Aktuelle Praktiumsplätze
Donnerstag, 18. Februar 2010Ich habe jetzt mal eine statische Seite mit aktuellen Ausschreibung bei Siemens Corporate Research eingerichtet. Diese wird entsprechend von mir aktualisiert.
Ich habe jetzt mal eine statische Seite mit aktuellen Ausschreibung bei Siemens Corporate Research eingerichtet. Diese wird entsprechend von mir aktualisiert.
Immer wieder erreichen mich E-Mails in denen mich zukünftige Praktikanten oder einfach Interessierte mit Fragen löchern. Gerne beantworte ich diese Fragen persönlich. Einige dieser Anfragen kommen allerdings wiederholt vor und da sie oft nicht in den eigentlichen Einträgen gezielt abgehandelt werden, werde ich Autor die Antworten hier mal wieder kurz zusammenfassen.
Entweder ihr bewerbt euch initiativ oder ihr findet eine Ausschreibung im Internet.
Insgesamt hat das ganze Prozedere knapp einen Monat gedauert. Das war dann allerdings zeitlich auch schon ganz schön eng zum Schluss.
Für ein Praktikum solltet ihr mindestens 6 Monate einplanen. Eine Verlängerung des Praktikums stellt in der Regel kein Problem dar.
Ich habe diverse Elektrotechnikstudenten, welche ein Praktikum bei Siemens Corporate Research absolvieren, kennengelernt. Auch als angehender Ingenieur sollte es also kein Problem sein.
Ich habe im Rahmen meines Praktikums meine Diplomarbeit bei Siemens Corporate Research geschrieben. Es hängt natürlich vom Betreuer vor Ort, der Universität sowie der Arbeit ab. Nicht jede Praktikumsstelle gibt genug für eine Diplomarbeit her. Am besten ihr sprecht das rechtzeitig mit eurem Betreuer ab.
Vorstellungsgespräche werden als Telefoninterview absolviert. Dabei werdet ihr dann technisch abgeklopft und dürft auch etwas zu euer bisherigen Vita erzählen. Das ganze findet in englischer Sprache statt.
Um ein Praktikum in den USA absolvieren zu können, braucht ihr in jedem Fall ein J-1 Visum. Bei der Ausstellung wird euch CDS-International als Sponsor unterstützen.
Siemens übernimmt die Kosten für das Visasponsoring seitens CDS. Ihr tragt die Kosten für die SEVIS-Gebühr, den Flug sowie die Krankenversicherung.
Bei Siemens kursieren Listen mit möglichen Wohnungen. Des weiteren findet man eine Reihe von Angeboten auf Seiten wie craigslist.com. Die ersten 14 Tage stellt euch Siemens ein Hotel in Princeton, so dass ihr genug Zeit habt euch eine Bleibe zu suchen.
Siemens Corporate Research stellt jedem Praktikanten kostenfrei einen Mietwagen zur Verfügung.
Wenn es günstig sein soll, verwendet ihr am besten Skype oder VoIP um mit der alten Welt in Kontakt zu bleiben. Sehr nützlich sind auch PrePaid-SIM-Karten oder gar ein Mobilfunkvertrag.
Der deutsche Führerschein ist nur zeitlich begrenzt in New Jersey gültig und so kann ich jedem nur zum amerikanischen Führerschein raten. Die Kosten hierfür liegen bei weniger als 25 USD.
Ja, man ist selber dafür verantwortlich, dass man keinen Frauendefekt erleidet. Mittlerweile (Stand Anfang 2009) ist Benzin ja richtig preiswert. Wenn ich da an meine Tankrechnungen denke.
Am besten man kontaktiert schon vor Beginn des Praktikums seinen Betreuer und spricht sich mit diesem ab. Evtl. kann dieser euch dann schon mit Material und Informationen versorgen.
Die Liste wird bei weiteren Fragen entsprechend ergänzt. Schickt mir einfach eine E-Mail mit euren Fragen.
Da sich mein Praktikum dem Ende neigt, wurde es auch Zeit mein Amt als PickUp-Artist niederzulegen. Die Arbeit war nicht immer leicht, was unter anderem auch daran lag, dass die Neuankömmlinge Siemens Corporate Research erst sehr spät mit Informationen versorgt haben. Ich möchte hier jedem zukünftigen Praktikanten bitten der Personalabteilung rechtzeitig eure Flugverbindungen mitzuteilen. Das erleichtert den Verantwortlichen die Arbeit ungemein und letztendlich kann es auch nur in eurem Interesse sein vom Flughafen abgeholt zu werden.
BILD
Mein Nachfolger ist Torsten Freese. Nach kurzer Einarbeitungszeit hat er gezeigt, dass er des Amtes würdig ist und ich wünsche ihm viel Erfolg und gutes Gelingen für den Rest seines Praktikum
Vor nicht allzu langer Zeit landete eine Mail in meinem Postfach, dass Siemens beim diesjährigen American Heart Association Start! Wall Street Run & Heart Walk (kurz: Wall Street Run) als Sponsor auftritt. Ich ließ mich selbstverständlich nicht zweimal bitten und meldete mich umgehend für den Lauf an. Die Strecke war mit 3 Meilen, verglichen mit dem Atlantic City 10 Miler, ungewöhnlich kurz, jedoch machte das die Sache nicht unbedingt leichter. Diesmal wurde uns sogar die Ehre zu Teil das Siemens im Rahmen der Caring Hands Stiftung uns T-Shirts für den Lauf zur Verfügung stellte. Wir mussten hierzu zwar die gewünschten Größen angeben, allerdings wurde dies nicht berücksichtigt.

