Ich hatt‘ einen Kameraden

Besser gesagt zwei. Heute gaben Thomas und Markus ihr Farewell Dinner im Longhorn Steakhouse. Für mich ging es direkt nach der Arbeit dorthin und als ich ankam waren schon eine Menge Leute dort versammelt.

Lucile Tobi und Ich vor dem Bestellen

Wie bei jedem Farewell hatten die Verantwortlichen Probleme die Massen von Menschen unterzubringen und so mussten die Nachzügler an umherstenden Tischen sitzen. Ich entschied mich beim Essen für den Klassiker in Form des Renegade Steaks. 12 Unzen (340g) vom Besten was ein Rind zu bieten hat. Gut abgehangen und von der Flamme geküsst.

Thomas Abschlussrede

Nach dem Essen durften mussten dann Thomas und Markus eine kurze Rede halten, in der uns Thomas eine detaillierte Beschreibung seines Reiseverlaufs gab. Am Ende kam dann wieder was jeder vorhergesehen hat. Beim Bezahlen fehlte mal wieder ein ganzes Hauptgericht. Desweiteren vergaß jemand seine Kreditkarte im Restaurant. Alles nur weil das Personal wieder unfähig war die Rechnung sinnvoll zu splitten.

Zahlungsmodalitäten

Nachspielzeit

Heute wäre ursprünglich mein letzter Tag gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass ein halbes Jahr so schnell herum sein könnte. Allerdings habe ich mich entschieden noch ein wenig länger im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen und so geht mein Praktikum jetzt in die Verlängerung. Obwohl es sich angesichts der kurzen Zeit von einem Monat eher um eine Nachspielzeit handelt.

Thomas, Markus und ich vor dem Siemens Corporate Research Hautpeingang

Für Thomas und Markus endet die Zeit hier bei Siemens allerdings und es steht ein reisefreudiger Monat für die beiden an. Wie es sich gehört wurden heute noch mal ordentlich Donuts bei Dunkin Donuts eingekauft und der Abschied der beiden im RFID-Lab im Keller zelebriert.

Klettermaxe

Es wurde ein weiteres mal zum Hallenklettern gerufen und dieses mal lies ich mir nicht die Chance entgehen. Um kurz nach sechs machte ich mich mit zwei weiteren Praktikanten auf zum Rockville Climbing Center in Trenton, NJ.

Vor dem ersten Klettern

Dank unseres Navis verfuhren wir uns auch gleich zweimal kamen allerdings noch rechtzeitig in der Halle an. Dort bekamen wir drei einen kleinen indischen Guide, der mich stark an einen J.R.R. Tolkien Charakter erinnerte. Dieser zeigte uns die wichtigsten Knoten und Bunde, die wir für das Klettern in der Halle benötigten . Nach dieser Einweisung ging es dann auch schon an die Kletterwand, wo wir, noch unter Aufsicht, jeder einmal hoch durften. Dabei klettert einer,während der andere dann sichert.

Ziemlich weit oben

Als Frodo dann der Meinung war, dass es bei uns ganz gut aussehe, durften wir dann frei in der Halle klettern. Wir probierten diverse Schwierigkeitsgrade aus und mussten feststellen, dass es um einiges schwerer ist, als wir uns vorstellten. In einem Teil der Halle konnte man auch Überhaenge erklettern so dass ein gewissen Deep Water Soloing Gefühl entstand. Nur ohne das Wasser halt.

Ich beim Überhangklettern

Nachdem ich dann irgendwann zu erschöpft war noch weiter zu klettern, packte ich meine Sachen zusammen und verbrachte meine Kollegen zurück zu Siemens. Der Abend war jedoch noch jung und so traf ich mich mit Markus und Thomas noch auf eine Runde Bowling.

Frauendefekt

Im Laufe des heutigen Tages erhielt Markus einen Telefonanruf von Kristina, in der sie ihm mitteilte, dass ihr VW Golf liegengeblieben sei. Die Ursache war schnell gefunden. Ein klassischer Frauendefekt. Das Auto hatte kein Benzin mehr im Tank. Und das in einem Land wo niemand an Benzinarmut leiden muss. Auch wenn die Benzinpreisentwicklung in den USA alles andere als rosig ist, nicht zu tanken ist auch keine Lösung.

Frauendefekt

Wir machten uns auf zur nächsten Tankstelle um dort einen 5L Kunststoffkanister samt Benzin zu kaufen. Mit dem Kanister, der in der Fahrgastzelle einen wohligen Benzinduft verbreitete, ging es zur Unglücksstelle. Glücklicherweise sprang der Wagen nach dem einfüllen ohne weitere Probleme an und Kristina konnte so zur nächsten Tankstelle fahren. Man munkelt das es nicht günstig sei, wenn die hiesige Polizei einen mit leerem Tank aufgreift.

Update: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Letzte Nacht habe ich meinen Blog auf WordPress 2.5 upgedated. Dabei wurde anscheinend mein Bilderverzeichnis nach /dev/null gemountet. Ich habe schon eben gute zwei Stunden gebraucht die Masse der Bilder wieder hochzuladen. Diesmal auch gleich in 800×600. Die noch fehlenden Bilder kommen in den nächsten Tagen.