Auf der Driving Range in Princeton

Da heute Kaiserwetter in Princeton war zog es mich auf die Driving Range. Einfach mal ins grüne fahren um seinen Swing zu verbessern. Bzw. erstmal zu erfahren, da ich noch nie einen Golfschläger in den Händen hielt.

Die Driving Range in Princeton

Mit meinem neuen Vehikel, dem Pontiac G6 GT, fuhr ich nach einer Empfehlung von Phillip zur Driving Range, welche zwischen Princeton und Hightstown liegt. Der Vorteil der Driving Range ist, dass man keine teure Mitgliedschaft in einem Golfklub benötigt. Ein Schnupperkurs in selbigen wird wohl in Zukunft noch folgen.

Ballmaschine auf der Driving Range

Das Prozedere vor Ort ist recht simpel. Man entscheidet sich für eine Eimergröße, füllt diesen mit Ballen und schon kann vom Green abgeschlagen werden. Ich entschied mich für einen Eimer der Größe Venti-size (Für Starbucksverweigerer: größte wo gibt). Die nette Verkäuferin gab mir dann auch gleich noch einen Driver (zum Abschlagen) und ein 7er Eisen. Lustigerweise steht die Zahl beim Schläger für den Loft, welcher den Neigungswinkel der Schlagfläche eines Golfschlägers relativ zu einer vertikalen Schlagfläche beschreibt, und nicht das Gewicht. Offensichtlich war ich schon zu oft bowlen.

Abschlag mit dem 7er Eisen

Nachdem die Bälle aus der Maschine in den Eimer gekullert sind (Eimer vor Münzeinwurf unter den Auswurf stellen), sucht man sich einen Abschlagsplatz und schon geht es los. Die ersten Schläge gingen in nur in die Luft. Allerdings so heftig das der Schläger diese durchschnitt. Eine kurze Einweisung später hatte ich den Bogen raus und die Bälle sausten nur so davon. Das 7er Eisen spielt sich für den Anfang leichter. Man schlägt die Bälle damit einfach vom Boden. Der Driver ist etwas schwerer zu handhaben. Dafür liegt der Ball hierfür auf dem T. Als ich den Bogen raushatte kam ich auch schon auf ganz manierliche Weiten. Jedoch hatten viele meiner Bälle einen ungeheuren Effet und flogen so nach rechts und links.

Sandra und ich auf der Driving Range

Nachdem der Korb leer war und die Dämmerung einsetzte hielt ich noch ein kleines Pläuschchen mit dem Besitzer und versprach wiederzukommen. Auch kündigte ich weitere Praktikanten an, die in Zukunft hier spielen würden. Er lachte und meinte, sie sollen sich als Christians Freunde ausgeben, dann bekämen sie kostenlos eine Packung M&Ms. Ob er sich daran jedoch erinnern kann?!?

Florians Farewell beim Chinesen

Das SciPort Team vor dem Haupteingang von Siemens Corporate Research

Florians Praktikum neigte sich dem Ende und auch hier sollte es ein Farewell Essen geben. Das ganze jedoch nicht als Dinner sondern zum Lunch. Der Kreis bestand überwiegend aus der Arbeitsgruppe des SciPort Pojekts um Fusheng Wang.

Vor dem China Restaurant in Hamilton, New Jersey

Als Restaurant wurde ein chinesisches in Hamilton ausgewählt. Ich fuhr mit den beiden Neulingen von SciPort, Jasmin und Philipp, zusammen zum Restaurant. Dort angekommen besetzten wir zwei Tische. Gemäß der chinesischen Tradition bestellte jeder ein Gericht, welche in der Mitte des Tischs aufgestellt wurden. Nun durfte sich jeder etwas von allem nehmen.

Bei Florians Farewell Lunch in Hamilton, New Jersey

Es ist als Vorteil zu sehen, dass ich mit überwiegend chinesischen Praktikanten am Tisch saß. So konnte man mal über den Tellerrand schauen und kam in den Genuss Speisen zu probieren, die man sonst nicht bestellt hätte.