Petrus scheint kein großer Freund von Laufveranstaltungen zu sein und so goss es den ganzen Tag schon aus Kübeln. Um kurz vor vier versammelten ich und ein paar weitere Recken die ich motivieren konnte bei einem solchen Wetter zu laufen in Lobby des Siemens Corporate Research Gebäudes. Ein kleines Foto für die PR-Abteilung wurde geschossen und dann durften wir auch schon auf dem von Siemens gestellten Minibus aufsitzen. Nach einer guten Stunde Autofahrt erreichten wir dann das World Financial Center in Manhattan.

Die Zeit war großzügig eingeplant und so konnten wir vor Ort umherirren und unsere Startnummern suchen. Mit diesen empfingen wir auch gleichzeitig unsere Championchips zur Zeiterfassung. Vor Ort trafen wir dann auch noch andere Siemensianer und wir arrangierten uns zu einem offiziellen Gruppenfoto. Gegen 18:30 bewegten wir uns dann zum Start. Dort wurde schon eine Ansprache nach der nächsten gehalten. Die obligatorische Nationalhymne fiel aus, was ich für ziemlich unpatriotisch erachtete. Kurz bevor das Starthorn geblasen wurde, stellte sich auch der Nieselregen ein, der die ganze Zeit über noch herunterfieselte.

Nachdem das Starthorn erschallte und ich über die Gummimatte lief galt es. Ich hatte Probleme eine ordentliches Tempo zu finden und so trieb mich der (falsche) Ehrgeiz an und ich lief los wie von der Tarantel gestochen. Die Strecke gewann anfangs auch gleich mal an Höhe. Nach einer Rechtskehre ging es an der World Trade Center site vorbei und dann in die Church Street. Beim 1 Mile Marker ging es mir auch noch richtig gut. Die zweite Meile hingegen war dann das genaue Gegenteil und kämpfte gegen mich selbst an. Die zweite Meile kam mir auch ungleich länger vor.

Nach passieren den 2 Mile Markers war die Lunge dann schon auf links. Immerhin musste man jetzt nicht mehr durch die engen Höchhäuserschluchten sondern lief in Richtung Battery Park und dann am Wasser nach Norden, wo am World Financial Center auch endlich die Ziellinie wartete. Im Ziel angekommen konnte man sich am Subway Catering die Kohlenhydrate zurückholen, die man auf der Strecke gelassen hatte. Mit meiner Zeit von 25:35 Minuten:Sekunden bin ich leider nicht ganz zufrieden. Von ca. 4300 Teilnehmern die ins Ziel gelaufen sind, konnte ich mich dann allerdings mit 1968. Platz in der vorderen Hälfte platzieren. Da ist trotzdem noch Potential nach oben.

Ich habe es dann noch geschafft, dank “Jims” Hilfe, eine Palette Energy-Drinks abzustauben. Mitsamt Palette ging es dann im Siemens Van wieder zurück nach Princeton. Die GPS-Auswertung muss an dieser Stelle leider ausfallen, da mein Garmin eTrex Vista HCx leider in der Tasche mittenmang der Häuserschluchten nur Müll fabriziert hat. Ab dem Battery Park ging es dann wieder sahnig ab, aber den halben Track brauche ich hier jetzt auch nicht zu posten. Summa Summarum denke ich, dass dies noch nicht der letzte Lauf in den USA gewesen sein wird.
Ein weiteres Wochenende ohne Ausschlafen stand an. Heute ging es wieder mal in den Keystone State nach Pennsylvania. Dort stand heute Rafting auf dem Programm. Ich motivierte 25 Praktikanten von Siemens und zwei Au-Pairs mich dorthin zu begleiten. Meine erste Amtshandlung war es Markus, Konstantin und Daniel in Hillsborough einzusammeln und in die Poconos zu fahren.

Der Rest traf sich auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research und fuhr von dort aus los. Dank unseres TomTom erreichten wir das Rafting Center Jim Thorpe, PA gegen 9:15. Ein paar der anderen waren auch schon, einige ließen jedoch noch auf sich warten.

Ich klärte die Formalitäten und bekam 27 Rafting Tickets in die Hand gedrückt um diese zu verteilen. Nachdem dies geschehen war holten wir uns unsere Neoprenanzuege, da die Wassertemperatur noch ein wenig frisch war. Mittlerweile trudelten auch die restlichen Leute ein und machten sich fertig. Bevor wir die Busse bestiegen gab es eine kleine Sicherheitseinweisung und jeder bekam noch einen Eimer um seine Lebensmittel wasserdicht zu verpacken. Danach saßen wir auf den ausgemusterten Schulbussen auf.

Nach einer kurzen Fahrt hieß es dann absitzen und wir marschierten zu Fuß durch das Unterholz bis wir an eine Stelle kamen, an der schon massig Schlauchboote gestapelt waren. Man nahm sich eins weg und schleppte es dann zum Fluss, wo es zu Wasser gelassen wurde. Wir hatten uns ein knallrotes Gummiboot ausgeschaut. Da uns jemand zuvor kam blieb dann für uns nur noch ein blaues übrig. Dann galt es noch schnell genug hineinzuhüpfen und schon ging es los.

Die Strömung hätte für meinen Geschmack etwas stärker sein können. Aber auch so hatten wir eine Menge Spaß. Nach ungefähr der Hälfte der Tour machten wir eine halbstündige Mittagspause in der uns ziemlich kalt wurde. Nach dem Zwischenstopp war etwas mehr los aber es hielt sich immer noch in Grenzen.

Hier noch der Streckenverlauf, den ich mit meinem Garmin eTrex Vista HCx mitgeplottet habe
