Paintball-Event in Pennsylvania. Oder doch nicht?

Um hier mal ein wieder etwas aktiver zu werden, beschlossen Manuel und ich die müde Truppe von Siemens zu einem Paintball-Event zu animieren. Angesichts der Kurzfristigkeit kein leichtes Unterfangen. Als Anlage suchten wir uns einen Anbieter in Jim Thorpe Pennsylvania aus. Dort stehen einem diverse Felder mit verschiedenen Szenarien zur Verfügung.

Wir zogen alle Register und holten uns als erstes die Experten-Meinung von Tim der schon einmal ein solches Ereignis organisiert hat. Nach kurzem Mailwechsel mussten die Massen mobilisiert werden. Das ganze sollte in einem Dreiklang aus Siemens-interner Mailingliste, einer Google-Group-mailingliste und einem Facebook-Event stattfinden.

Facebook Event Paintball in Pennsylvania

Leider lief die Aktion nicht so schön an wie er hofft. Jetzt heisst es die nächsten zwei Tage zittern ob wir die geforderten 20 Leute zusammenbekommen. 20 Leute sind nötig, damit man sein eigenes Feld bekommt. Alles andere hat den Nachteil, dass man sich das Feld sonst mit diversen professionellen Spielern teilen muss, die nichts anderes als Paintball spielen.

UPDATE: Leider fanden sich nicht genug Leute zusammen, was wohl zum einen an der kurzfristigen Planung und zum anderen an den doch höher als Anfangs geschätzten Kosten. Leider ist dieses Wochenende kein Rabatt-Event und so kommt zum dem Basis-Paket bestehend aus Markierer, Maske, Overall noch die Munition separat. Ich denke wir werden im Frühjahr noch mal einen weiteren Termin ansetzen. Dann mit Hinblick auf diverse Rabattierungen sowie mehr Vorlauf. Und dann sollte es ziemlich schwierig sein sich dem Ereignis zu entziehen.

Wiederaufnahme des Lauftrainings

Nachdem ich hier meine Krankheit überstanden habe, war es Zeit wieder mit dem Laufen anzufangen. Von heute an sind es nur noch 25 Tage um mich in Form zu bringen.

Ich besorgte mir noch schnell eine neue Laufhose bei Sport’s Authority und stellte auch gleich einen Skandal fest.

Hakenkreuzkleiderständer

Ich beschloss am Abend dann mein Training mit einem 4 Meilen-Lauf zu beginnen. Für diesen brauchte ich knapp über 40 Minuten. Das ist schon mal in Ordnung und mein Ziel ist es Ende der Woche bei 5 Meilen zu stehen.

Superbowl XLII

Eigentlich wäre heute an ganz gewöhnlicher Sonntag. Einer an dem wie an jedem anderen das wöchentliche Bowling auf dem Programm stände. Es ist jedoch der erste Sonntag im Februar und das bedeutet es ist:

Superbowl XLII Logo

Heute geht es für die New York Giants und die New England Patriots um alles. Wer wird am Ende die Vince-Lombardi-Trophy in den Händen halten?

Ich beim Superbowl schauen

Ich beschloss, dass Spiel bei ein paar Freunden zu schauen. Bevor es losging musste ich jedoch noch an der Hünchenuniversität Cluck-U Chicken immatrikulieren und ein paar Flügel besorgen. Ich holte 50 dergleichen, in den Geschmacksrichtungen: Honey-Hickorey, Carribean Jerk, Atomic and Nuclear.

New York Giants Fans

Dann ging es direkt zum Ort des Geschehens. Der 60 Zoll HDTV-Flachbildfernseher von Sony sorgte in Verbindung mit der dazugehörigen Surround-Sound-Anlage für das nötige Stadion-Feeling. Andere Gäste brachten Pizza, Salate, Chips, Bier und Erfrischungsgetränke mit.

Sony 60 Zoll HDTV

Leider muss ich zugeben, dass das Spiel am Anfang ein wenig vor sich hintröpfelte und erst das letzte Viertel die erhoffte Spannung brachte. Nach diversern Interceptions, Fumbles, Turnover on Downs, Punts etc. lagen die New England Patriots in Führung. Die New York Giants glichen den Punkterückstand jedoch aus, die Patriots kamen nochmals in Spiel und holten sich die Führung bis einige Sekunden vor Schluss zurück. Letztendlich war es jedoch ein knackiger Touchdown der die Entscheidung herbeiführen sollte. Die Giants hatten gewonnen, und die Masse der Anwesenden war glücklich.

Gruppenbild

Alles in allem hat der Abend viel Spaß gemacht und ich betrachte American Football nun nicht mehr als den langweiligen Sport, wie zuvor. Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Das Spiel fand im University of Phoenix Stadium statt. Dieses fasst 65.000 Zuschauer. Eine Zahl wovon unsere Freunde in der Alpenrepublik zur Fußball-Europameisterschaft 2008 nur träumen können. Und hierbei handelt es sich um ein Universitätsstadion

Die 7-Meilenstiefel

Die 7-Meilenstiefel hätten mir bei meinem Vorhaben den 10-Meilenlauf zu bestehen nicht gereicht. Also mussten neue Laufschuhe her.

Pair of Nike+ Equalon

Meine “Konkurrenz” von Siemens hatte sich schon standesgemäß in einem Laufgeschäft in Princeton ausstatten lassen. Andere Spezialisten der Halbmarathondistanz hatten selbstverständlich eigenes Schuhwerk dabei. Um diesem Missstand Rechnung zu tragen machte ich mich also auf.

Nike+ Equalon

Nach diversen Modellanproben stand der Favorit fest und hört auf den Namen Nike+ Equalon. Wie der Name schon erahnen lässt, ist der Schuh mit dem Nike + iPod Sport Kit und meinem iPod Nano kompatibel. Morgen wird der Schuh in der Wohnung eingelaufen und am Montag wird er dann seinen Jungfernlauf über 3 Meilen haben. Hoffentlich bleiben mir dann Blasen an den Füßen erspart.

Wider dem Winterspeck

Im Moment stehen die Chancen wirklich gut für diejenigen, die auf meine Gewichtszunahme gesetzt haben.

Um es jedoch gerade diesen Leuten nicht allzu leicht zu machen und im Angesicht der Tatsache, dass ich ja im Sommer auch wieder in Deutschland sein werde, beschloss ich was dagegen zu tun. Inspiriert und motiviert durch meinen neuen Kollegen Manuel M. habe ich den 10-Meilen Lauf am 15. März (der Samstag vor dem St. Patricks Day) in Atlantic City genauer ins Auge gefasst. Dafür habe ich nun gut zwei Monate Zeit in Form zu kommen und dann die Nummer auch durchzuziehen.

Wider dem Winterspeck

Nach einer kurzen Recherche im Intranet schrieb ich dem Sports Activity Club von Siemens eine Mail in der ich um deren Unterstützung bat. Nach kurzen Mailwechsel und einem Treffen wurde ich dann auch zum Beauftragten für eben diesen Lauf ausgewählt. Nun werde ich natürlich fleissig die Werbetrommel rühren um möglichst viele Mitarbeiter von Siemens Corporate Research für die Sache zu gewinnen.

Und ja, die Vorbereitungen laufen hier bereits auf Hochtouren und ich gehe vier mal die Woche aufs Laufband. Draußen ist es mir angesichts der Minusgrade einfach noch zu kalt. Ich halte euch über den Fortschritt hier auf jeden Fall auf dem Laufenden.