Archiv für die Kategorie ‘Leben in den USA’

Die Taco Bell Alternative

Freitag, 16. Mai 2008

Die Suche nach einer adequaten Mittagsverpflegung gestaltet sich zunehmens schwieriger. Im Endeffekt esse ich hier seit Monaten immer das gleiche. Schwerpunkte liegen dabei ganz klar bei Subway, Wendy und Dominos. Bei einer derartigen Situation ist man deshalb froh, wenn es denn mal etwas anderes gibt.

Vor dem Burrito Royale

Heute machten wir uns also auf zu Burrito Royale. Das ist eine kleine Bude, an der ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit vorbeifahre. Äusserlich macht die nicht viel her und ich dachte bis dato auch das die eigentlich verlassen sei. Björn hatte schon in der Vergangenheit den Schritt gewagt und dort zu Mittag gegessen. Gemeinsam mit vier weiteren Praktikanten fuhren wir auf der US 1 nach Norden, bis wir bei Burrito Royal ankamen.

Unser mexikanisches Essen bei Burrito Royale

Drin ging es sehr eng zu und wir beschlossen bei dem Sonnenschein draussen zu sitzen. Ich entschied mich für ein paar Burritos, während die anderen überwiegen Enchiladas bestellten. Die hygienischen Verhältnisse hielten sich, was ich durch die Küchentür erahnen konnte, in Grenzen. Das Essen allerdings war durch die Bank weg gut und ich denke wir werden in meiner verbleibenden Zeit sicherlich noch einmal hierher zurückkehren. Ich muss jedoch den Einwand bringen, dass Jose Tejas noch um einiges besser ist. Dessen Besuch steht auch noch auf meiner ToDo-Liste hier.

Geschnappt

Dienstag, 13. Mai 2008

Kürzlich ist der Polizei in Pennsylvania ein großer Fisch in Netz gegangen. Genauer gesagt ich!!! Auf dem Weg von Rafting nach Hause fuhr auf der Landstraße ich einen Berg hinab. Am Fuße des selbigen stand ein Stoppschild an dem ich aus Sicht eines anwesenden Polizisten nicht lange genug hielt. Als sich sein Fahrzeug in Bewegung setzte schwante mir schon übles. Ich ließ mir jedoch nichts anmerken und fuhr normal weiter. Kurze Zeit später schaltete er jedoch schon seine Disko-artige Beleuchtung ein und ich fuhr rechts ran.

Er sagte ich hätte ein Stoppschild überfahren und mein Bremslicht sei kaputt. Im selben Moment sauste sein Schlagstock in meinem Scheinwerfer und das Glas zerbrach*.

Strafzettel aus Pennsylvania

Ich übergab ihm meinen New Jersey Führerschein und die Fahrzeugpapiere. Er tipperte alles ganz gemütlich in seinen Computer und kam nach ca. 10 Minuten zurück. Mit dabei hatte er ein schönes Knöllchen, dessen Empfang ich quittieren musste. Der Spaß hat mich 108 (in Worten: Hundertacht) USD gekostet. Dabei schlüsselt sich der Betrag wie folgt auf:

* Fine (Strafe) : 25 USD
* E.M.S. (Contribution to Emergency Medical Services operating fund) : 10 USD
* MCARE (Catastrophic Loss Benefits Continuation Fund) : 30 USD
* Costs (Wahrscheinlich das Geld, dass er im Anschluss bei Dunkin Donuts ausgibt) : 33.00 USD
* J.C.P./A.T.J. (Judicial Computer Project/Access To Justice) : 10 USD

Für das Geld für den Strafzettel hätte man sich auch einen 4GB iPod Nano holen können. Nach juristischer Prüfung kam ich auch zu der Erkenntnis, dass sich ein Vorgehen nicht lohnt. So werde ich in den sauren Apfel beißen müssen und das Knöllchen zahlen.

