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Wochenende in Washington

Samstag, 19. April 2008

Gestern nach der Arbeit ging es auf nach Washington D.C. um das zweite Wochenende mit meinen Eltern sinnvoll zu verbringen. Das Wetter war sehr sonnig aber dank Klimaanlage im G6 kamen wir entspannt in Alexandria, VA an.

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Heute stand die große Washington D.C. Tour. Wir starteten den Tag bei Starbucks in der Nähe des Capitols. Gut gestärkt ging es dann auch gleich zum Sitz des US-amerikanischen Kongresses. Auf dem Weg dorthin kamen uns immer wieder Gruppen auf Segway Personal Transporter entgegen. Wie eine Recherche später herausstellte, waren die Touren in meinen Augen mit 70 USD/Person maßlos überteuert.

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Vom Capitol aus ging nach einem kurzen Besuch des United States Botanic Garden zur National Mall & Memorial Parks. Dies ist der Park der sich vom Capitol bis zum Lincoln Memorial hinzieht. Ein weiteres Highlight ist das Washington Monument, das

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Den Abschluss bildete das Lincoln Memorial und das Ehrenmal für die Gefallenen des Vietnam.

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Nachdem wir Washington am Abend den Rücken gekehrt hatten, besuchten wir noch den Nationalfriedhof in Arlington, wo unter anderem der 1963 ermordete 35. Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy beigesetzt wurde.

Zu Besuch bei den Amischen

Samstag, 01. März 2008

Heute haben wir uns nach Pennsylvania in Lancaster County zu den Amischen aufgemacht. Besonders bekannt ist das Lancaster County als Siedlungsort der strenggläubigen, deutschstämmigen Amischen. Wir wollten uns ein Bild über diejenigen machen die jenseits von iPhones, Autos und anderen Symbolen der Konsumgesellschaft leben.

Amish Kutsche

Wir trafen uns um 10:00 morgens auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research und fuhren dann mit einem Auto los. Die Fahrt über die überwiegend Mautstraßen dauert gut zwei Stunden. Leider hatte zu unserer Enttäuschung das Touristenbüro geschlossen und wir mussten uns mit Broschüren begnügen.

Amish Tourist Center

Also zogen wir weiter und kehrten gegen Mittag in ein ansässiges Diner ein. Das hatte jedoch nicht viel mit der Thematik zu tun. Immerhin war es nicht gnadenlos überteuert.

Historischer Zug In Strassburg, PA

Als nächstes stand eine Fahrt mit der Strasburg Rail Road auf dem Programm. Ein sehr hübsch hergerichteter Zug, in dem es dank zweier Kohleöfen jedoch so warm war, dass man vergeblich nach den Steinen für den Pinienaufguss suchte. Die Fahrt war sehr kurz und es ist fraglich ob die 12 USD dafür gerechtfertigt waren.

Sandra und ich in der Strassbourg Railroad Eisenbahn

Als letzteres Highlight besichtigten wir ein typisches Amischenhaus. Für knapp 5 USD erweiterte man unseren Horizont und wir erfuhren eine Menge aus dem Leben der Leute hier. Es wurde über deren Leben, deren Kleidung und deren Einstellung zur weltlichen Themen erzählt.

Amisches Dorf

Auf dem Rückweg in die Zivilisation machten wir dann noch einen Stop bei Starbucks, wo ein White Chocolate Moccha Venti Size für unser Wohlergehen sorgte. Auf dem Parkplatz von Siemens Corporate Research stand als Abschluss noch ein kleines Experiment an. Ein kleines Straßenrennen zwischen dem Chevrolet Cobalt Sport und dem Pontiac G6 GT zeigte, dass 1,2 L mehr Hubraum sowie ca. 40 PS mehr auch in höherer Beschleunigung enden. So sah ich leider nur die Rücklichter fühle mich jedoch bestätigt, dass man die Physik nicht austricksen kann.

Ja, mir san mit’m Radel da!

