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Auf der Driving Range in Princeton

Samstag, 22. März 2008

Da heute Kaiserwetter in Princeton war zog es mich auf die Driving Range. Einfach mal ins grüne fahren um seinen Swing zu verbessern. Bzw. erstmal zu erfahren, da ich noch nie einen Golfschläger in den Händen hielt.

Die Driving Range in Princeton

Mit meinem neuen Vehikel, dem Pontiac G6 GT, fuhr ich nach einer Empfehlung von Phillip zur Driving Range, welche zwischen Princeton und Hightstown liegt. Der Vorteil der Driving Range ist, dass man keine teure Mitgliedschaft in einem Golfklub benötigt. Ein Schnupperkurs in selbigen wird wohl in Zukunft noch folgen.

Ballmaschine auf der Driving Range

Das Prozedere vor Ort ist recht simpel. Man entscheidet sich für eine Eimergröße, füllt diesen mit Ballen und schon kann vom Green abgeschlagen werden. Ich entschied mich für einen Eimer der Größe Venti-size (Für Starbucksverweigerer: größte wo gibt). Die nette Verkäuferin gab mir dann auch gleich noch einen Driver (zum Abschlagen) und ein 7er Eisen. Lustigerweise steht die Zahl beim Schläger für den Loft, welcher den Neigungswinkel der Schlagfläche eines Golfschlägers relativ zu einer vertikalen Schlagfläche beschreibt, und nicht das Gewicht. Offensichtlich war ich schon zu oft bowlen.

Abschlag mit dem 7er Eisen

Nachdem die Bälle aus der Maschine in den Eimer gekullert sind (Eimer vor Münzeinwurf unter den Auswurf stellen), sucht man sich einen Abschlagsplatz und schon geht es los. Die ersten Schläge gingen in nur in die Luft. Allerdings so heftig das der Schläger diese durchschnitt. Eine kurze Einweisung später hatte ich den Bogen raus und die Bälle sausten nur so davon. Das 7er Eisen spielt sich für den Anfang leichter. Man schlägt die Bälle damit einfach vom Boden. Der Driver ist etwas schwerer zu handhaben. Dafür liegt der Ball hierfür auf dem T. Als ich den Bogen raushatte kam ich auch schon auf ganz manierliche Weiten. Jedoch hatten viele meiner Bälle einen ungeheuren Effet und flogen so nach rechts und links.

Sandra und ich auf der Driving Range

Nachdem der Korb leer war und die Dämmerung einsetzte hielt ich noch ein kleines Pläuschchen mit dem Besitzer und versprach wiederzukommen. Auch kündigte ich weitere Praktikanten an, die in Zukunft hier spielen würden. Er lachte und meinte, sie sollen sich als Christians Freunde ausgeben, dann bekämen sie kostenlos eine Packung M&Ms. Ob er sich daran jedoch erinnern kann?!?

St. Patrick’s Day beim Italiener

Montag, 17. März 2008

Heute ist der St. Patrick’s Day, ein Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick. Eigentlich ein guter Grund sich nach der Arbeit in ein Irish Pub zu verziehen und den Tag mit ein paar Guiness ausklingen zu lassen. Ein paar Praktikanten, wie z.B. Marie oder Julia, gingen ins The Alchemist and Barrister in Princeton.

Ich für meinen Teil hatte schon zu einem Farewell Dinner von Saurabh Sethi zugesagt. Er hatte sich Romano’s Macaroni Grill hierfür ausgesucht. Markus, Tatsiana und ich bestellten als erstes eine riesige Vorspeise, die wir uns teilten. Geschmacklich richtig gut wurden die Erwartungen an das Hauptgericht hochgeschraubt.

Wir entschieden uns für die Lasagne, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellte. Das Teil schmeckte nur nach Tomatensoße und das Fleisch suchte man auch vergeblich. Somit wurde der Besuch in Romano’s Macaroni Grill zum Doppelevent. Es war das erste und gleichzeitig das letzte mal, das hierher kam.

Das Laufquartett beim Macaroni Grill

Selbstverständlich hatten wir am heutigen Tag unsere T-Shirts an, die wir uns letzten Samstag schwer verdient haben.

