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Hybriderfahrungen

Freitag, 30. Mai 2008

Ich habe den Toyota Prius ja leider erst gegen Ende meines Praktikums erhalten. Immerhin konnte ich nichtsdestotrotz einige Meilen damit abspulen und will dem Leser ein Resumee nicht vorenthalten.

Durchschnittsverbauch meiner Mietwagen im Siemens Corporate Research Praktikum

Ich bin im ganzen Praktikum über 13.000 Meilen gefahren. Das entspricht ca. 21.000 km oder 3.000 km im Monat. Neben dem Weg zur Arbeit wurde das Auto auch für Wochenendfahrten oder Einkäufe verwendet.

Gefahrene Meilen im Praktikum nach Monaten

Da der Benzinpreis gerade gegen Ende des Praktikums zugelegt hatte kam mir der Hybridwagen gerade recht. Der Verbrauch des Pontiac G6 tat schon irgendwann weh.

Statistiken zum Mietwagen

Sonntag, 23. März 2008

Hier veröffentliche ich ein paar Statistiken für einen Vergleich zu meinem Benzinverbrauch.

Benzinverbrauch Toyota Corolla LE

Verbrauch meines ersten Mietwagens, des Toyota Corolla LE.

Benzinverbrauch Toyota Corolla LE

Der Toyota Corolla war sehr sparsam im Verbrauch. Jedoch mangelte es ihm an Ausstattung. Es gab keine Möglichkeit seinen iPod an das Radio anzuschließen.

Benzinverbrauch Chevrolet Cobalt Sport

Verbrauch meines zweiten Mietwagens, dem Chevrolet Cobalt Sport.

Benzinverbrauch Chevrolet Cobalt Sport

Nach gut zwei Monaten mit dem Toyota war ich Anfangs über den Verbrauch des Cobalt Sport entsetzt. Ich lernte den Wagen jedoch schnell zu lieben, mangelte es ihm nicht an Ausstattung. Angefangen bei den Ledersitzen, über das Satellitenradio bis hin zu den Sicherheitsfeatures wie ABS. Letzteres ist in den USA nicht selbstverständlich.

Benzinverbrauch Pontiac G6 GT

Verbrauch meines dritten Mietwagens, des Pontiac G6 GT.

Benzinverbrauch Pontiac G6 GT

Mein dritter Wagen ist von der besonders durstigen Sorte. Ausstattungstechnisch liegt der Pontiac G6 GT auf Höhe des Cobalt Sport, ist jedoch um einiges geräumiger und besser motorisiert.

Benzinverbrauch Toyota Prius

Verbrauch meines vierten Mietwagens, des Toyota Prius Hybrid

Benzinverbrauch Toyota Prius Hybrid

Die Verbrauchswerte sprechen für sich. Der Benzinverbrauch des Prius macht ihn, verglichen mit dem was sonst so auf Amerikas Straßen herum fährt, zu einem wahren Spritsparwunder.

Durchschnittsverbrauch Gesamt

Durchschnittsverbrauch über alle Mietwagen. Auch hier wird nochmal deutlich, dass es von Auto zu Auto schlechter wurde. Der Prius widersetzt sich diesem Trend jedoch.

Durchschnittsverbrauch über alle Mietwagen

Zurückgelegte Meilen

Zurückgelegte Meilen über alle Mietwagen.

Zurückgelegte Meilen über alle Mietwagen

Benzinpreisentwicklung

Folgende Grafik zeigt die Benzinpreisentwicklung in den USA während meines Praktikums. Die blaue Linie ist der aktuelle Benzinpreis und die rote Linie gibt den Mittelwert wieder. Die orange spiegelt den Preis für 25 gefahrene Meilen wieder. Dies ist ungefähr die Zahl, die man mit einer Gallone schafft.

Benzinpreisentwicklung in den USA 2007-2008

Auf der Driving Range in Princeton

Samstag, 22. März 2008

Da heute Kaiserwetter in Princeton war zog es mich auf die Driving Range. Einfach mal ins grüne fahren um seinen Swing zu verbessern. Bzw. erstmal zu erfahren, da ich noch nie einen Golfschläger in den Händen hielt.

