Archiv für April 2008

Klettermaxe

Mittwoch, 30. April 2008

Es wurde ein weiteres mal zum Hallenklettern gerufen und dieses mal lies ich mir nicht die Chance entgehen. Um kurz nach sechs machte ich mich mit zwei weiteren Praktikanten auf zum Rockville Climbing Center in Trenton, NJ.

Vor dem ersten Klettern

Dank unseres Navis verfuhren wir uns auch gleich zweimal kamen allerdings noch rechtzeitig in der Halle an. Dort bekamen wir drei einen kleinen indischen Guide, der mich stark an einen J.R.R. Tolkien Charakter erinnerte. Dieser zeigte uns die wichtigsten Knoten und Bunde, die wir für das Klettern in der Halle benötigten . Nach dieser Einweisung ging es dann auch schon an die Kletterwand, wo wir, noch unter Aufsicht, jeder einmal hoch durften. Dabei klettert einer,während der andere dann sichert.

Ziemlich weit oben

Als Frodo dann der Meinung war, dass es bei uns ganz gut aussehe, durften wir dann frei in der Halle klettern. Wir probierten diverse Schwierigkeitsgrade aus und mussten feststellen, dass es um einiges schwerer ist, als wir uns vorstellten. In einem Teil der Halle konnte man auch Überhaenge erklettern so dass ein gewissen Deep Water Soloing Gefühl entstand. Nur ohne das Wasser halt.

Ich beim Überhangklettern

Nachdem ich dann irgendwann zu erschöpft war noch weiter zu klettern, packte ich meine Sachen zusammen und verbrachte meine Kollegen zurück zu Siemens. Der Abend war jedoch noch jung und so traf ich mich mit Markus und Thomas noch auf eine Runde Bowling.

Kurztrip nach Niagara Falls

Sonntag, 27. April 2008

Dieses Wochenende machten wir uns auf die lange Reise zu den Niagarafällen nach Kanada. Der flächenmäßig gesehen zweitgrößte Staat der Erde lag über 400 Meilen entfernt und so fuhren wir am frühen Freitagnachmittag los.

Ich vor den Niagarafällen

In der Dunkelheit erreichten wir Niagara Falls, New York, wo wir neben einer fies-teuren Tankfüllung auch noch kurz zu Burger King gingen. Leider hatte dieser schon zu und wir mussten durch den Drive-through fahren. Drei mal das ganze, da wir einzeln zahlten und man bei Burger King nur einen Bestellvorgang pro Fahrzeug abwickeln kann.

Gewichtszunahme

Gut gestärkt ging es dann zum Grenzübertritt. Ein Grenzbeamter, der gerade 18 Jahre alt geworden zu sein schien, fragte mich: “Citizenship?” (Anm: Staatsbürgerschaft) Darauf antwortete ich: “No, thanks!”. Allerdings schien dies kein Angebot seinerseits gewesen zu sein, sondern mehr die Frage nach meiner Staatsbürgerschaft. Nach einigen Fragen zu evtl. mitgebrachten Waffen später waren wir auf kanadischem Grund. Wer jetzt denkt, dass wir hier einen tollen Ahornstempel im Ausweis haben, sei eines besseren belehrt, dass es so was nicht gibt.

Wir vor den Niagarafällen

Gestern war dann die große Beschau von Niagara Falls, Ontario und den Niagarafällen angesagt. Nach dem Frühstück bei T.G.I. Fridays schlenderten wir zum Wasser. Enttäuscht mussten wir feststellen, dass die ganzen Attraktionen wie z.B. die Maid of the Mist noch geschlossen waren. Es blieb also nur die reine Sicht auf die Fälle. Diese geben an sich schon eine sehr imposante Kulisse ab. Die Sonne schien auch und trotz eines kurzen Regenschauers war das Wetter in Niagara Falls sehr gut.

Niagarafälle bei Nacht

Abends schossen wir dann noch das ein oder andere Nachtbild der Fälle und besuchten das Niagara Fallsview Casino Resort und ließen den Tag bei einem kanadischem Bier ausklingen. Hätte man etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt, wären wir sicherlich noch nach Toronto gefahren.

