Archiv für die Kategorie ‘Freizeitaktivitäten’

Klettermaxe

Mittwoch, 30. April 2008

Es wurde ein weiteres mal zum Hallenklettern gerufen und dieses mal lies ich mir nicht die Chance entgehen. Um kurz nach sechs machte ich mich mit zwei weiteren Praktikanten auf zum Rockville Climbing Center in Trenton, NJ.

Vor dem ersten Klettern

Dank unseres Navis verfuhren wir uns auch gleich zweimal kamen allerdings noch rechtzeitig in der Halle an. Dort bekamen wir drei einen kleinen indischen Guide, der mich stark an einen J.R.R. Tolkien Charakter erinnerte. Dieser zeigte uns die wichtigsten Knoten und Bunde, die wir für das Klettern in der Halle benötigten . Nach dieser Einweisung ging es dann auch schon an die Kletterwand, wo wir, noch unter Aufsicht, jeder einmal hoch durften. Dabei klettert einer,während der andere dann sichert.

Ziemlich weit oben

Als Frodo dann der Meinung war, dass es bei uns ganz gut aussehe, durften wir dann frei in der Halle klettern. Wir probierten diverse Schwierigkeitsgrade aus und mussten feststellen, dass es um einiges schwerer ist, als wir uns vorstellten. In einem Teil der Halle konnte man auch Überhaenge erklettern so dass ein gewissen Deep Water Soloing Gefühl entstand. Nur ohne das Wasser halt.

Ich beim Überhangklettern

Nachdem ich dann irgendwann zu erschöpft war noch weiter zu klettern, packte ich meine Sachen zusammen und verbrachte meine Kollegen zurück zu Siemens. Der Abend war jedoch noch jung und so traf ich mich mit Markus und Thomas noch auf eine Runde Bowling.

Das Geburtstagsparadoxon

Mittwoch, 16. April 2008

Um mal wieder etwas mit den Kollegen nach der Arbeit zu unternehmen wurde kurzfristig ein Dinner bei Hooters angesetzt. Dank Facebook Event kamen auch gut 30 Leute zusammen. Mittwoch wurde gewählt, da es bei Hooters an diesem Tag Chicken Wings All You Can Eat gibt.

Siemens Praktikanten bei Hooters

Trotz meiner Reservierung Ankündigung beim Manager war man anscheinend nicht auf einen solchen Ansturm gefasst und wir musste gut 20 Minuten vor dem Laden warten, bis wir im Hinterzimmer platziert wurden. Danach hat unsere Exklusivbedienung die Bestellungen aufgenommen. Die Masse entschied sich für Chicken Wings, wobei anscheinend auch ein Garden Salad bestellt wurde.

Markus und Ich bei Hooters

Die Flügel waren, wie erwartet, sehr fettig und so gab es nicht viele die über 13 Flügel hinaus kamen. Das eigentlich Highlight kam dann nach dem Essen, als Orlando von den Mädels zum Mitkommen aufgefordert wurde. Da hatte wohl jemand eine Geburtstagsüberraschung anlässlich seines 28,5-jährigen Geburtstags fingiert. ;)

Orlandos bekommt sein Geburtstagsstaendchen

Nach dem Geburtstagsparadoxon löste sich die Veranstaltung relativ schnell auf und auf dem Weg nach Hause zeichnete sich schon ab, dass der massive Verzehr von Chicken Wings meinem Magen schwer zusetzen würde. Immerhin blieb ich von Albträumen verschont.

Elternbesuch in New York City

Sonntag, 13. April 2008

Am Donnerstag war es soweit. Meine Eltern landeten wohlbehalten am Newark International Airport und schlugen sich bis zu ihrem Hotel in New York City durch.

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Freitag Abend machte ich mich dann nach der Arbeit auf den Weg in die Stadt die niemals schläft um ihnen am Wochenende als Touristenführer zur Seite zu stehen. Samstag stand der nördliche Teil von Manhattan auf der Liste und wir fuhren mit der U-Bahn in Richtung Central Park. Das Wetter war sonnig jedoch nicht sonderlich klar. Ein Besuch des AppleStores an der Fifth Avenue war obligatorisch.

