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Flucht aus Alcatraz

Montag, 14. Januar 2008

Gefängnisinsel Alcatraz

Heute sollte es endlich soweit sein. Wir entschieden uns für die obligatorische Alcatraz-Besichtigung am Montag um dem vielen Wochenendverkehr aus dem Wege zu gehen. In aller Früh machten wir noch einen kurzen Abstecher in Richtung Presidio-Park nahe der Golden Gate Bridge bevor wir dann um 12:00 Uhr die Fahrräder abgaben. Einen kleinen Snack in Form eines Subway-Sandwiches genehmigten wir uns noch bevor wir an der Pier 33 die Fähre nach Alcatraz bestiegen.

Anlegestelle auf Alcatraz

Die Überfahrt dauerte nicht lange und somit legten wir nach kurzer Zeit an der Anlegestelle an. Von dort an mussten wir ein Höhenmeter überwinden um zum Main Prison zu gelangen. Es wurden Audiotouren ausgeteilt und die Besichtigung konnte beginnen.

Alcatraz von Innen

Es ist schon ein wenig unheimlich in den Mauern von Alcatraz und irgendwie erinnert es auch ein wenig an Prison Break.

Zelle auf Alcatraz

Am Ausgang erwartete einen dann auch der USA-typische Souvenierladen. Ein Gefangenbecher wurde gekauft und die Fähre für die Rückfahrt genommen. Den Rest des Tages wurde dann entspannt und wir gingen am Abend noch bei Tony Romas was essen.

Alcatraz bei Nacht

Ja, mir san mit’m Radel da!

Sonntag, 13. Januar 2008

Fahrradhelm
Heute entschieden wir uns die Stadt mit den Zweirädern unsicher zu machen. Außerdem sollte eine Überfahrt über die Golden Gate Bridge das Highlight bilden. Als Fahrradladen hatten wir uns einen kleinen Laden in der Nähe der Fisherman’s Wharf ausgesucht. Die Räder dort machten einen soliden Eindruck und preislich lag das Ganze auch im Rahmen. Dank einer Coupon-Aktion bekamen wir 6 USD Ermäßigung auf den Mietpreis und zahlten somit 21 USD.

Inspektion der Leihräder

Als erstes fiel auf das der Verleiher aussah wie Steve Jobs persönlich. Wir wunderten uns also wieso er hier Fahrräder vermietete anstatt an seiner Keynote zu feilen. Die Standardsicherheitsausstattung bestand aus einem Helm. Nach Anprobe diverser Modelle entschied ich mich jedoch gegen diesen. So schnell konnte man mit diesen Rädern eh nicht fahren, als das der Helm zum Einsatz gekommen wäre. Als letztes stand die Frage an, ob wir die zusätzliche Versicherung in Höhe von 3 USD pro Fahrrad nehmen wollten. Wir willigten schliesslich ein. Man weiss ja nie.

Ich beim Fotoshooting in San Francisco

Als sämtlich Formalitäten abgeschlossen waren, ging es los. Wir radelten gen Westen an der Promenade entlang und unsere erste Station war die Pier die angeblich der nächste Punkt zu Alcatraz sei. Dort schossen wir diverse Fotos mit Alcatraz im Hintergrund.

Ich und Alcatraz im Hintergrund.

Direkt im Anschuss folgte auch gleich der erste Hügel. Gefühlt mindestens ein Berg der dritten Kategorie. Hinter diesem Lag dann der Yachthafen. Von dort aus hatten man dann einen sehr schönen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt: Die Golden Gate Bridge.

Ich am Fusse der Golden Gate Bridge

Ein weiterer, noch viel steilerer Anstieg folgte. Oben wurde man dann mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Golden Gate Bridge Aussichtsplateu

Nun sollte sich herausstellen, dass die Versicherung für die Fahrräder nicht allzu unklug war. Thomas schaffte es sich einen Platten einzufahren. Ich rief den Pannendienst an und überlegte ob mein Gegenüber das Tourette-Syndrom hatte. Ein Helikopter wurde uns versprochen, jedoch kam Steve Jobs persönlich mit seinem weißen Truck angefahren und tauschte das Rad aus. Robert und Flo sind derweil schon mal voraussgeradelt.

Auf der Golden Gate Bridge

Das Überqueren der Golden Gate Bridge war unspektakulärer als wir es uns vorgestellt hatten. Nach der Überfahrt fuhren wir die Küste entlang in das kleine verschlafen Örtchen Sausalito. Dort genehmigten wir uns erstmal unseren verdienten StarBucks Kaffee. Ein Blick auf die Uhr verriet uns dann, dass die letzte Fähre in knapp 10 Minuten ablegen sollte. Im Eiltempo sausten wir zum Hafen. Irgendein Spassvogel hatte mir vor dem StarBucks die Luft aus dem Hinterreifen gelassen. Dies war mir allerdingsg egal und ich fuhr auf der Felge zur Fähre. Wir hatten auch Glück, denn wir gehörten zu den letzten fünf die mit an Bord durften. Und die Schlange hinter uns schien noch endlos zu sein.

Fisherman's Wharf HDR

Am Abend machten wir dann noch ein paar Nachtbilder von San Francisos Hafen und der Fisherman’s Wharf.

Wenn du nach San Francisco gehst…

Samstag, 12. Januar 2008

In den Strassen von San Francisco

…stell sicher das du Blumen im Haar trägst. Unser erster Tag in der Stadt an der Bucht begann mit einem Sonnenschein. Nachdem alle aufgestanden und geduscht hatten machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt um unseren verlorenen Sohn aufzugabeln. Ein kleiner Stop bei Rezeption erfolgte um das kostenlose Frühstück in Anspruch zu nehmen. Dieses war allerdings mehr als enttäuschend, da es nur eingeschweißte Schnecken in den Geschmacksrichtungen, Breakfast Claw, Cinnamon Horn, Berry Horn und Cheesy Horn gab. Dies war auch gleichzeitig das einzige Mal, dass ich mir hieran den Magen verderben sollte. Denn fiesen Kaffee konnte mein Peppermint-Mocha-Coffee-Mate™ gerade noch retten.

In den Strassen von San Francisco

Gestärkt gingen wir zum Elektrobus. Dieser verkehrt in SF sehr regelmäßig und ist mir 1,50 USD pro 90 Minuten auch sehr erschwinglich. Dank ordentlichem Drehmoment muss man sich gut festhalten wenn dieser anfährt. In der Stadtmitte lasen wir Florentin auf und machten uns in Richtung Norden auf.Erstes Ziel war ein Starbucks und nach der Beschaffung eines Reiseführers und diverser Kaffeespezialitäten sollte der nächste Halt die Fisherman’s Wharf sein. Dies ist ein Bezirk der Stadt und gleichzeitig eine beliebte Touristenattraktion. Neben diversen Geschäften und Restaurants starten von hier auch sämtlich Bootstouren qür durch die Bay. Auch die Fähre nach Alcatraz legt hier am Pier 33 ab.

In der Fisherman's Wharf'

Nächstes großes Highlight war der Coit-Tower, den man von fast jedem Punkt der Stadt aus sehen kann. Der 64m hohe Turm steht auf der Spitze des Telegraphen Hügels. Die Besteigung war allerdings mehr als enttäuschend. 4,50 USD die unter Verschwendung verbucht werden können.

Skyline von San Francisco

Wir liessen den Tag dann mit einem Spaziergang in Chinatown ausklingen und aßen im Anschluss noch in der California Pizza Kitchen zu Abend.

Coit-Tower in San Francisco