Abreisetag in Niagara Falls

Heute gab es direkt nach dem Aufstehen ein Rippchen All-You-Can-Eat bei Tony Romas. Wie ich es von Berlin gewohnt bin, war es auch in Kanada ein wahres Gedicht für den Gaumen. Die Baby-Back-Ribs kletterten geradezu in den Mund. Voll gestopft wie eine Weihnachtsgans fuhren wir dann wieder die lange Strecke nach New Jersey um Abends um 21:30 bei Siemens Corporate Research noch eine Cola zu zischen.

Benzinpreisentwicklung in den USA

Montag, 21. April 2008

Vor meinem Praktikum war ich das letzte mal im Sommer 2007 in New Jersey. Damals hatte die Gallone Super ca. 2,54 USD gekostet. Zu Beginn meines Praktikums lag der Preis dann schon bei knapp 3,00 USD pro Gallone.

Benzinpreisentwicklung in den USA

Mittlerweile haben wir diese Marke schon geknackt und ein Ende ist nicht in Sicht. In der oberen Graphik ist die aktuelle Entwicklung des Benzinpreises grafisch aufgetragen und wird im Laufe des Praktikums aktualisiert. In Deutschland sieht mit der Benzinpreisentwicklung allerdings auch nicht besser aus, wobei man hier in den USA den Anstieg des Ölpreises direkt zu spüren bekommt, da es keine Mineralölsteuer gibt.

Wochenende in Washington

Samstag, 19. April 2008

Gestern nach der Arbeit ging es auf nach Washington D.C. um das zweite Wochenende mit meinen Eltern sinnvoll zu verbringen. Das Wetter war sehr sonnig aber dank Klimaanlage im G6 kamen wir entspannt in Alexandria, VA an.

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Heute stand die große Washington D.C. Tour. Wir starteten den Tag bei Starbucks in der Nähe des Capitols. Gut gestärkt ging es dann auch gleich zum Sitz des US-amerikanischen Kongresses. Auf dem Weg dorthin kamen uns immer wieder Gruppen auf Segway Personal Transporter entgegen. Wie eine Recherche später herausstellte, waren die Touren in meinen Augen mit 70 USD/Person maßlos überteuert.

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Vom Capitol aus ging nach einem kurzen Besuch des United States Botanic Garden zur National Mall & Memorial Parks. Dies ist der Park der sich vom Capitol bis zum Lincoln Memorial hinzieht. Ein weiteres Highlight ist das Washington Monument, das

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Den Abschluss bildete das Lincoln Memorial und das Ehrenmal für die Gefallenen des Vietnam.

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Nachdem wir Washington am Abend den Rücken gekehrt hatten, besuchten wir noch den Nationalfriedhof in Arlington, wo unter anderem der 1963 ermordete 35. Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy beigesetzt wurde.

Das Geburtstagsparadoxon

Mittwoch, 16. April 2008

Um mal wieder etwas mit den Kollegen nach der Arbeit zu unternehmen wurde kurzfristig ein Dinner bei Hooters angesetzt. Dank Facebook Event kamen auch gut 30 Leute zusammen. Mittwoch wurde gewählt, da es bei Hooters an diesem Tag Chicken Wings All You Can Eat gibt.

Siemens Praktikanten bei Hooters

Trotz meiner Reservierung Ankündigung beim Manager war man anscheinend nicht auf einen solchen Ansturm gefasst und wir musste gut 20 Minuten vor dem Laden warten, bis wir im Hinterzimmer platziert wurden. Danach hat unsere Exklusivbedienung die Bestellungen aufgenommen. Die Masse entschied sich für Chicken Wings, wobei anscheinend auch ein Garden Salad bestellt wurde.

Markus und Ich bei Hooters

Die Flügel waren, wie erwartet, sehr fettig und so gab es nicht viele die über 13 Flügel hinaus kamen. Das eigentlich Highlight kam dann nach dem Essen, als Orlando von den Mädels zum Mitkommen aufgefordert wurde. Da hatte wohl jemand eine Geburtstagsüberraschung anlässlich seines 28,5-jährigen Geburtstags fingiert. ;)

Orlandos bekommt sein Geburtstagsstaendchen

Nach dem Geburtstagsparadoxon löste sich die Veranstaltung relativ schnell auf und auf dem Weg nach Hause zeichnete sich schon ab, dass der massive Verzehr von Chicken Wings meinem Magen schwer zusetzen würde. Immerhin blieb ich von Albträumen verschont.