamilton, New Jersey

Es ist als Vorteil zu sehen, dass ich mit überwiegend chinesischen Praktikanten am Tisch saß. So konnte man mal über den Tellerrand schauen und kam in den Genuss Speisen zu probieren, die man sonst nicht bestellt hätte.

Unsere Chinesische Runde

Am Nachmittag gab es dann noch einmal etwas süßes. Neben Donuts präsentierte uns Florian selbstgebackenen Kuchen, der wesentlich besser schmeckte als das amerikanische Schmalzgebäck.

Florians Donutbreak

St. Patrick’s Day beim Italiener

Heute ist der St. Patrick’s Day, ein Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick. Eigentlich ein guter Grund sich nach der Arbeit in ein Irish Pub zu verziehen und den Tag mit ein paar Guiness ausklingen zu lassen. Ein paar Praktikanten, wie z.B. Marie oder Julia, gingen ins The Alchemist and Barrister in Princeton.

Ich für meinen Teil hatte schon zu einem Farewell Dinner von Saurabh Sethi zugesagt. Er hatte sich Romano’s Macaroni Grill hierfür ausgesucht. Markus, Tatsiana und ich bestellten als erstes eine riesige Vorspeise, die wir uns teilten. Geschmacklich richtig gut wurden die Erwartungen an das Hauptgericht hochgeschraubt.

Wir entschieden uns für die Lasagne, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellte. Das Teil schmeckte nur nach Tomatensoße und das Fleisch suchte man auch vergeblich. Somit wurde der Besuch in Romano’s Macaroni Grill zum Doppelevent. Es war das erste und gleichzeitig das letzte mal, das hierher kam.

Das Laufquartett beim Macaroni Grill

Selbstverständlich hatten wir am heutigen Tag unsere T-Shirts an, die wir uns letzten Samstag schwer verdient haben.