Unsere Chinesische Runde

Am Nachmittag gab es dann noch einmal etwas süßes. Neben Donuts präsentierte uns Florian selbstgebackenen Kuchen, der wesentlich besser schmeckte als das amerikanische Schmalzgebäck.

Florians Donutbreak

Feuer frei im Schießkino

Heute stand mal wieder amerikanische Kultur auf dem Programm und wir beschlossen einen Ausflug zu machen. Es ging zur Sunset Hill Shooting Range in den Poconos in Pennsylvania.

Sunset Hill Shooting Range

Wir trafen uns in Hillsborough und fuhren dann mit zwei Autos in Richtung Poconos. Nach ca. 90 Minuten hatte uns unser Regenspezialist Manuel an den Ort des Geschehens gefahren. Nach kurzer Registrierung bekam jeder eine Schutzbrille und Gehörschutz. Ein Helm war nicht erforderlich. ;-)

Ich mit Stahlhelm

Die Masse von uns entschied sich als erste Waffe das AR-15 Sturmgewehr zu schiessen. Darüber konnte ich nur müde lächeln und wählte den M1 Garand. Jenes Selbstladegewehr mit denen uns die Allierten in den 40ern von den fiesen Nazis befreiten. Das Gewehr hat wirklich Spaß gemacht und besonders der letzte Schuss wird mir in Erinnerung bleiben. Nachdem der Ladestreifen nämlich leergeschossen war, wird er durch Federdruck nach oben ausgeworfen. Das hierbei entstehende “Pling”-Geräusch kennt jeder, der schon Call of Duty gespielt hat. Die Aufsicht fragte mich ob ich schon einmal mit einem Gewehr in meinem Leben geschossen hätte. Ich versuchte nicht zu lächeln. ;-)

Schießen mit dem M1 Garand

Danach sollte es eine Pistole werden. Den Anfang machte die Heckler & Koch USP. Einigen schien es zu gefallen. Doch auch hier musste es mehr für mich sein. Ich nahm die Desert Eagle 44 und hatte laut der Zielscheibe eine Geiselnahme zu entschärfen. Einer der Kollegen schaffte es sogar den gesamten Aufbau im Hinterland mit der Desert Eagle 44 zu zerlegen und das Gerüst ist dann fernsehreif in sich zusammengefallen.

Geiselnahme mit Desert Eagle 44

Die dritte Waffe war dann doch ein Sturmgewehr Modell FN-FAL STG-58. Ein Gewehr, dass ordentlich Rückstoß fabrizierte. Geschossen wurde im übrigen auf irgendwelche Plüschtiere oder ähnliches. Es hatte es gewissen Flair von Piñatas.

Schießen mit der FN FAL

Manuel wagte sich dann noch an die abgesägte Schrotflinte

Manuel schießt mit der Schrotflinte

Den Abschluss bildete das Tontaubenschießen. Anfangs war es gar nicht so leicht die kleinen Wurftauben zu treffen. Man durfte nicht lange zögern, sondern musste sofort schießen. Nach kurzer Zeit hatten wir den Bogen raus und Markus traf sogar 100% der kleinen Scheiben.

Schießen auf Tontauben

Soviel rumgeballer macht natürlich hungrig und so suchten wir nach dem Schießen noch einen Taco Bell auf.

Bei Taco Bell nach dem Schießen

Zu Besuch bei den Amischen

Heute haben wir uns nach Pennsylvania in Lancaster County zu den Amischen aufgemacht. Besonders bekannt ist das Lancaster County als Siedlungsort der strenggläubigen, deutschstämmigen Amischen. Wir wollten uns ein Bild über diejenigen machen die jenseits von iPhones, Autos und anderen Symbolen der Konsumgesellschaft leben.

