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Viel vorgenommen

Dienstag, 25. März 2008

Nach dem erfolgreichem Bestehen des 10-Meilen-Laufs in Atlantic City galt es sich neuen Herausforderungen zu stellen. Nach kurzer Recherche fand ich auch zwei Veranstaltungen die mich sofort in ihren Bann zogen. Veranstaltung Nummer 1 ist der NYRR Halbmarathon in Brooklyn. 3 Meilen mehr als das letzte Mal und die halbe Marathondistanz ist zusammen.

Screenshot NYRR Halbmarathon

Veranstaltung Nummer zwei ist die Five Boro Bike Tour! Traditionell am ersten Sonntag im Mai werden die Drahtesel aus der Garage geholt. Beim größten Radsportereignis in den USA gilt es 42 Meilen durch New York City zu radeln. Die Strecke, die an diesem Tage für den regulären Verkehr geschlossen wird, führt die Teilnehmer durch alle 5 Bezirke (Manhattan, Harlem, Queens, Brooklyn und Staten Island) und über die fünf wichtigsten Brücken der Stadt.

Screenshot Five Boro Bike Tour

Der eigentlich Pferdefuß an der Sache ist, dass der Halbmarathon eine Woche nach hinten verlegt wurde und nun einen Tag vor der Radtour stattfindet. Das wird ein mehr als anstrengendes Wochenende. Damit das ganze kein Disaster wird, sind wir hier auch schon wieder fleissig am trainieren. Um die Ergebnisse des Trainings ein wenig uebersichtlicher zusammenzufassen, habe das ganze unter Lauftraining mal zusammengefasst.

Die 10 Meilen von Atlantic City

Samstag, 15. März 2008

Die letzten Wochen wurde auf diesen Tag hingearbeitet und heute war es endlich soweit. Der St. Pat’s 10 Miler and 5k in Atlantic City ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, der jeweils am Wochenende vor dem St. Patricks Day ausgetragen wird. Als ich gestern auf Arbeit noch mal die Vorregistrierungen im Internet geprüft hatte, machte ich mir sogar kurz Hoffnungen aufs Treppchen zu gelangen. Allerdings schien die Masse sich erst am Wettkampftag zu registrieren oder hatte dies offline mittels Brief getan.

Manuel hatte uns am gestrigen Abend noch zu sich zum carboloading eingeladen und so verspeisten wir kiloweise Pasta. Heute morgen hieß es dann früh aufstehen, denn die Fahrt nach Atlantic City sollte laut Navigationsgerät gute zwei Stunden dauern. Knapp eine Stunde vor dem Lauf war ich dann auch in Atlantic City und durfte mich im Auto umziehen, da es keinerlei Umkleiden gab. In den Laufklamotten und meinen eigens hierfür angeschafften Laufschuhen ging es dann zur Registrierung, wo wir unsere Startnummern und Chips zwecks Zeitmessung in Empfang nahmen.

Umziehen beim Auto in Atlantic Ciyt

Dann ging es auch schon an den Start und nach einigen wärmenden Worten des Bürgermeisters und der obligatorischen Nationalhymne fiel der Startschuss. Nun galt es zehn Meilen (16km) durchzuhalten. Die Streckenführung war sehr angenehm und es lagen die ersten (und letzten) drei Meilen auf dem Boardwalk. Später wurde dann auf die Hauptverkehrstraße verlegt, welche extra für den Lauf abgesperrt wurde.

Gruppenfoto vor dem Start

Im Training bin ich nie über die sieben Meilen hinweggekommen, was nicht zuletzt an dem Laufband lag. So lief ich die ersten sechs Meilen locker aus der Hose. Dann allerdings merkte ich wie meine Beine immer schwerer und die Schrittlänge immer kürzer wurde. Es wurde an unregelmäßigen Punkten Wasser gereicht, jedoch scheint trinken und gleichzeitig laufen eine eigene Trainingseinheit zu sein. So versuchte ich den Becher Wasser zu schlucken, plemperte mir allerdings die Masse des Inhalts jedes mal über mein Shirt.