Die Driving Range in Princeton

Mit meinem neuen Vehikel, dem Pontiac G6 GT, fuhr ich nach einer Empfehlung von Phillip zur Driving Range, welche zwischen Princeton und Hightstown liegt. Der Vorteil der Driving Range ist, dass man keine teure Mitgliedschaft in einem Golfklub benötigt. Ein Schnupperkurs in selbigen wird wohl in Zukunft noch folgen.

Ballmaschine auf der Driving Range

Das Prozedere vor Ort ist recht simpel. Man entscheidet sich für eine Eimergröße, füllt diesen mit Ballen und schon kann vom Green abgeschlagen werden. Ich entschied mich für einen Eimer der Größe Venti-size (Für Starbucksverweigerer: größte wo gibt). Die nette Verkäuferin gab mir dann auch gleich noch einen Driver (zum Abschlagen) und ein 7er Eisen. Lustigerweise steht die Zahl beim Schläger für den Loft, welcher den Neigungswinkel der Schlagfläche eines Golfschlägers relativ zu einer vertikalen Schlagfläche beschreibt, und nicht das Gewicht. Offensichtlich war ich schon zu oft bowlen.

Abschlag mit dem 7er Eisen

Nachdem die Bälle aus der Maschine in den Eimer gekullert sind (Eimer vor Münzeinwurf unter den Auswurf stellen), sucht man sich einen Abschlagsplatz und schon geht es los. Die ersten Schläge gingen in nur in die Luft. Allerdings so heftig das der Schläger diese durchschnitt. Eine kurze Einweisung später hatte ich den Bogen raus und die Bälle sausten nur so davon. Das 7er Eisen spielt sich für den Anfang leichter. Man schlägt die Bälle damit einfach vom Boden. Der Driver ist etwas schwerer zu handhaben. Dafür liegt der Ball hierfür auf dem T. Als ich den Bogen raushatte kam ich auch schon auf ganz manierliche Weiten. Jedoch hatten viele meiner Bälle einen ungeheuren Effet und flogen so nach rechts und links.

Sandra und ich auf der Driving Range

Nachdem der Korb leer war und die Dämmerung einsetzte hielt ich noch ein kleines Pläuschchen mit dem Besitzer und versprach wiederzukommen. Auch kündigte ich weitere Praktikanten an, die in Zukunft hier spielen würden. Er lachte und meinte, sie sollen sich als Christians Freunde ausgeben, dann bekämen sie kostenlos eine Packung M&Ms. Ob er sich daran jedoch erinnern kann?!?

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Donnerstag, 20. März 2008

Da auf Dr. Nick keinen Verlass ist, wurde heute meinen Wagen am Flughafen getauscht. Thomas hatte auch keine Lust mehr auf seine Familienkutsche und begleitete mich hierfür. Zusammen fuhren wir nach der Arbeit in Richtung Newark Airport. Die alten Wagen noch kurz vollgetankt erreichten wir diesen nach Einbruch der Dunkelheit. Vor Ort suchten wir uns unsere Wunschautos (Chevrolet Impala und Pontiac Grand Prix) aus und gingen zum Schalter

Pontiac G6 GT von links vorn

Dort wurde uns mitgeteilt, dass wir maximal Autos der Intermediate Klasse bekämen. Frust kam auf. Thomas schnappte sich einen Pontiac G6 V6 und schickte sich an den Papierkrieg zu führen. Ich irrte derweil weiter zwischen hunderten von Autos umher, bis ich ihn schließlich fand. Den einzigen Pontiac G6 GT. Äußerlich hob er sich von Thomas G6 nur durch die Chromfelgen hervor. Aber es kommt ja auf die inneren Werte an: Beheizbare Ledersitze und Satellitenradio um nur einige der Gimmicks zu nennen.

Pontiac G6 von vorn

Auch ich füllte die Papiere aus und machte mich auf, nach Hause zu fahren. Da Thomas G6 angeblich einen platten Reifen hatte, musste er sich einen neuen suchen. Er fand ihn auch und nach einer kurzen Runde Sokoban (Kistenschieben) mit Autos war er soweit freigelegt, dass man damit auch losfahren konnte.

