Silvester auf Lateinamerikanisch

Obwohl heute Silvester ist musste ich ganz regulär arbeiten. Ich verließ Siemens heute gegen 19:00 Uhr. Leider wusste ich noch nicht so richtig was ich nun am Abend machen würde. Für die Party in Philadelphia hatte ich keine Karten mehr bekommen und New York City war mir einfach zu teuer.

Silvester

Ich hatte Glück im Unglück und so ergab sich in letzter Minute die Möglichkeit bei ein paar Puertoricanern zu feiern. Das Essen war gut, trinken konnte ich leider nicht und getanzt wurde bis in die Puppen.

Familienfoto an Silvester

Feuerwerk sucht man hier in den USA jedoch vergebens. 🙁

Alle Jahre wieder

Nach vielen Jahren kam ich endlich mal wieder in den Genuss einer Weihnachtsfeier. Und die war für den heutigen Tag angesetzt. Ab 18:00 Uhr wurden wir Mitarbeiter von Siemens Corporate Research ins Westin Princeton geladen wo es Speis und Trank geben sollte.

Die Einladung sprach von semi formaler Kleidung. Laut der Wikipedia hieße das eigentlich schon Smoking mit schwarzer Fliege. Die meisten auf der Party kamen im Anzug, unter den Praktikanten ging es dann doch etwas lockerer zu.

Unser Tisch auf der Weihnachtsfeier von Siemens Corporate Research

Ich bin direkt nach der Arbeit hingefahren, lag das Hotel ja in weniger als zwei Meilen entfernt. Somit war ich dann auch einer der ersten vor Ort. Die erste Stunde war der Empfang im Foyer. Überall schwirrten Kellner herum, die kleine Häppchen reichten. Aufgrund der Tatsache, dass ich ja wieder mit dem Auto nach Hause musste, war es wieder ein nichtalkoholischer Abend für mich.

Sandra und ich auf der Siemens Corporate Research Weihnachtsfeier

Um 19:00 Uhr öffneten sich dann die Türen zum großen Ballsaal, wo jeder an einem Tisch Platz nahm. Der Stimmungsmacher, im Rastafarian-Look, stellte immer lustige Bedingungen um die Last am Buffet auszubalancieren. Zu allererst durften diejenigen zuschlagen, die einen iPhone-Besitzer am Tisch hatten. Zu dumm nur, dass mein iPhone zu Hause lag. Irgendwann kamen wir auch so zum Zug und stürzten uns auf das Buffet.

Die andere Seite unseres Tischs

Nach der Essen wurde eine kurze Rede gehalten und dann füllte sich auch die Tanzfläche.

Den Abschluss des Abends stellte der Nachtisch in Form diverser Backwaren da.

Kleines Get2Gether

Am gestrigen Mittag erhielt ich eine Mail, ob ich (bzw. jeder) denn nicht am Abend bei einer kleinen Party bewohnen wollte. Zu feiern gab es wohl einen Geburtstag und einen Abschied. Freunde durften auch mitgebracht werden. Einzige Auflage war es, Alkohol mitzubringen.

In Deutschland wäre das auch kein größeres Problem, aber in God’s own Country ist es nicht selbstverständlich seinen Alkohol in einem Supermarkt zu kaufen. Dafür gibt es hier so genannte Liquor Stores. Ich habe also für mich und zwei weitere Praktikanten Bier eingekauft und wir haben uns dann in der Nähe des Veranstalters getroffen.

Auf der Party im November

Auf der Party hat man dann viele Siemens-Gesichter getroffen. Das Trinken hielt sich in Grenzen, da jeder auch mit dem Auto wieder nach Hause kommen musste. Es war auf jeden Fall ein netter Abend.

Battle of the DJ’s

Jetzt bin knapp eine Woche in den USA und es wird Zeit mal auszugehen. Da bietet sich die Battle of the DJs im Radisson Hotel in New Rochelle, New York an. Mein Kumpel Michael Guiliagni von Top Notch Djs trat gegen einen anderen DJ von 3° an. Dieser hatte noch eine Sidekick dabei, welcher Dave Chapelle zum Verwechseln ähnlich sah. Keine Frage, dass ich mir das Event entgehen lassen würde.

Zuvor hatte ich noch mit HR abgeklärt, ob ich mit dem Auto nach New Rochelle fahren dürfe, da das ziemlich nah an Manhattan liegt. Laut Mietvertrag dürfen wir Siemens-Praktikanten nicht mit den Auto nicht nach New York City fahren. Aber HR gab grünes Licht, solange ich die I-95 nicht verlassen würde um durch die Bronx abzukürzen.

Freunde und ich bei der Battle of the Djs

Bevor der eigentlich Event losging, trafen sich ein paar Freunde und ich in der Nähe der Location in New Rochelle um noch einen kleinen Snack vorher zu nehmen. Meine neue Vermieterin war auch mit von der Partie, so dass ich ganz nebenbei noch ein paar organisatorische Sachen klären konnte. Wir gingen ins Buffalo Wild Wings und selbige waren es auch, die ich bestellte. Die Hälfte in Honey-BBQ und die andere Hälfte in spicy garlic. Eine weise Entscheidung wie sich später herausstellen sollte. Die Quesadilla die ich später dann noch aß, überzeugte hingegen nicht.

Sandra und ich bei der Battle of the DJs

Gegen 23:00 Uhr ging es dann endlich mit dem Event los. Die DJs hatten ihr Equipment aufgebaut und die „Battle“ konnte starten. Dazu durfte jeder DJ immer fünf Tracks auflegen und musste zusehen, dass zum einen die Auswahl gut war, die Übergänge passten und das ganze auch tanzbar(!) war. Kontrollen am Eingang gab es übrigens keine und wenn man schlau wäre, hätte man seinen Alkohol mitgebracht. Da ich allerdings fahren musste holte ich mir eine Flasche Wasser. Die hat dann auch sage und schreibe 5 USD gekostet. Hoffentlich kommt bald der erste Gehaltsscheck von Siemens.

Kurze ziehen bei der Battle of the DJs

Irgendwann wurde ich dann sehr müde und blieb nur noch der Höflichkeit. Dies sollte sich auszahlen, da Michael gewann. Der Preis war ein Dinner für sechs Personen sowie eine Room-Party im Hotel. Ich gehe schwer davon aus, dass ich auch daran teilnehmen werde.

Die Rückfahrt forderte dann nochmal alles von mir ab. Es hat mich insgesamt fast zwei Stunden gekostet bis ich endlich in Princeton war. Um meine Müdigkeit zu unterdrücken hielt in in New Jersey noch bei Mc Donald’s an, bei welchem der Drive-Thru geöffnet war. Da man dort aber anscheinend unfähig war meinen Hazelnut-Eiskaffee klarzumachen fuhr ich nach 9(!) Minuten Wartezeit im Drive-Thru einfach davon. Immerhin waren die Straßen leer, so dass ich kurz vor 04:00 Uhr endlich im Bett war.