Hoagie Haven – Eine Institution in Princeton

Donnerstag, 13. März 2008

Als Teil unserer Fast Food Nation Tour, bei der wir so viele verschiedene Restaurants wie nur möglich mitnehmen wollen, verschlug es uns heute zu Hoagie Haven. Der Laden in Princeton genießt Kultstatus. Wer nicht mindestens einmal dort war, kann schwer behaupten überhaupt in Princeton gewesen zu sein.

Hoagie Haven in Princeton, New Jersey

Der Laden liegt direkt in der Nassau Street und ist relativ leicht zu finden. Einen Parkplatz vor Ort jedoch nicht und so parkten wir unseren Wagen bei gegenüberliegenden Fahrradladen. Drinnen erwartete uns eine riesige Auswahl an verschiedenen Sandwiches. Wesentlich mehr als bei der Konkurrenz von Subway. Ich nahm den Klassiker in Form einen Philadelphia Cheese Steak. Die anderen entschieden sich getreu der amerikanischen Mode noch Speck dazuzubestellen. Wahrscheinlich haben die ganzen Cheeseburger mit Bacon mittlerweile eine gewisse Abhängigkeit herbeigeführt.

Wir mit den Sandwich von Hoagie Haven in Princeton

Gegessen wurde dann wieder bei Siemens und so trugen wir unsere Sandwiches unterm Arm zum Auto. Erwähnenswert ist noch, dass die Sandwiches relativ fettig waren und das pappkartonartige Papier bei Siemens klar war. Geschmacklich waren die Sandwich jedoch allererste Sahne.

Hooters! Das freundliche Familienrestaurant

Donnerstag, 28. Februar 2008

Täglich müssen wir uns hier mit der Verpflegungsfrage herumschlagen. Das liegt jedoch nicht daran, dass es hier nichts gibt, sondern sehr eintönig ist. Da die anderen Praktikanten hier nichts auslassen wollen, stand für heute der obligatorische Besuch von Hooters in Princeton auf dem Plan.

Mittagessen bei Hooters

In Deutschland ist die Restaurantkette eher aus Film und Fernsehen bekannt. Immerhin gibt es schon eine Filiale in Neunkirchen (Saar) im Saarland. Weitere sollen wohl folgen. Die Einrichtung der Filialen erinnert mehr an eine Bar denn an ein Restaurant.

Der Appetit auf fettige Chicken Wings war begrenzt und so waren alle Beteiligten froh, dass das Tagesangebot ein gegrillte Hähnchensandwich war. Preislich und geschmacklich eine runde Sache und die Bedienung war auch löblich hervorzuheben.

Der Winter ist zurück

Freitag, 22. Februar 2008

Ich hatte zwar die Hoffnung den Winter überstanden zu haben, jedoch schlug dieser noch einmal mit voller Härte zu.

Mein Haus im Schnee

Über Nacht ist in vielen Teilen von New Jersey ca. 22 Zentimeter Neuschnee gefallen. Und auch in dem Teil wo ich wohne und arbeite war es nicht gerade wenig. Ein erstes Indiz dafür, dass heute etwas anders war als sonst, war die die Stille gepaart mit eisiger Kälte. Normalerweise ist hier so laut als würde das Bett direkt auf einer Bundesautobahn stehen. Zu verdanken habe ich das der Leichtbauweise der Häuser hier.

Meine Straße nach dem Schneefall

Sogar dem kleinem Hund war das Wetter hier zu kalt und so verkroch sie sich in der noch warmen Bettdecke.

Lula unter der Bettdecke

Meine Vermieterin zeigte sich sehr verwundert, dass ich überhaupt zur Arbeit gehen würde, da anscheinend eine Menge der Amerikaner solch ein Wetter dafür nutzten gleich ganz zu Hause zu bleiben. Den volkswirtschaftlichen Schaden von einem bisschen Schnee möchte man sich gar nicht ausmalen.

Mein Cobalt Sport zugeschneit

Immerhin stattet Nationalcar die Autos mittlerweile mit einer kleinen Kratzer-Handfeger-Kombination aus. Und so entfernte ich den Pulverschnee von meinem Wagen. Der Weg zur Arbeit nach Princeton verlief verhältnismäßig angenehm, waren doch nicht viele Leute unterwegs. Diejenigen die es doch zur Arbeit wagten, fuhren allerdings auch nur mit ca. 30 km/h. Und das auf einer drei-spurigen Straße mit baulich voneinander getrennten Fahrstreifen.

Mein Cobalt Sport freigeschaufelt