*Dramatisiert, muss nicht stimmen

Benzinpreisentwicklung in den USA

Montag, 21. April 2008

Vor meinem Praktikum war ich das letzte mal im Sommer 2007 in New Jersey. Damals hatte die Gallone Super ca. 2,54 USD gekostet. Zu Beginn meines Praktikums lag der Preis dann schon bei knapp 3,00 USD pro Gallone.

Benzinpreisentwicklung in den USA

Mittlerweile haben wir diese Marke schon geknackt und ein Ende ist nicht in Sicht. In der oberen Graphik ist die aktuelle Entwicklung des Benzinpreises grafisch aufgetragen und wird im Laufe des Praktikums aktualisiert. In Deutschland sieht mit der Benzinpreisentwicklung allerdings auch nicht besser aus, wobei man hier in den USA den Anstieg des Ölpreises direkt zu spüren bekommt, da es keine Mineralölsteuer gibt.

Frauendefekt

Dienstag, 15. April 2008

Im Laufe des heutigen Tages erhielt Markus einen Telefonanruf von Kristina, in der sie ihm mitteilte, dass ihr VW Golf liegengeblieben sei. Die Ursache war schnell gefunden. Ein klassischer Frauendefekt. Das Auto hatte kein Benzin mehr im Tank. Und das in einem Land wo niemand an Benzinarmut leiden muss. Auch wenn die Benzinpreisentwicklung in den USA alles andere als rosig ist, nicht zu tanken ist auch keine Lösung.

Frauendefekt

Wir machten uns auf zur nächsten Tankstelle um dort einen 5L Kunststoffkanister samt Benzin zu kaufen. Mit dem Kanister, der in der Fahrgastzelle einen wohligen Benzinduft verbreitete, ging es zur Unglücksstelle. Glücklicherweise sprang der Wagen nach dem einfüllen ohne weitere Probleme an und Kristina konnte so zur nächsten Tankstelle fahren. Man munkelt das es nicht günstig sei, wenn die hiesige Polizei einen mit leerem Tank aufgreift.

Update: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Letzte Nacht habe ich meinen Blog auf Wordpress 2.5 upgedated. Dabei wurde anscheinend mein Bilderverzeichnis nach /dev/null gemountet. Ich habe schon eben gute zwei Stunden gebraucht die Masse der Bilder wieder hochzuladen. Diesmal auch gleich in 800×600. Die noch fehlenden Bilder kommen in den nächsten Tagen.

Heute Kinder wirds was geben

Donnerstag, 10. April 2008

Die Zeiten in denen man noch vom goldenen Westen geschwärmt hat sind lange passe. Und so ist es Zeit unseren amerikanischen Freunden ein wenig unter die Arme zu greifen und deren Wirtschaft zu stärken. Nachdem man uns in Deutschland mittels Marshallplan Wirtschaftshilfe gab, ist es jetzt an uns sich zu revanchieren. Es verwundert also nicht, dass ich meine harten Euros in diese Land pumpe und mich Gadget-technisch auf den neuesten Stand bringe. Nach dem Floridaurlaub beschloss ich mir eine neue Knipse zu kaufen. Angetan von Dennis Kamera fiel die Wahl auf die Canon Powershot A720 IS sowie passendem Unterwassergehäuse WP-DC16. Ich hatte zwar schon eine Casio Exilim S600, jedoch kann eine neue Kamera mit neuer Garantie nicht verkehrt sein.

Canon Powershot A720IS und Garmin Vista HCx

Ein weiteres Gadget ist das Garmin eTrex Vista HCx GPS. Schon lange mochte ich die Idee diverse Strecken mittels GPS mitzuloggen. Besonders beim Lauftraining ist dies eine nicht zu unterschätzende Motivationshilfe.Bisher diente dafür das J2ME Tool Mobitrack auf meinen Mobiltelefon. Allerdings ist die Aufzeichnung mit Mobitrack auf 1000 Datenpunkte beschränkt und somit wird es auf mehrstündigen Wandertouren oder Langstreckenflügen schon mal eng. Jetzt heißt es erst einmal die neue Technik auf Herz und Nieren zu prüfen. Anwendungsgebiete gibt es hier ja zu Hauf.