Sonntag, 13. Januar 2008

Fahrradhelm
Heute entschieden wir uns die Stadt mit den Zweirädern unsicher zu machen. Außerdem sollte eine Überfahrt über die Golden Gate Bridge das Highlight bilden. Als Fahrradladen hatten wir uns einen kleinen Laden in der Nähe der Fisherman’s Wharf ausgesucht. Die Räder dort machten einen soliden Eindruck und preislich lag das Ganze auch im Rahmen. Dank einer Coupon-Aktion bekamen wir 6 USD Ermäßigung auf den Mietpreis und zahlten somit 21 USD.

Inspektion der Leihräder

Als erstes fiel auf das der Verleiher aussah wie Steve Jobs persönlich. Wir wunderten uns also wieso er hier Fahrräder vermietete anstatt an seiner Keynote zu feilen. Die Standardsicherheitsausstattung bestand aus einem Helm. Nach Anprobe diverser Modelle entschied ich mich jedoch gegen diesen. So schnell konnte man mit diesen Rädern eh nicht fahren, als das der Helm zum Einsatz gekommen wäre. Als letztes stand die Frage an, ob wir die zusätzliche Versicherung in Höhe von 3 USD pro Fahrrad nehmen wollten. Wir willigten schliesslich ein. Man weiss ja nie.

Ich beim Fotoshooting in San Francisco

Als sämtlich Formalitäten abgeschlossen waren, ging es los. Wir radelten gen Westen an der Promenade entlang und unsere erste Station war die Pier die angeblich der nächste Punkt zu Alcatraz sei. Dort schossen wir diverse Fotos mit Alcatraz im Hintergrund.

Ich und Alcatraz im Hintergrund.

Direkt im Anschuss folgte auch gleich der erste Hügel. Gefühlt mindestens ein Berg der dritten Kategorie. Hinter diesem Lag dann der Yachthafen. Von dort aus hatten man dann einen sehr schönen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt: Die Golden Gate Bridge.

Ich am Fusse der Golden Gate Bridge

Ein weiterer, noch viel steilerer Anstieg folgte. Oben wurde man dann mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Golden Gate Bridge Aussichtsplateu

Nun sollte sich herausstellen, dass die Versicherung für die Fahrräder nicht allzu unklug war. Thomas schaffte es sich einen Platten einzufahren. Ich rief den Pannendienst an und überlegte ob mein Gegenüber das Tourette-Syndrom hatte. Ein Helikopter wurde uns versprochen, jedoch kam Steve Jobs persönlich mit seinem weißen Truck angefahren und tauschte das Rad aus. Robert und Flo sind derweil schon mal voraussgeradelt.

Auf der Golden Gate Bridge

Das Überqueren der Golden Gate Bridge war unspektakulärer als wir es uns vorgestellt hatten. Nach der Überfahrt fuhren wir die Küste entlang in das kleine verschlafen Örtchen Sausalito. Dort genehmigten wir uns erstmal unseren verdienten StarBucks Kaffee. Ein Blick auf die Uhr verriet uns dann, dass die letzte Fähre in knapp 10 Minuten ablegen sollte. Im Eiltempo sausten wir zum Hafen. Irgendein Spassvogel hatte mir vor dem StarBucks die Luft aus dem Hinterreifen gelassen. Dies war mir allerdingsg egal und ich fuhr auf der Felge zur Fähre. Wir hatten auch Glück, denn wir gehörten zu den letzten fünf die mit an Bord durften. Und die Schlange hinter uns schien noch endlos zu sein.

Fisherman's Wharf HDR

Am Abend machten wir dann noch ein paar Nachtbilder von San Francisos Hafen und der Fisherman’s Wharf.

Wenn du nach San Francisco gehst…

Samstag, 12. Januar 2008

In den Strassen von San Francisco

…stell sicher das du Blumen im Haar trägst. Unser erster Tag in der Stadt an der Bucht begann mit einem Sonnenschein. Nachdem alle aufgestanden und geduscht hatten machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt um unseren verlorenen Sohn aufzugabeln. Ein kleiner Stop bei Rezeption erfolgte um das kostenlose Frühstück in Anspruch zu nehmen. Dieses war allerdings mehr als enttäuschend, da es nur eingeschweißte Schnecken in den Geschmacksrichtungen, Breakfast Claw, Cinnamon Horn, Berry Horn und Cheesy Horn gab. Dies war auch gleichzeitig das einzige Mal, dass ich mir hieran den Magen verderben sollte. Denn fiesen Kaffee konnte mein Peppermint-Mocha-Coffee-Mate™ gerade noch retten.

