Abtanzen in Fort Lee

Heute war Abreisetag. Sowohl Dennis als auch mein Flug gingen um ca. 11:00 Uhr vom Miami International Airport. Es gab keinerlei große Zwischenfälle und ich sass an einem noch viel geräumigeren Platz als auf dem Hinflug. Viel mitbekommen habe ich nicht, denn kaum waren wir in der Luft, war ich auch schon eingeschlafen.

Flugverlauf von Miami nach Newark

In Newark angekommen fuhr ich gleich nach Hause, hielt jedoch noch kurz bei Taco Bell. Zu Hause stand dann weiteres Schlafen auf dem Programm. Am Abend stand dann ein Besuch im Tribecca Night Club in Fort Lee an. Ziel war es vor 11:00 Uhr im Club zu sein, da die Preise danach um 50% anstiegen. Frauen konnten vor 11:00 Uhr sogar kostenlos rein. Ja, ich bin ein großer Freund von Gleichberechtigung.

Natalie, Ich und Swara in FortLee

Im Club war Anfangs noch nicht viel los, allerdings füllte er sich mit zunehmender Zeit. Der Club ist auf drei Etagen. Unten wird Hiphop gespielt. Im mittleren Segment hauptsächlich Reggaeton und oben Latino Musik. Schade war die Tatsache, dass ich am morgigen Sonntag arbeiten muss und somit war dann auch schon gegen 2 Uhr Schicht im Schacht und ich begab mich auf den Heimweg.

Sandra und Ich in Fort Lee

Besuch des Kennedy Space Center

An unserem letzten Urlaubstag entschlossen Dennis und ich uns das John F. Kennedy Space Center (KSC) auf Merrit Island, Florida zu besuchen. Die Fahrt dorthin verlief unspektakulär, führte die Autobahn von unserem Hotel bis direkt zum Space Center. Ursprünglich war für den heutigen Tag der Start einer Rakete angekündigt. Dieser schien jedoch verschoben worden zu sein.

In der Raketenkapsel

Drinnen galt es sich erst einmal zu orientieren. Wir begannen mit der Exploration in the New Millennium, wo die Zukunft der Raumfahrt aufgezeigt wurde. Weiter ging es zur Early Space Exploration dem Rocket Garden. Hier durften die Meilensteine der Raumfahrt bewundert werden. Im Rocket Garden standen die verschiedenen Raketentypen, die über die Jahre zahlreiche Astronauten in den Weltall brachten.

Im IMAX

Wir folgten dem Weg und erreichten das IMAX Theater. Zum unserem Glück startete auch gerade ein Film über die International Space Station ISS. Gesprochen wurde der Film von niemand anderem als Tom Cruise.

Vor dem Space Shuttle

Den Abschluss bildeten der Space Shuttle Plaza und ein Space Shuttle Startsimulator. Auf der Space Shuttle Plaza stand ein Nachbau des Orbiters, den man sowohl von außen als auch von innen besichtigen konnte. Und da es keine Warteschlange beim Startsimulator gab, haben wir auch gleich noch unseren ersten Space Shuttle Start miterlebt.

Summa cum laude bestanden

Der zweite und letzte Tauchtag stand heute an. Das Wetter schien sich nicht gebessert zu haben, denn wir fuhren wieder zu Jules’ Undersea Lodge in Key Largo. Zuvor schrieb ich noch die Abschlussklausur der Open Water Diver Ausbildung und nach gut 15-20 Minuten hatte ich bestanden.

Alles bestens unter Wasser

Die Wasserqualität war noch um einiges schlechter als noch am Dienstag. Dennis verpasste also nichts und konnte so ganz entspannt den Transport zum Flughafen übernehmen. Immerhin habe ich jetzt mein PADI OWD Brevet in der Tasche und kann in Zukunft im Urlaub den einen oder anderen Tauchgang absolvieren.

Fisch in der Lagune

Und der ein oder andere Fisch scheint sich auch in die Lagune verirrt zu haben.

Der Schatz im Silbersee

Beim entladen der Druckluftflaschen

Nach unzähligen Mails und Telefonaten fand ich letztendlich eine Tauchbasis mit der ich meine Tauchausbildung zum Open Water Diver abschließen konnte. Dennis freute sich auch auf einen Tauchgang in Key Largo, sagt man doch, dass hier die besten Riffe zum Tauchen in den USA lägen. Die Stimmung wurde schon getrübt, als wir am gestrigen Abend einen Anruf erhielten, das der Tauchgang abgesagt wurde. Als Begründung wurde das Wetter vorgeschoben. Ich konnte meine Tauchausbildung jedoch in einer Lagune beenden. Da Dennis auch tauchen wollte, beschloss er mich zu begleiten.

Vor dem ersten Tauchgang

Als wir den Tauchpunkt erreichten, machte sich schon die Ernüchterung breit. Das Wasser war alles andere als blau, geschweige denn klar. Alex, mein Tauchlehrer, zwei weitere OWD-Aspiranten und ich gingen die Übungen noch einmal durch bevor es endlich ins Wasser ging. Wir spulten die Übung nacheinander ab. Einziges Highlight war ein Tauchschüler, der jedes mal Panikattacken bekam und andauernd auftauchen musste. So verbrachte ich die größte Zeit des Tauchgangs wartend auf dem Grund des Tümpels.

Dennis geht die Luft aus

Zurück in der Tauchbasis erklärte man mir, dass wenn ich zu PADI wechseln wolle, ich auch noch mal die Klausur schreiben müsse. Zähneknirschend lieh ich mir das Buch von der Tauchschule um am morgigen Tag Tauchtheorie auf englisch büffeln zu dürfen.

Zu Besuch in der Conch Republic

Wir machten uns extra früh auf, denn die Fahrt nach Key West (auch Conch Republic genannt) sollte laut Routenplaner einige Stunden in Anspruch nehmen. Wie Anfangs befürchtet steckten wir kurze Zeit später im Miami Berufsverkehr. Nachdem wir diesen hinter uns gelassen hatten lag eine entspannte Autofahrt der US1 vor uns. Wir passierten eine Insel nach der anderen und überquerten die legendäre Seven-Miles-Bridge.

Am Pier in Key West

In Key West angekommen parkten wir unseren Wagen und schlenderten über die Promenade. Das Wetter in der Conch Republik war ausnahmslos sonnig und sehr warm. Nach einem kurzen Spaziergang über die Duval Street gingen wir in das Ernest Hemingway House. Hier residierte der Autor in den 30er Jahren und schrieb einige seiner bekanntesten Werke.

Im Hemmingway House

Den Leuchtturm auf der anderen Straßenseite nahmen wir in diesem Rahmen auch noch gleich bevor wir uns zum Southernmost Point aufmachten. Dies ist, nach eigener Aussage, der südlichste Punkt des Kontinentalterritoriums der Vereinigten Staaten. Der bunt angemalte Klotz bestätigt dies. Hier wurde offensichtlich geschummelt, denn da Key West eine Insel ist kann es sich aus meiner Sicht nicht um den südlichsten Punkt handeln.

Am Southernmost Point in Key West

Damit war die touristische Besichtigung abgeschlossen und wir legten uns noch für knapp zwei Stunden an den Strand bevor wir die Heimreise antraten.