Frauendefekt

Im Laufe des heutigen Tages erhielt Markus einen Telefonanruf von Kristina, in der sie ihm mitteilte, dass ihr VW Golf liegengeblieben sei. Die Ursache war schnell gefunden. Ein klassischer Frauendefekt. Das Auto hatte kein Benzin mehr im Tank. Und das in einem Land wo niemand an Benzinarmut leiden muss. Auch wenn die Benzinpreisentwicklung in den USA alles andere als rosig ist, nicht zu tanken ist auch keine Lösung.

Frauendefekt

Wir machten uns auf zur nächsten Tankstelle um dort einen 5L Kunststoffkanister samt Benzin zu kaufen. Mit dem Kanister, der in der Fahrgastzelle einen wohligen Benzinduft verbreitete, ging es zur Unglücksstelle. Glücklicherweise sprang der Wagen nach dem einfüllen ohne weitere Probleme an und Kristina konnte so zur nächsten Tankstelle fahren. Man munkelt das es nicht günstig sei, wenn die hiesige Polizei einen mit leerem Tank aufgreift.

Update: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Letzte Nacht habe ich meinen Blog auf WordPress 2.5 upgedated. Dabei wurde anscheinend mein Bilderverzeichnis nach /dev/null gemountet. Ich habe schon eben gute zwei Stunden gebraucht die Masse der Bilder wieder hochzuladen. Diesmal auch gleich in 800×600. Die noch fehlenden Bilder kommen in den nächsten Tagen.

Elternbesuch in New York City

Am Donnerstag war es soweit. Meine Eltern landeten wohlbehalten am Newark International Airport und schlugen sich bis zu ihrem Hotel in New York City durch.

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Freitag Abend machte ich mich dann nach der Arbeit auf den Weg in die Stadt die niemals schläft um ihnen am Wochenende als Touristenführer zur Seite zu stehen. Samstag stand der nördliche Teil von Manhattan auf der Liste und wir fuhren mit der U-Bahn in Richtung Central Park. Das Wetter war sonnig jedoch nicht sonderlich klar. Ein Besuch des AppleStores an der Fifth Avenue war obligatorisch.

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Nach dem Norden ging es dann wieder ins Zentrum der Stadt und wir besuchten auf dem Rückweg noch Macys. Abends gab es dann in amerikanischer Tradition Essen bei Planet Hollywood.

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Sonntag sollte dann der Süden unsicher gemacht werden. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr fuhren wir zum Battery Park um mit der Fähre nach Liberty Island überzusetzen. Bestem Wetter sei Dank konnten wir auf auf der Oberdeck sitzen. Die Freiheitsstatue erwartete uns schon sehnsüchtig mit ihrer Fackel in der Hand. Um diese allerdings auch zu besteigen, hätte man mindestens zwei Tage im voraus reservieren müssen. 2006 konnte man noch einfach so zum Sockel hochfahren.

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Wieder festen Boden unter den Füßen liefen wir über die Wallstreet, wo wir selbstverständlich noch ein paar Fotos am Bullen vor der New Yorker Börse schossen. Angesichts der Marktsituation könnte man diesen jedoch langsam mal gegen einen Bären austauschen.

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Den Abschluss bildete der Ground Zero. Auch hier ist mittlerweile großräumig abgesperrt, damit das von Daniel Libeskind geplante Gebäude bis 2010 fertiggestellt werden kann.

Heute Kinder wirds was geben

Die Zeiten in denen man noch vom goldenen Westen geschwärmt hat sind lange passe. Und so ist es Zeit unseren amerikanischen Freunden ein wenig unter die Arme zu greifen und deren Wirtschaft zu stärken. Nachdem man uns in Deutschland mittels Marshallplan Wirtschaftshilfe gab, ist es jetzt an uns sich zu revanchieren. Es verwundert also nicht, dass ich meine harten Euros in diese Land pumpe und mich Gadget-technisch auf den neuesten Stand bringe. Nach dem Floridaurlaub beschloss ich mir eine neue Knipse zu kaufen. Angetan von Dennis Kamera fiel die Wahl auf die Canon Powershot A720 IS sowie passendem Unterwassergehäuse WP-DC16. Ich hatte zwar schon eine Casio Exilim S600, jedoch kann eine neue Kamera mit neuer Garantie nicht verkehrt sein.

Canon Powershot A720IS und Garmin Vista HCx

Ein weiteres Gadget ist das Garmin eTrex Vista HCx GPS. Schon lange mochte ich die Idee diverse Strecken mittels GPS mitzuloggen. Besonders beim Lauftraining ist dies eine nicht zu unterschätzende Motivationshilfe.Bisher diente dafür das J2ME Tool Mobitrack auf meinen Mobiltelefon. Allerdings ist die Aufzeichnung mit Mobitrack auf 1000 Datenpunkte beschränkt und somit wird es auf mehrstündigen Wandertouren oder Langstreckenflügen schon mal eng. Jetzt heißt es erst einmal die neue Technik auf Herz und Nieren zu prüfen. Anwendungsgebiete gibt es hier ja zu Hauf.

Die Zeit wird knapp

Noch genau 24 Tage sind es bis zum Beginn des Mega-Sportwochendes. Dann gilt es die 13 Meilen in Brooklyn zu Fuß und am nächsten Tag die 40 Meilen in New York City im Sattel zu meistern.

Siemens Corporate Research Laufrunde

Da das Lauftraining in Florida definitiv zu kurz kam (oder besser gesagt ausblieb) entschloss ich mich heute mit den Jungs mal wieder ein paar Meilen zum Eingewöhnen zu laufen. Wir starteten unseren Lauf auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research und liefen dann die Scudder’s Mill Road in Richtung Carnegie Lake. Über das Forestal Village und die College Road East ging es zurück zu Siemens.

Auswertung Siemens Corporate Research Laufrunde

Ich habe schon deutlich gemerkt, dass meine Verfassung nicht die beste ist, und es bis zum 3. Mai noch einiges zu tun gibt. Falls sich jemand für die Runde interessiert, findet er diese bei GPSies.com

Abtanzen in Fort Lee

Heute war Abreisetag. Sowohl Dennis als auch mein Flug gingen um ca. 11:00 Uhr vom Miami International Airport. Es gab keinerlei große Zwischenfälle und ich sass an einem noch viel geräumigeren Platz als auf dem Hinflug. Viel mitbekommen habe ich nicht, denn kaum waren wir in der Luft, war ich auch schon eingeschlafen.

Flugverlauf von Miami nach Newark

In Newark angekommen fuhr ich gleich nach Hause, hielt jedoch noch kurz bei Taco Bell. Zu Hause stand dann weiteres Schlafen auf dem Programm. Am Abend stand dann ein Besuch im Tribecca Night Club in Fort Lee an. Ziel war es vor 11:00 Uhr im Club zu sein, da die Preise danach um 50% anstiegen. Frauen konnten vor 11:00 Uhr sogar kostenlos rein. Ja, ich bin ein großer Freund von Gleichberechtigung.

Natalie, Ich und Swara in FortLee

Im Club war Anfangs noch nicht viel los, allerdings füllte er sich mit zunehmender Zeit. Der Club ist auf drei Etagen. Unten wird Hiphop gespielt. Im mittleren Segment hauptsächlich Reggaeton und oben Latino Musik. Schade war die Tatsache, dass ich am morgigen Sonntag arbeiten muss und somit war dann auch schon gegen 2 Uhr Schicht im Schacht und ich begab mich auf den Heimweg.

Sandra und Ich in Fort Lee