Geschnappt
Kürzlich ist der Polizei in Pennsylvania ein großer Fisch in Netz gegangen. Genauer gesagt ich!!! Auf dem Weg von Rafting nach Hause fuhr auf der Landstraße ich einen Berg hinab. Am Fuße des selbigen stand ein Stoppschild an dem ich aus Sicht eines anwesenden Polizisten nicht lange genug hielt. Als sich sein Fahrzeug in Bewegung setzte schwante mir schon übles. Ich ließ mir jedoch nichts anmerken und fuhr normal weiter. Kurze Zeit später schaltete er jedoch schon seine Disko-artige Beleuchtung ein und ich fuhr rechts ran.
Er sagte ich hätte ein Stoppschild überfahren und mein Bremslicht sei kaputt. Im selben Moment sauste sein Schlagstock in meinem Scheinwerfer und das Glas zerbrach*.

Ich übergab ihm meinen New Jersey Führerschein und die Fahrzeugpapiere. Er tipperte alles ganz gemütlich in seinen Computer und kam nach ca. 10 Minuten zurück. Mit dabei hatte er ein schönes Knöllchen, dessen Empfang ich quittieren musste. Der Spaß hat mich 108 (in Worten: Hundertacht) USD gekostet. Dabei schlüsselt sich der Betrag wie folgt auf:
* Fine (Strafe) : 25 USD
* E.M.S. (Contribution to Emergency Medical Services operating fund) : 10 USD
* MCARE (Catastrophic Loss Benefits Continuation Fund) : 30 USD
* Costs (Wahrscheinlich das Geld, dass er im Anschluss bei Dunkin Donuts ausgibt) : 33.00 USD
* J.C.P./A.T.J. (Judicial Computer Project/Access To Justice) : 10 USD
Für das Geld für den Strafzettel hätte man sich auch einen 4GB iPod Nano holen können. Nach juristischer Prüfung kam ich auch zu der Erkenntnis, dass sich ein Vorgehen nicht lohnt. So werde ich in den sauren Apfel beißen müssen und das Knöllchen zahlen.
*Dramatisiert, muss nicht stimmen
Tags: Bremslicht, Führerschein, Knöllchen, Pennsylvania, Polizei, Rafting, Schlagstock, Stoppschild, Strafzettel
14. Mai 2008 um 11:36
Der Stade, der Stade. Sehr genial beschrieben! Am Besten fand ich das kaputte Bremslicht ; )
11. März 2009 um 08:18
Ich hoffe, du hast ihm gesagt, dass er voll die Mädchenschrift hat.
11. März 2009 um 10:45
Das hätte ich machen können. Wahrscheinlich hätte der mich dann getasert wegen “disorderly conduct”.