Ich hatt’ einen Kameraden

Besser gesagt zwei. Heute gaben Thomas und Markus ihr Farewell Dinner im Longhorn Steakhouse. Für mich ging es direkt nach der Arbeit dorthin und als ich ankam waren schon eine Menge Leute dort versammelt.

Lucile Tobi und Ich vor dem Bestellen

Wie bei jedem Farewell hatten die Verantwortlichen Probleme die Massen von Menschen unterzubringen und so mussten die Nachzügler an umherstenden Tischen sitzen. Ich entschied mich beim Essen für den Klassiker in Form des Renegade Steaks. 12 Unzen (340g) vom Besten was ein Rind zu bieten hat. Gut abgehangen und von der Flamme geküsst.

Thomas Abschlussrede

Nach dem Essen durften mussten dann Thomas und Markus eine kurze Rede halten, in der uns Thomas eine detaillierte Beschreibung seines Reiseverlaufs gab. Am Ende kam dann wieder was jeder vorhergesehen hat. Beim Bezahlen fehlte mal wieder ein ganzes Hauptgericht. Desweiteren vergaß jemand seine Kreditkarte im Restaurant. Alles nur weil das Personal wieder unfähig war die Rechnung sinnvoll zu splitten.

Zahlungsmodalitäten

Hooters! Das freundliche Familienrestaurant

Täglich müssen wir uns hier mit der Verpflegungsfrage herumschlagen. Das liegt jedoch nicht daran, dass es hier nichts gibt, sondern sehr eintönig ist. Da die anderen Praktikanten hier nichts auslassen wollen, stand für heute der obligatorische Besuch von Hooters in Princeton auf dem Plan.

Mittagessen bei Hooters

In Deutschland ist die Restaurantkette eher aus Film und Fernsehen bekannt. Immerhin gibt es schon eine Filiale in Neunkirchen (Saar) im Saarland. Weitere sollen wohl folgen. Die Einrichtung der Filialen erinnert mehr an eine Bar denn an ein Restaurant.

Der Appetit auf fettige Chicken Wings war begrenzt und so waren alle Beteiligten froh, dass das Tagesangebot ein gegrillte Hähnchensandwich war. Preislich und geschmacklich eine runde Sache und die Bedienung war auch löblich hervorzuheben.

Wie ist eure Hähnchenbrust?

Heute war mal wieder einer der vielen Tage an denen ich bis spät auf Arbeit war. Gegen 20:00 Uhr entschied ich mich allerdings dann doch die Heimreise anzutreten. Immerhin hatte ich mir vorgenommen die Prüfungsfragen für meinen Führerschein zu lernen.

Am Eingang stellte ich fest, das mein Cubicle Nachbar Jost gerade wieder zu Tür hereinkam. Das Geheimnis war schnell gelüftet. Er kam um mit ein paar Kollegen zum nahegelegenen Hooters zu gehen. Nach einem kurzen abwägen schloss ich mich der Truppe an. Und damit wir noch ein paar mehr wurden fragte ich auch Thomas und Robert, welche sich auch noch auf Arbeit befanden.

In einem Autokorso ging es die Route 1 südwärts Richtung Mercer Mall. Dann einiger geschickter Spurwechsel kam ich auch als erster dort an und sicherte mir den einzigen Parkplatz direkt vor dem Restaurant.

Als wir alle beisammen waren orderten wir neben den Erfrischungsgetränken auch noch zwei Pitcher Bier. Ein schicksalshafte Fügung, dass heute hier der Chicken Wing Tag war. Das bedeutet all you can eat Chicken Wings und Curley Fries für 10,49 USD. Wer kann da widerstehen.

In der ersten Portion gab es dann 15 Wings und Pommes Frites. Das ganze war allerdings schon sehr fettig, so dass man eigentlich genug haben sollte. Ich orderte vorsichtshalber noch einmal nach. Die zweite Fuhre verblieb dann jedoch weitestgehend auf dem Teller.

Da die Straßen um 23:00 Uhr schön frei sind, war ich auch nach einer guten halben Stunde zu Hause. Um nicht ein völlig schlechtes Gewissen zu haben, “büffelte” ich noch für gut 20 Minuten Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog bevor ich die Augen schloss.