Nachspielzeit

Heute wäre ursprünglich mein letzter Tag gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass ein halbes Jahr so schnell herum sein könnte. Allerdings habe ich mich entschieden noch ein wenig länger im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen und so geht mein Praktikum jetzt in die Verlängerung. Obwohl es sich angesichts der kurzen Zeit von einem Monat eher um eine Nachspielzeit handelt.

Thomas, Markus und ich vor dem Siemens Corporate Research Hautpeingang

Für Thomas und Markus endet die Zeit hier bei Siemens allerdings und es steht ein reisefreudiger Monat für die beiden an. Wie es sich gehört wurden heute noch mal ordentlich Donuts bei Dunkin Donuts eingekauft und der Abschied der beiden im RFID-Lab im Keller zelebriert.

Klettermaxe

Es wurde ein weiteres mal zum Hallenklettern gerufen und dieses mal lies ich mir nicht die Chance entgehen. Um kurz nach sechs machte ich mich mit zwei weiteren Praktikanten auf zum Rockville Climbing Center in Trenton, NJ.

Vor dem ersten Klettern

Dank unseres Navis verfuhren wir uns auch gleich zweimal kamen allerdings noch rechtzeitig in der Halle an. Dort bekamen wir drei einen kleinen indischen Guide, der mich stark an einen J.R.R. Tolkien Charakter erinnerte. Dieser zeigte uns die wichtigsten Knoten und Bunde, die wir für das Klettern in der Halle benötigten . Nach dieser Einweisung ging es dann auch schon an die Kletterwand, wo wir, noch unter Aufsicht, jeder einmal hoch durften. Dabei klettert einer,während der andere dann sichert.

Ziemlich weit oben

Als Frodo dann der Meinung war, dass es bei uns ganz gut aussehe, durften wir dann frei in der Halle klettern. Wir probierten diverse Schwierigkeitsgrade aus und mussten feststellen, dass es um einiges schwerer ist, als wir uns vorstellten. In einem Teil der Halle konnte man auch Überhaenge erklettern so dass ein gewissen Deep Water Soloing Gefühl entstand. Nur ohne das Wasser halt.

Ich beim Überhangklettern

Nachdem ich dann irgendwann zu erschöpft war noch weiter zu klettern, packte ich meine Sachen zusammen und verbrachte meine Kollegen zurück zu Siemens. Der Abend war jedoch noch jung und so traf ich mich mit Markus und Thomas noch auf eine Runde Bowling.

Ein großer Verlust für Siemens

Heute ging es zum Farewell Dinner von Manuel. Wie schnell die drei Monate seines Praktikums doch um waren. Als würdigen Ort für das Abendessen wählten wir das Longhorn Steakhouse an der US1 aus.

BILD

Marie packte die Gelegenheit beim Schopf und so wurden aus zwei Veranstaltungen eine große.

BILD

Für den Nachfolger von Manuel wird es nicht leicht, nachdem dieser die Messlatte hier sehr hoch gelegt hatte.

Alle Jahre wieder

Nach vielen Jahren kam ich endlich mal wieder in den Genuss einer Weihnachtsfeier. Und die war für den heutigen Tag angesetzt. Ab 18:00 Uhr wurden wir Mitarbeiter von Siemens Corporate Research ins Westin Princeton geladen wo es Speis und Trank geben sollte.

Die Einladung sprach von semi formaler Kleidung. Laut der Wikipedia hieße das eigentlich schon Smoking mit schwarzer Fliege. Die meisten auf der Party kamen im Anzug, unter den Praktikanten ging es dann doch etwas lockerer zu.

Unser Tisch auf der Weihnachtsfeier von Siemens Corporate Research

Ich bin direkt nach der Arbeit hingefahren, lag das Hotel ja in weniger als zwei Meilen entfernt. Somit war ich dann auch einer der ersten vor Ort. Die erste Stunde war der Empfang im Foyer. Überall schwirrten Kellner herum, die kleine Häppchen reichten. Aufgrund der Tatsache, dass ich ja wieder mit dem Auto nach Hause musste, war es wieder ein nichtalkoholischer Abend für mich.

Sandra und ich auf der Siemens Corporate Research Weihnachtsfeier

Um 19:00 Uhr öffneten sich dann die Türen zum großen Ballsaal, wo jeder an einem Tisch Platz nahm. Der Stimmungsmacher, im Rastafarian-Look, stellte immer lustige Bedingungen um die Last am Buffet auszubalancieren. Zu allererst durften diejenigen zuschlagen, die einen iPhone-Besitzer am Tisch hatten. Zu dumm nur, dass mein iPhone zu Hause lag. Irgendwann kamen wir auch so zum Zug und stürzten uns auf das Buffet.

Die andere Seite unseres Tischs

Nach der Essen wurde eine kurze Rede gehalten und dann füllte sich auch die Tanzfläche.

Den Abschluss des Abends stellte der Nachtisch in Form diverser Backwaren da.

Mein Arbeitsplatz bei Siemens SCR

Meine dritte Arbeitswoche beginnt und ich habe es bisher noch nicht geschafft meinen Arbeitsplatz zu präsentieren. Dies hole ich jetzt nach.

Ich arbeite, wie die meisten hier, in einem “Cubicle”. Da es keine bessere deutsche Übersetzung als “abgetrennte Räume” gibt, schaut euch einfach folgendes Bild an:

Mein Cubicle

Diejenigen von euch, die ihr eigenes Büro haben, wird das sicherlich wie voll der Hohn klingen. Allerdings ist es nicht so schlimm wie man es sich vorstellt. Privatsphäre existiert de facto jedoch nicht.

Da fotografieren nicht sehr gerne gesehen wird, konnte ich leider nicht mehr Bilder schießen.