Auf den Spuren der Geschichte

In Williamsburg, VA ist das Freiluftmuseum Colonial Williamsburg. Hierzu wurde ein Teil der Stadt im Stil des 18. Jahrhundert restauriert. Der Eintritt schlägt mit 37 USD zur Buche. Allerdings fand ich eine Möglichkeit diesen zu sparen. Gestern wurde ich an der Promenade von Virginia Beach von zwei Herren angesprochen, ob ich nicht an Time-Sharing interessiert wäre. Wenn ich an einem Verkaufsgespräch teilnehmen würde, bekäme ich im Gegenzug zwei Tickets für Colonial Williamsburg.

Ich in Colonial Williamsburg

Da konnte ich natürlich nicht nein sagen und so besuchten wir am Morgen die Veranstaltung. Zur Begrüßung bekamen wir erst einmal zwei Gutscheine für ein Frühstück. Gut gestärkt folgte das eigentliche Verkaufsgespräch. Gut 90 Minuten spielte ich den Wackeldackel und heuchelte großes Interesse an dem Objekt. Das dies natürlich nicht stimmte und ich die ganze Nummer für eine reine Abzocke hielt, behielt ich für mich. Auch das spätere dazukommen des Managers konnte mich nicht zum Kauf überzeugen. Am Ende verabschiedete man sich und ich hielt die Tickets in den Händen.

Hauptstrasse in Colonial Williamsburg

Am heutigen Memorial Day ging es also in das Freiluftmuseum. In Colonial Williamsburg angekommen verschafften wir uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Wir nahmen an der Einführungstour teil bevor wir uns selbständig umsahen. Wir besuchten diverse Häuser und lernten eine Menge über die Geschichte der frisch gegründeten Nation.

Wir in Colonial Williamsburg

Am Nachmittag fanden diverse Shows statt, die einem das Leben des 18. Jahrhunderts in den Kolonien noch näher brachten. Insgesamt war es auf jeden Fall einen Besuch wert und bei dem Ticketpreis konnte man sowieso nicht meckern.

Schafscherer in Colonial Williamsburg

Die Fahrt zurück nach New Jersey war alles andere als schön. Es waren Massen von Leuten auf den Straßen, die, genau wie wir, das Memorial Day Wochenende genutzt haben um zu vereisen. Nach 9 Stunden reiner Fahrzeit waren wir dann endlich wieder zu Hause angekommen.

Sonne, Sand und Meer in Virginia Beach

Endlich stand das Strandwochenende auf dem Programm. Nach dem Winter und dem langen Frühling ging es endlich mal wieder in die Sonne. Der Florida Urlaub kommt mir auch schon wieder ewig lang her vor.

An der Promenade von Virginia Beach

Zum Strand waren es ungefähr 25 Meilen, die sich dank Highway aber schnell zurücklegen ließen. Die Parkplatzsuche in Virginia Beach war einfacher als ich zuvor gedachte hatte. Es gab keine Notwendigkeit sich den Abzockerpreisen hinzugeben. So fütterten wir die Parkuhr mit Quartern und marschierten in Richtung Atlantik. Die Promenade wirkte etwas karg. Während man in Spanien ein Geschäft und eine Bar neben der nächsten vorfindet, gibt es hier nichts.

Am Strand in Virginia Beach

Am Strand breite ich erstmal mein Handtuch auf und in Nullkommanix lag ich in der Sonne und brutzelte vor mich hin. Die Fahrt nach Virginia Beach hatte mich doch mehr geschlaucht als ich gedacht hätte und so schlief ich ein.

Abends an der Promenade von Virginia Beach

Die Rechnung bekam ich dann am Abend, wo ich mir einen kleinen Sonnenbrand geholt hatte. Ich zog natürlich sofort meine Lehre daraus und besorgte mir im nahegelenden Supermarkt eine Flasche Sonnenspray.

Den Abend nutzten wir um über die Promenade spazieren zu gehen und den Sonnenuntergang zu genießen. Den Abschluss bildete dann noch ein Abendessen im Longhorn Steakhouse.

Fahrt nach Virginia Beach

Ein langes Wochenende steht an, denn am Montag ist hier in den USA der Memorial Day. Dieser US-amerikanische Feiertag, der zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird, findet traditionell am letzten Montag im Mai statt.

Fahrt nach Virginia Beach

Für mich stand somit fest, dass ich dieses Wochenende nicht zu Hause verbringen würde. Es bildeten sich bei Siemens diverse Grüppchen, die Fahrten nach Kanada, Boston oder Washington D.C planten. Ich hatte schon alle drei Orte in jüngster Vergangenheit besucht und so musste was neues her. Ich entschied mich für den Bundesstaat Virginia. Sechs Stunden Autofahrt lagen gerade noch im Rahmen des Erträglichen und gegen Strand gibt es sowieso nie etwas einzuwenden.