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Nach dem Norden ging es dann wieder ins Zentrum der Stadt und wir besuchten auf dem Rückweg noch Macys. Abends gab es dann in amerikanischer Tradition Essen bei Planet Hollywood.

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Sonntag sollte dann der Süden unsicher gemacht werden. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr fuhren wir zum Battery Park um mit der Fähre nach Liberty Island überzusetzen. Bestem Wetter sei Dank konnten wir auf auf der Oberdeck sitzen. Die Freiheitsstatue erwartete uns schon sehnsüchtig mit ihrer Fackel in der Hand. Um diese allerdings auch zu besteigen, hätte man mindestens zwei Tage im voraus reservieren müssen. 2006 konnte man noch einfach so zum Sockel hochfahren.

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Wieder festen Boden unter den Füßen liefen wir über die Wallstreet, wo wir selbstverständlich noch ein paar Fotos am Bullen vor der New Yorker Börse schossen. Angesichts der Marktsituation könnte man diesen jedoch langsam mal gegen einen Bären austauschen.

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Den Abschluss bildete der Ground Zero. Auch hier ist mittlerweile großräumig abgesperrt, damit das von Daniel Libeskind geplante Gebäude bis 2010 fertiggestellt werden kann.

Summa cum laude bestanden

Donnerstag, 03. April 2008

Der zweite und letzte Tauchtag stand heute an. Das Wetter schien sich nicht gebessert zu haben, denn wir fuhren wieder zu Jules’ Undersea Lodge in Key Largo. Zuvor schrieb ich noch die Abschlussklausur der Open Water Diver Ausbildung und nach gut 15-20 Minuten hatte ich bestanden.

Alles bestens unter Wasser

Die Wasserqualität war noch um einiges schlechter als noch am Dienstag. Dennis verpasste also nichts und konnte so ganz entspannt den Transport zum Flughafen übernehmen. Immerhin habe ich jetzt mein PADI OWD Brevet in der Tasche und kann in Zukunft im Urlaub den einen oder anderen Tauchgang absolvieren.

Fisch in der Lagune

Und der ein oder andere Fisch scheint sich auch in die Lagune verirrt zu haben.

Der Schatz im Silbersee

Dienstag, 01. April 2008

Beim entladen der Druckluftflaschen

Nach unzähligen Mails und Telefonaten fand ich letztendlich eine Tauchbasis mit der ich meine Tauchausbildung zum Open Water Diver abschließen konnte. Dennis freute sich auch auf einen Tauchgang in Key Largo, sagt man doch, dass hier die besten Riffe zum Tauchen in den USA lägen. Die Stimmung wurde schon getrübt, als wir am gestrigen Abend einen Anruf erhielten, das der Tauchgang abgesagt wurde. Als Begründung wurde das Wetter vorgeschoben. Ich konnte meine Tauchausbildung jedoch in einer Lagune beenden. Da Dennis auch tauchen wollte, beschloss er mich zu begleiten.

Vor dem ersten Tauchgang

Als wir den Tauchpunkt erreichten, machte sich schon die Ernüchterung breit. Das Wasser war alles andere als blau, geschweige denn klar. Alex, mein Tauchlehrer, zwei weitere OWD-Aspiranten und ich gingen die Übungen noch einmal durch bevor es endlich ins Wasser ging. Wir spulten die Übung nacheinander ab. Einziges Highlight war ein Tauchschüler, der jedes mal Panikattacken bekam und andauernd auftauchen musste. So verbrachte ich die größte Zeit des Tauchgangs wartend auf dem Grund des Tümpels.

Dennis geht die Luft aus

Zurück in der Tauchbasis erklärte man mir, dass wenn ich zu PADI wechseln wolle, ich auch noch mal die Klausur schreiben müsse. Zähneknirschend lieh ich mir das Buch von der Tauchschule um am morgigen Tag Tauchtheorie auf englisch büffeln zu dürfen.