In den Strassen von San Francisco

Gestärkt gingen wir zum Elektrobus. Dieser verkehrt in SF sehr regelmäßig und ist mir 1,50 USD pro 90 Minuten auch sehr erschwinglich. Dank ordentlichem Drehmoment muss man sich gut festhalten wenn dieser anfährt. In der Stadtmitte lasen wir Florentin auf und machten uns in Richtung Norden auf.Erstes Ziel war ein Starbucks und nach der Beschaffung eines Reiseführers und diverser Kaffeespezialitäten sollte der nächste Halt die Fisherman’s Wharf sein. Dies ist ein Bezirk der Stadt und gleichzeitig eine beliebte Touristenattraktion. Neben diversen Geschäften und Restaurants starten von hier auch sämtlich Bootstouren qür durch die Bay. Auch die Fähre nach Alcatraz legt hier am Pier 33 ab.

In der Fisherman's Wharf'

Nächstes großes Highlight war der Coit-Tower, den man von fast jedem Punkt der Stadt aus sehen kann. Der 64m hohe Turm steht auf der Spitze des Telegraphen Hügels. Die Besteigung war allerdings mehr als enttäuschend. 4,50 USD die unter Verschwendung verbucht werden können.

Skyline von San Francisco

Wir liessen den Tag dann mit einem Spaziergang in Chinatown ausklingen und aßen im Anschluss noch in der California Pizza Kitchen zu Abend.

Coit-Tower in San Francisco

Käffchen und ein paar Gedanken zum Umweltschutz

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Da ich jetzt zur Programmiererfraktion gehöre, darf auch das
offizielle Getränk nicht fehlen. Und so kommt es, dass ich mir ab und
an einen Kaffee gönne. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich von
meinem Tee-Konsum abgekommen bin. Das Angebot an Kaffeesorten ist hier
reichhaltig. Allerdings gibt es auch keinen, der mich wirklich
überzeugt. Es werden hier kleine Pappbecher bereitgestellt, die zwar
ihren Zweck erfüllen, allerdings nicht gerade umweltfreundlich
sind.

Um gleich zwei Probleme auf einmal zu lösen bin ich also zum
nächsten Starbucks getigert um mir eine schöne Tasse zu kaufen. Diese
habe ich auch gefunden. Vom Volumen her entspricht die zwei Pappbechern.
Bedeutet im Umkehrschluss auch weniger zum Automaten laufen.

Mein Starbuckstasse und der zuckerfreie Vanillesirup

Als ich bei Starbucks war, habe ich dann auch gleich Nägel mit
Köpfen gemacht und mir neben der Tasse auch gleich noch einen Liter
Vanillesirup geholt. Der kostet hier nur 7 USD. In Deutschland zahlt man
dafür gut und gerne das zwei- bis vierfache. Bevor mir hier jedoch
wieder vorgeworfen wird, ich würde mich hier nur von Zucker und
Vollmilch ernähren, der Sirup ist zuckerfrei und hat 0 Kalorien.

Wo hier gerade das Thema Umweltschutz angesprochen wurde. Damit ist
es hier echt nicht weit. Die Hauswände sind in der Regel hauchdünn,
die Fenster isolieren nicht, und es wird Wasser verschwendet, dass
glaubt man nicht. Warum müssen in einem Urinal z.B. mehr als 3 Liter
Wasser sein, die dann beim spülen komplett entsorgt werden? Allerdings
bin hier auch nicht frei von Schuld. Als ich heute Abend meinen
Arbeitsplatz verliess, war mein Wagen komplett mit Schnee zu. Und da ich
keinen Kratzer hatte wurde der Wagen amerikanisch enteist. Nach ca. 15
Minuten und Gott weiss wie viel Gallonen, war der Wagen frei und ich
konnte losfahren. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, habe ich
mir gleich beim ersten Supermarkt einen Eiskratzer gekauft.