Geschwindikeit und Durchschnitt

Die letzte Meile hatte es dann noch einmal richtig in sich. Das Ziel war von weitem als Trump Plaza Hotel & Casino zu sehen. Der riesige Betonklotz wollte allerdings einfach nicht näher kommen und so zog sich das ganze hin.

Strecke in Abhängigkeit von der Zeit

Nach 1 Stunde und 39 Minuten überschritt ich die Ziellinie und unterbot die mir selbst gesetzte Zeit von 1:40 bis 1:50. Während des Laufs konnte ich meine Geschwindigkeit weitestgehend konstant halten. Allerdings bin ich zum Schluss etwas eingebrochen. Erwähnenswert ist noch das abschneiden von Thomas, der mit einer Zeit von 1:29 erster in der Kategorie “Best Austrian who does an internship with Siemens Corporate Research in the AC department” wurde.

Gruppenfoto nach dem Lauf

Nach dem Lauf sammelten wir uns noch einmal bevor dann jeder die Heimreise antrat. Sobald die offiziellen Ergebnisse im Internet veröffentlicht werden, werde ich diese natürlich verlinken. Eine interessante Frage ist auch, wie es jetzt weitergeht. Die logische Konsequenz wäre natürlich der Halbmarathonlauf in New York City. Unten könnt ich auch noch den Streckenverlauf sehen. An der Südwestspitze war der Wendepunkt.

Streckenverlauf St. Pat’s 10 Miler and 5k in Atlantic City

Endspurt nach Atlantic City

Dienstag, 11. März 2008

Die letzte Woche ist angebrochen und es sind weniger als vier Tage bis zu dem Lauf. Heute bin ich noch einmal 6 Meilen gelaufen und ich denke es war der letzte größere Lauf vor Samstag. Da wir zum Mittagessen bei Popeyes chicken & biscuits gegessen hatten, waren es gefühlte 10. Auch eine Methode zur Wettkampfvorbereitung.

Laufplan 2008 Quartal 1

Die Grafik zeigt meinen Trainingsplan mit den gelaufenen Meilen für das erste Quartal 2008. Leider habe ich sehr spät mit dem Laufen angefangen und dank der Krankheit fehlen mir etliche Meilen. Die akkumulierte Laufstrecke ist in der nächsten Grafik dargestellt.

Akkumulierte und<br /> durchschnittliche Laufstrecke

Ich werde am Samstag mein bestes geben und hoffen das es reicht.

Wiederaufnahme des Lauftrainings

Montag, 18. Februar 2008

Nachdem ich hier meine Krankheit überstanden habe, war es Zeit wieder mit dem Laufen anzufangen. Von heute an sind es nur noch 25 Tage um mich in Form zu bringen.

Ich besorgte mir noch schnell eine neue Laufhose bei Sport’s Authority und stellte auch gleich einen Skandal fest.

Hakenkreuzkleiderständer

Ich beschloss am Abend dann mein Training mit einem 4 Meilen-Lauf zu beginnen. Für diesen brauchte ich knapp über 40 Minuten. Das ist schon mal in Ordnung und mein Ziel ist es Ende der Woche bei 5 Meilen zu stehen.

Die 7-Meilenstiefel

Samstag, 02. Februar 2008

Die 7-Meilenstiefel hätten mir bei meinem Vorhaben den 10-Meilenlauf zu bestehen nicht gereicht. Also mussten neue Laufschuhe her.

Pair of Nike+ Equalon

Meine “Konkurrenz” von Siemens hatte sich schon standesgemäß in einem Laufgeschäft in Princeton ausstatten lassen. Andere Spezialisten der Halbmarathondistanz hatten selbstverständlich eigenes Schuhwerk dabei. Um diesem Missstand Rechnung zu tragen machte ich mich also auf.

Nike+ Equalon

Nach diversen Modellanproben stand der Favorit fest und hört auf den Namen Nike+ Equalon. Wie der Name schon erahnen lässt, ist der Schuh mit dem Nike + iPod Sport Kit und meinem iPod Nano kompatibel. Morgen wird der Schuh in der Wohnung eingelaufen und am Montag wird er dann seinen Jungfernlauf über 3 Meilen haben. Hoffentlich bleiben mir dann Blasen an den Füßen erspart.