Pontiac G6 von Hinten

Ich bin mal gespannt, wie sich der Wagen in meiner Bezinstatistik macht. Laut Bordcomputer schwant mir übles. Der 3,6L Motor wird bestimmt ganz schön durstig sein. Und weit werde ich mit dem Auto sowieso nicht kommen, da der Ölstandanzeiger irgendwas von 35% anzeigt.

Pontiac G6 GT von hinten links

Wagenwechsel

Dienstag, 08. Januar 2008

Heute erhielt ich nichts ahnend eine Mail von Nationalcar aus der hervorging, dass ich meinen Wagen wechseln müsse. Anscheinend war ein Ölwechsel fällig. Ich wollte mich hierbei nicht dem Risiko aussetzen und womöglich sogar noch einen Chevrolet Impala oder schlimmer bekommen. Deshalb beschloss ich meinen Wagen nicht in Iselin sonder am Newark Airport zu wechseln. Dort könnte ich mir ja in Ruhe einen Wagen aussuchen und würde keinen zugewiesen bekommen.

Chevrolet Cobalt Sport von vorne links

Meine letzte Geleitfahrt mit dem Toyoto Corolla fiel mir nicht leicht, hatte er mir in den letzten sieben Wochen bzw. über 6000 km gute (und spritsparende) Dienste geleistet. Kurz vor dem Flughafen tankte ich den Wagen noch einmal randvoll und übergab dann dem dortigen Nationalcar Mitarbeiter die Autoschlüssel. Er sagte mir, ich könne mir einen Wagen aus der hinteren Reihe aussuchen und solle dann mit dem Schildchen und den Schlüsseln zum Schalter.

http://princeton.tafkas.org/wp-content/uploads/Chevrolet Cobalt Sport von vorne.jpg

Die Aufregung stieg ins unermessliche. Sollte ich tatsächlich den Toyota Camry bekommen, den ich haben wollte. Oder würde es immerhin wieder für einen Toyota Corolla reichen? Die Realität sah dann jedoch ganz anders aus. Toyotas scheinen bei Nationalcar Mangelware. Vom Hybridtraum hatte ich mich schon vor Urzeiten verabschiedet. Der “freundliche” Herr empfahl mir den Pontiac G6. Auf den seien alle Siemens Praktikanten ganz scharf. Und vom Verbrauch würde der sich im Vergleich zum Toyota nichts nehmen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich mich nicht auf unseren dampfplaudernden, marktschreierischen Freund verlassen konnte. Ab hier war ich auf mich selbst gestellt.

Chevrolet Cobalt Sport Heck

Ich lief den Gang auf und ab und nichts vom dem mir angebotenen sagte mir zu. Schließlich entschied ich mich für den Toyota Rav4. Ein SUV, aber wie hoch konnte der Verbrauch schon sein? Am Schalter wurde ich dann erst einmal belehrt das Siemens Praktikanten keine SUVs bekämen. Also trottete ich wieder zurück und die Sucherei begann von vorn. Nach langem hin und her entschied ich mich für den Chevrolet Cobalt Sport. Es gab eine Menge Sachen die für den Wagen sprachen.

  • Line-in Eingang für meinen iPod Nano
  • Optisch einigermassen anspruchsvoll
  • Sport-Edition mit Komplettausstattung
  • Verbrauch (hoffentlich) im Rahmen

Chevrolet Cobalt Sport von der Seite

Nach kurzem Papierkrieg war ich bereit nach Hause zu fahren. Kurz vor Verlassen des Geländes stellte ich jedoch fest, dass der Beifahrerspiegel einen Riss hatte und ich monierte die Angelegenheit. Nicht das ich am Ende noch für den Schaden aufkommen muss. Nachdem der Schaden zu Protokoll genommen wurde fuhr ich vom Hof und über die US 1 nach Hause. Im Radio dudelte meine Musik vom iPod Nano.