Amish Kutsche

Wir trafen uns um 10:00 morgens auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research und fuhren dann mit einem Auto los. Die Fahrt über die überwiegend Mautstraßen dauert gut zwei Stunden. Leider hatte zu unserer Enttäuschung das Touristenbüro geschlossen und wir mussten uns mit Broschüren begnügen.

Amish Tourist Center

Also zogen wir weiter und kehrten gegen Mittag in ein ansässiges Diner ein. Das hatte jedoch nicht viel mit der Thematik zu tun. Immerhin war es nicht gnadenlos überteuert.

Historischer Zug In Strassburg, PA

Als nächstes stand eine Fahrt mit der Strasburg Rail Road auf dem Programm. Ein sehr hübsch hergerichteter Zug, in dem es dank zweier Kohleöfen jedoch so warm war, dass man vergeblich nach den Steinen für den Pinienaufguss suchte. Die Fahrt war sehr kurz und es ist fraglich ob die 12 USD dafür gerechtfertigt waren.

Sandra und ich in der Strassbourg Railroad Eisenbahn

Als letzteres Highlight besichtigten wir ein typisches Amischenhaus. Für knapp 5 USD erweiterte man unseren Horizont und wir erfuhren eine Menge aus dem Leben der Leute hier. Es wurde über deren Leben, deren Kleidung und deren Einstellung zur weltlichen Themen erzählt.

Amisches Dorf

Auf dem Rückweg in die Zivilisation machten wir dann noch einen Stop bei Starbucks, wo ein White Chocolate Moccha Venti Size für unser Wohlergehen sorgte. Auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research stand als Abschluss noch ein kleines Experiment an. Ein kleines Straßenrennen zwischen dem Chevrolet Cobalt Sport und dem Pontiac G6 GT zeigte, dass 1,2 L mehr Hubraum sowie ca. 40 PS mehr auch in höherer Beschleunigung enden. So sah ich leider nur die Rücklichter fühle mich jedoch bestätigt, dass man die Physik nicht austricksen kann.

Paintball-Event in Pennsylvania. Oder doch nicht?

Um hier mal ein wieder etwas aktiver zu werden, beschlossen Manuel und ich die müde Truppe von Siemens zu einem Paintball-Event zu animieren. Angesichts der Kurzfristigkeit kein leichtes Unterfangen. Als Anlage suchten wir uns einen Anbieter in Jim Thorpe Pennsylvania aus. Dort stehen einem diverse Felder mit verschiedenen Szenarien zur Verfügung.

Wir zogen alle Register und holten uns als erstes die Experten-Meinung von Tim der schon einmal ein solches Ereignis organisiert hat. Nach kurzem Mailwechsel mussten die Massen mobilisiert werden. Das ganze sollte in einem Dreiklang aus Siemens-interner Mailingliste, einer Google-Group-mailingliste und einem Facebook-Event stattfinden.

Facebook Event Paintball in Pennsylvania

Leider lief die Aktion nicht so schön an wie er hofft. Jetzt heisst es die nächsten zwei Tage zittern ob wir die geforderten 20 Leute zusammenbekommen. 20 Leute sind nötig, damit man sein eigenes Feld bekommt. Alles andere hat den Nachteil, dass man sich das Feld sonst mit diversen professionellen Spielern teilen muss, die nichts anderes als Paintball spielen.

UPDATE: Leider fanden sich nicht genug Leute zusammen, was wohl zum einen an der kurzfristigen Planung und zum anderen an den doch höher als Anfangs geschätzten Kosten. Leider ist dieses Wochenende kein Rabatt-Event und so kommt zum dem Basis-Paket bestehend aus Markierer, Maske, Overall noch die Munition separat. Ich denke wir werden im Frühjahr noch mal einen weiteren Termin ansetzen. Dann mit Hinblick auf diverse Rabattierungen sowie mehr Vorlauf. Und dann sollte es ziemlich schwierig sein sich dem Ereignis zu entziehen.