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Frühstück - Die wichtigste Mahlzeit des Tages?!?

Mittwoch, 21. November 2007

Am Frühstück scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Für die einen unverzichtbar, für die anderen nicht unbedingt notwendig. Ich halte mich irgendwo dazwischen auf. Gegen ein gutes Frühstück habe ich nichts einzuwenden, kann im Zweifel auch gut drauf verzichten.

Das Frühstück im Holiday Inn in Princeton ist für viele Praktikanten der Grund so lange wie möglich im Hotel zu verweilen. Woran liegt das?

Frühstücksbuffet im Holiday Inn in Princeton

Sicherlich zum einen an der reichen und vielfältigen Auswahl. Man kann hier zwischen Pan Cakes, Rührei mit Speck, Bagels oder Corn Flakes wählen. Ausserdem gibt es frisches Obst und diverse Säfte.

Pan Cakes zum Frühstück

Mein Frühstück sieht eigentlich fast immer gleich aus. In der ersten Runde gibt es Pan Cakes mit Ahorn-Sirup. Danach gibt es dann noch schönes Rührei mit Speck und sollte ich dann immer noch nicht voll sein, ein paar Kartoffeln. Als Getränk hat es mir der Cranberry-Saft angetan.

Rührei mit Speck

Kurzzeitig hatte ich es auch mal in Erwägung gezogen Corn Flakes zu frühstücken. Allerdings habe ich den Gedanken dann schnell wieder verworfen, nachdem ich mir überlegt hatte, dass es Corn Flakes sicherlich für den Rest des Praktikums geben wird.

Insgeheim zähle ich schon die Tage, bis ich meine Henkersmahlzeit hier einnehmen werde. Und wie ich heute erfahren habe, wird es morgen dank Thanksgiving kein warmes Frühstück geben. Anstelle dessen tritt dann das klassische Continental Breakfast an die Reihe. :-(

Mein Hotelzimmer

Donnerstag, 15. November 2007

Heute stelle ich mein Zimmer im Holiday Inn in Princeton vor. Ursprünglich gab man mir hier ein Zimmer mit zwei Betten. Dies habe ich selbstverständlich sofort moniert, da einfach zu viel Platz mit dem zweiten Bett verschwendet wird.

Das Zimmer ist sehr groß, sauber und gemütlich. Allerdings auch sehr kalt, was an den zwei Aussenwänden liegt. Beheizt wird das Zimmer durch eine Klimanlage/Heizlüfter-Kombination. Wenn man die ein paar Minuten laufen lässt, ist es auch schön kuschlig warm. Mein Bett ist ein Queensize und somit gute 1,5m breit. Da braucht man sich keinerlei Sorgen machen rauszufallen. Abgerundet wird das ganze durch vier Kissen die alle verschiedene Härtegrade haben.

Mein Zimmer im HolidayInn in Princeton

Der Fernseher macht auch einen guten Eindruck und weil er sehr nah am Bett steht wirkt er auch einigermaßen groß. Außerdem wurde da ein N64 eingebaut aber ich will gar nicht wissen, was der Spaß hier kostet. Ich war schon neugierig was Pay-per-view hier läuft, aber bei 12,99 USD pro Film hört der Spaß dann auf.

Wireless Internet hingegen ist dafür kostenlos und somit stellt das Bloggen hier am Abend auch keinerlei Problem dar. Wenn man allerdings etwas mehr über den Äther anfordert, drosseln die einem hier die Leitung. Also muss das neueste Update auf MacOSX 10.4.11 noch ein wenig warten.

Mein Badezimmer im HolidayInn in Princeton

Das Badezimmer überrascht auch angenehm mit großem Waschtisch und Spiegel. Jeden morgen bringt die Reinigungskraft neue Shampoos, Duschgels und Lotionen, die ich dann immer verstecke um so den Verbrauch zu suggerieren. Nutzen werde ich die kleinen Fläschchen dann, wenn ich hier auf Reisen und Trips gehe.

Siemens Corporate Research zahlt jedem Praktikanten für 13 Nächte das Hotelzimmer. Diese Animositäten wie ein täglich frisch gemachtes Bett, der kurze Weg zur Arbeit und das Frühstück (Bericht darüber folgt später gesondert) nutzen viele Praktikanten, mich eingeschlossen, gerne voll aus bevor sie dann in ihre Bleibe für den Rest des Praktikums umziehen.

Die Anreise

Sonntag, 11. November 2007

Das Wetter heute machte den Abschied aus Deutschland nicht allzu schwer. Mein Wecker stellte ich mir auf 5:30 Uhr, so dass ich noch etwas Zeit für letzte Kleinigkeiten hatte.

Nach dem Frühstück ging es mit Sack und Pack zum Flughafen Tegel. Am Continental Schalter war eine riesige Schlange, doch dank Elite Access Privilegien und Web-Check-In war ich sofort dran. Leider war mein Gepäck ein wenig unbalanciert und ich durfte am Flughafen noch mal umpacken. Die Alternative wären 50 EUR Aufschlag gewesen.

Die Maschine hob mit ca. 30 Minuten Verspätung ab. Aufgrund eines kleinen Schneesturms und des mit einhergehenden Temperatursturzes mussten wir erst noch zum enteisen der Flügel.

Fensterplatz am Notausgang

Der Flug an sich war mehr als entspannend. Ich saß am Notausgang womit genug Beinfreiheit gesichert war. Essen war auch über dem Durchschnitt des bisher erlebten. Der größte Knüller bei Continental Airlines ist allerdings, das an jedem Sitz echte Steckdosen sind. Eine solche befeuerte auch mein Apple MacBook und ich vertrieb mir die Zeit mit ein paar Filmen.

Um 13:45 Ortszeit setzte die Maschine dann im auf dem Newark Airport auf. Die Passkontrolle verlief, im Vergleich zu JFK, auch sehr zügig. Mit meinem Gepäck passierte ich noch den Zoll und draußen wartete schon mein Shuttle, welches mich zum Holiday Inn nach Princeton brachte.

Zum Hotel werde ich später einen separaten Post verfassen. Jetzt heißt es erstmal etwas essen und dann ab ins Bett.