Archiv für die Kategorie ‘Vorbereitung’

Der Tag davor

Samstag, 10. November 2007

Morgen geht es endlich los. Die letzten Tage habe ich gepackt und abgewägt was mit muss und was in Deutschland bleiben kann

Den Friseurtermin konnte ich gerade noch wahrnehmen. Man will ja schließlich als zivilisierter Mitteleuropäer auftreten.

Mein Flug ist morgen um 09:40 ab Berlin Tegel. Immerhin ist somit eine nicht so stressige Fahrt zum Flughafen zu erwarten.

Meine Bordkarte inklusive Sitzplatzreservierung ist bereits ausgedruckt und Dank Platz am Notausgang sollte es auch an der Beinfreiheit nicht mangeln.

Noch eine Woche bevor es losgeht

Sonntag, 04. November 2007

In einer Woche geht mein Flieger nach Newark. Das heisst im Umkehrschluss, dass nicht mehr viel Zeit bleibt letzte Erledigungen zu tätigen.

Hurra, hurra der Pass ist da…

Mittwoch, 31. Oktober 2007

J1-Visum

Wenn das mal kein Geburtstagsgeschenk ist. Heute kam mein Reisepass inkl. Visum mit der Post. Dieses wird in den Pass eingeklebt. Wie das Teil aussieht seht ihr weiter oben auf dem Bild.

Die Jungs und Mädels von der Botschaft haben den kleinen Brief verdammt gut zugeklebt, so dass ich Mühe hatte ihn zu öffnen. Jetzt kann mich niemand mehr aufhalten in “God’s own Country” einzureisen.

Warten aufs Visum

Dienstag, 30. Oktober 2007

Laut Aussage der Interviewerin in Botschaft sollte mein Visum heute (am Dienstag) bei mir eintreffen. Allerdings ist dem nicht so. Also werde ich einfach weiter abwarten und Tee trinken. Zwei Tage haben die ja noch Zeit mir das zukommen zu lassen.

Wenn es morgen allerdings immer noch nicht da ist, bekomme ich langsam Panik.

Visum beantragt

Freitag, 26. Oktober 2007

Da ich um 08:00 Uhr den Termin in der Botschaft hatte bin ich kurz nach 07:15 Uhr losgefahren. Der Verkehr hielt sich in Grenzen und trotz Bahnstreiks schienen mir nicht mehr Autos als üblich auf den Straßen unterwegs zu sein. Meine Zeitvorgabe hielt ich auch einigermaßen ein. Bei der Botschaft angekommen fiel mir sofort die riesige Menschenschlange davor(!) auf. Während ich nach einem Parkplatz suchte, redete ich mir ein, dass die Botschaft sicherlich noch nicht geöffnet hatte.

Als ich mich in die Schlange einreihte wurde mir klar, das es dafür einen anderen Grund gab. Hier wurden schärfere Sicherheitsvorkehrungen als auf internationalen Flügen getroffen. Mir die Zeit mit dem Handy zu vertreiben fand ein jähes Ende, als der zuständige Wachpolizist mich darüber belehrte, dass man keinerlei elektronische Geräte mit in die Botschaft nehmen durfte. Also hatte ich keine andere Wahl, als mein Handy zurück zum Auto zu bringen und somit meinen Platz in der Schlange aufzugeben.

Um ca. 08:30 war ich dann in der Botschaft. Es wurden meine Papiere kontrolliert und ich wurde auf Fehler aufmerksam gemacht. Diese durfte ich dann auch gleich an einem kleinen Pult korrigieren. Außerdem musste ich noch eine Briefmarke kaufen. Als die Unterhändlerin meine Unterlagen nun für vollständig erklärt hatte wurden diese eingereicht und ich erhielt eine Wartenummer.

Nach einer halben Ewigkeit schallte es “Number 37 to counter 3!” aus den Lautsprechern und meine Fingerabdrücke wurden digital aufgenommen. Das Verbrecherfoto hatte ich schon mitgebracht. Danach hieß wieder warten.

Um mich herum wurde bereits gewitzelt, man sollte doch hier Zeitschriften verkaufen und damit das Geld seines Lebens machen. Eigentlich eine gute Idee wie mir schien. Nach einer knappen Stunde wurde ich dann zum Interview aufgerufen. Dieses fand durch eine Panzerglasscheibe statt und war flugs erledigt.

Fazit: Nach knapp 3 Stunden hatte ich das Prozedere, das zu 90% aus Warten besteht, hinter mich gebracht und warte jetzt auf meinen Reisepass inklusive Visum, welche mir am Dienstag zugeschickt werden sollen.