Im Hotelzimmer in Virginia Beach

Am frühen Nachmittag ging es von Princeton aus los gen Süden. Der Verkehr floss die gesamte Strecke über und so erreichte ich mein Hotel in Norfolk Freitag Abend. Morgen geht es dann endlich an den Strand um sich in der Sonne zu aalen.

Kurztrip nach Niagara Falls

Dieses Wochenende machten wir uns auf die lange Reise zu den Niagarafällen nach Kanada. Der flächenmäßig gesehen zweitgrößte Staat der Erde lag über 400 Meilen entfernt und so fuhren wir am frühen Freitagnachmittag los.

Ich vor den Niagarafällen

In der Dunkelheit erreichten wir Niagara Falls, New York, wo wir neben einer fies-teuren Tankfüllung auch noch kurz zu Burger King gingen. Leider hatte dieser schon zu und wir mussten durch den Drive-through fahren. Drei mal das ganze, da wir einzeln zahlten und man bei Burger King nur einen Bestellvorgang pro Fahrzeug abwickeln kann.

Gewichtszunahme

Gut gestärkt ging es dann zum Grenzübertritt. Ein Grenzbeamter, der gerade 18 Jahre alt geworden zu sein schien, fragte mich: “Citizenship?” (Anm: Staatsbürgerschaft) Darauf antwortete ich: “No, thanks!”. Allerdings schien dies kein Angebot seinerseits gewesen zu sein, sondern mehr die Frage nach meiner Staatsbürgerschaft. Nach einigen Fragen zu evtl. mitgebrachten Waffen später waren wir auf kanadischem Grund. Wer jetzt denkt, dass wir hier einen tollen Ahornstempel im Ausweis haben, sei eines besseren belehrt, dass es so was nicht gibt.

Wir vor den Niagarafällen

Gestern war dann die große Beschau von Niagara Falls, Ontario und den Niagarafällen angesagt. Nach dem Frühstück bei T.G.I. Fridays schlenderten wir zum Wasser. Enttäuscht mussten wir feststellen, dass die ganzen Attraktionen wie z.B. die Maid of the Mist noch geschlossen waren. Es blieb also nur die reine Sicht auf die Fälle. Diese geben an sich schon eine sehr imposante Kulisse ab. Die Sonne schien auch und trotz eines kurzen Regenschauers war das Wetter in Niagara Falls sehr gut.

Niagarafälle bei Nacht

Abends schossen wir dann noch das ein oder andere Nachtbild der Fälle und besuchten das Niagara Fallsview Casino Resort und ließen den Tag bei einem kanadischem Bier ausklingen. Hätte man etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt, wären wir sicherlich noch nach Toronto gefahren.

Abreisetag in Niagara Falls

Heute gab es direkt nach dem Aufstehen ein Rippchen All-You-Can-Eat bei Tony Romas. Wie ich es von Berlin gewohnt bin, war es auch in Kanada ein wahres Gedicht für den Gaumen. Die Baby-Back-Ribs kletterten geradezu in den Mund. Voll gestopft wie eine Weihnachtsgans fuhren wir dann wieder die lange Strecke nach New Jersey um Abends um 21:30 bei Siemens Corporate Research noch eine Cola zu zischen.

Wochenende in Washington

Gestern nach der Arbeit ging es auf nach Washington D.C. um das zweite Wochenende mit meinen Eltern sinnvoll zu verbringen. Das Wetter war sehr sonnig aber dank Klimaanlage im G6 kamen wir entspannt in Alexandria, VA an.

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Heute stand die große Washington D.C. Tour. Wir starteten den Tag bei Starbucks in der Nähe des Capitols. Gut gestärkt ging es dann auch gleich zum Sitz des US-amerikanischen Kongresses. Auf dem Weg dorthin kamen uns immer wieder Gruppen auf Segway Personal Transporter entgegen. Wie eine Recherche später herausstellte, waren die Touren in meinen Augen mit 70 USD/Person maßlos überteuert.

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Vom Capitol aus ging nach einem kurzen Besuch des United States Botanic Garden zur National Mall & Memorial Parks. Dies ist der Park der sich vom Capitol bis zum Lincoln Memorial hinzieht. Ein weiteres Highlight ist das Washington Monument, das

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Den Abschluss bildete das Lincoln Memorial und das Ehrenmal für die Gefallenen des Vietnam.

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Nachdem wir Washington am Abend den Rücken gekehrt hatten, besuchten wir noch den Nationalfriedhof in Arlington, wo unter anderem der 1963 ermordete 35. Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy beigesetzt wurde.