Amtsniederlegung

Da sich mein Praktikum dem Ende neigt, wurde es auch Zeit mein Amt als PickUp-Artist niederzulegen. Die Arbeit war nicht immer leicht, was unter anderem auch daran lag, dass die Neuankömmlinge Siemens Corporate Research erst sehr spät mit Informationen versorgt haben. Ich möchte hier jedem zukünftigen Praktikanten bitten der Personalabteilung rechtzeitig eure Flugverbindungen mitzuteilen. Das erleichtert den Verantwortlichen die Arbeit ungemein und letztendlich kann es auch nur in eurem Interesse sein vom Flughafen abgeholt zu werden.

BILD

Mein Nachfolger ist Torsten Freese. Nach kurzer Einarbeitungszeit hat er gezeigt, dass er des Amtes würdig ist und ich wünsche ihm viel Erfolg und gutes Gelingen für den Rest seines Praktikum

Nachspielzeit

Heute wäre ursprünglich mein letzter Tag gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass ein halbes Jahr so schnell herum sein könnte. Allerdings habe ich mich entschieden noch ein wenig länger im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen und so geht mein Praktikum jetzt in die Verlängerung. Obwohl es sich angesichts der kurzen Zeit von einem Monat eher um eine Nachspielzeit handelt.

Thomas, Markus und ich vor dem Siemens Corporate Research Hautpeingang

Für Thomas und Markus endet die Zeit hier bei Siemens allerdings und es steht ein reisefreudiger Monat für die beiden an. Wie es sich gehört wurden heute noch mal ordentlich Donuts bei Dunkin Donuts eingekauft und der Abschied der beiden im RFID-Lab im Keller zelebriert.

Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt

Der derzeitige Koordinator für die Abholungen am Flughafen sitzt gerade seine letzten Tage bei Siemens Corporate Research ab. Anfang der Woche erhielt ich seinen verzweifelten Hilfeschrei über die interne Mailingliste. Da ich gerne diverse Sachen organisiere und gleichzeitig um die Wichtigkeit dieser Position im Bilde bin, offerierte ich seine Nachfolge anzutreten.

Um 16:00 trafen wir uns in seinem Cubicle um die Details zu besprechen. Er wies mich kurz in die Tätigkeit ein und übersandte mir im Anschluss die nötigen Dokumente.

Von dem heutigen Tag an bin ich also der neue PickUp Koordinator. Meine erste Amtshandlung war selbstverständlich eine Aufwertung des Titels und somit ist die Stellenbeschreibung ab sofort: Manager of airport pick-up in charge of coordination. Mal schauen ob ich mir in den kommenden Wochen noch einen „Assistent (to) the regional manager“ einstellen werde.

Alle Jahre wieder

Nach vielen Jahren kam ich endlich mal wieder in den Genuss einer Weihnachtsfeier. Und die war für den heutigen Tag angesetzt. Ab 18:00 Uhr wurden wir Mitarbeiter von Siemens Corporate Research ins Westin Princeton geladen wo es Speis und Trank geben sollte.

Die Einladung sprach von semi formaler Kleidung. Laut der Wikipedia hieße das eigentlich schon Smoking mit schwarzer Fliege. Die meisten auf der Party kamen im Anzug, unter den Praktikanten ging es dann doch etwas lockerer zu.

Unser Tisch auf der Weihnachtsfeier von Siemens Corporate Research

Ich bin direkt nach der Arbeit hingefahren, lag das Hotel ja in weniger als zwei Meilen entfernt. Somit war ich dann auch einer der ersten vor Ort. Die erste Stunde war der Empfang im Foyer. Überall schwirrten Kellner herum, die kleine Häppchen reichten. Aufgrund der Tatsache, dass ich ja wieder mit dem Auto nach Hause musste, war es wieder ein nichtalkoholischer Abend für mich.

Sandra und ich auf der Siemens Corporate Research Weihnachtsfeier

Um 19:00 Uhr öffneten sich dann die Türen zum großen Ballsaal, wo jeder an einem Tisch Platz nahm. Der Stimmungsmacher, im Rastafarian-Look, stellte immer lustige Bedingungen um die Last am Buffet auszubalancieren. Zu allererst durften diejenigen zuschlagen, die einen iPhone-Besitzer am Tisch hatten. Zu dumm nur, dass mein iPhone zu Hause lag. Irgendwann kamen wir auch so zum Zug und stürzten uns auf das Buffet.

Die andere Seite unseres Tischs

Nach der Essen wurde eine kurze Rede gehalten und dann füllte sich auch die Tanzfläche.

Den Abschluss des Abends stellte der Nachtisch in Form diverser Backwaren da.

Käffchen und ein paar Gedanken zum Umweltschutz

Da ich jetzt zur Programmiererfraktion gehöre, darf auch das
offizielle Getränk nicht fehlen. Und so kommt es, dass ich mir ab und
an einen Kaffee gönne. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich von
meinem Tee-Konsum abgekommen bin. Das Angebot an Kaffeesorten ist hier
reichhaltig. Allerdings gibt es auch keinen, der mich wirklich
überzeugt. Es werden hier kleine Pappbecher bereitgestellt, die zwar
ihren Zweck erfüllen, allerdings nicht gerade umweltfreundlich
sind.

Um gleich zwei Probleme auf einmal zu lösen bin ich also zum
nächsten Starbucks getigert um mir eine schöne Tasse zu kaufen. Diese
habe ich auch gefunden. Vom Volumen her entspricht die zwei Pappbechern.
Bedeutet im Umkehrschluss auch weniger zum Automaten laufen.

Mein Starbuckstasse und der zuckerfreie Vanillesirup

Als ich bei Starbucks war, habe ich dann auch gleich Nägel mit
Köpfen gemacht und mir neben der Tasse auch gleich noch einen Liter
Vanillesirup geholt. Der kostet hier nur 7 USD. In Deutschland zahlt man
dafür gut und gerne das zwei- bis vierfache. Bevor mir hier jedoch
wieder vorgeworfen wird, ich würde mich hier nur von Zucker und
Vollmilch ernähren, der Sirup ist zuckerfrei und hat 0 Kalorien.

Wo hier gerade das Thema Umweltschutz angesprochen wurde. Damit ist
es hier echt nicht weit. Die Hauswände sind in der Regel hauchdünn,
die Fenster isolieren nicht, und es wird Wasser verschwendet, dass
glaubt man nicht. Warum müssen in einem Urinal z.B. mehr als 3 Liter
Wasser sein, die dann beim spülen komplett entsorgt werden? Allerdings
bin hier auch nicht frei von Schuld. Als ich heute Abend meinen
Arbeitsplatz verliess, war mein Wagen komplett mit Schnee zu. Und da ich
keinen Kratzer hatte wurde der Wagen amerikanisch enteist. Nach ca. 15
Minuten und Gott weiss wie viel Gallonen, war der Wagen frei und ich
konnte losfahren. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, habe ich
mir gleich beim ersten Supermarkt einen Eiskratzer gekauft.