New York Knick vs. Indiana Pacers

Nach der Superbowl und dem gestrigen Super-Duper-Giga-Tuesday stand heute ein weiteres Großereignis an. Durch einen glücklichen Umstand, auf den ich hier nicht weiter eingehen werde, habe ich Karten für das Basketballspiel der New York Knicks gegen die Indiana Pacers im Madison Square Garden bekommen.

Es war nicht sonderlich schwierig eine Begleitung unter den Siemens-Praktikanten zu finden und so sagte Markus schnell zu. Wir planten gegen 17:00 Uhr unseren Arbeitsplatz zu verlassen um so mit genügend Zeit im Rücken nach Norden bis zum Metropark zu fahren und dann mit dem Zug nach New York City zu fahren. Als kleine Anmerkung sei gesagt, dass es heute sauwarm war. Man könnte meinen der Winter sei vorüber.

New York Knicks Logo

Leider machte mir die tückische Tankanzeige meines Chevrolet Cobalt Sport hier einen Strich durch die Rechnung. Kurz bevor wir am Turnpike waren wechselte die Anzeige von 50 Meilen übrig auf “Tank leer”. Das Tankstellennetz war in diesem Teil von New Jersey anscheinend nicht so gut ausgebaut, so dass uns die ganze Aktion gute 20 Minuten gekostet hatte. Damit war die Metroparknummer gestorben. Plan B sah es vor, bis nach Newark zu fahren und dort den Zug zu besteigen. Leider leitete uns die veraltete TomTom-Software völlig fehl, so dass wir am Schluss nur noch unter Zuhilfenahme einiger Kollegen von Siemens Corporate Research in der Lage waren die Penn-Station in Newark zu erreichen.

Knicks vs. Pacers

Zu diesem Zeitpunkt war ein rechtzeitiges Erreichen des Spiels schon unmöglich. Wir ließen uns die gute Laune nicht verderben und als wir obendrein noch erfuhren, dass wir diese Woche als Studenten kostenlos mit dem Zug fahren konnten, war uns sowieso fast alles egal. Mit leichter Verspätung erreichten wir den Madison Square Garden und etliche Rolltreppen später auch unsere Plätze. Diese scheinen hier für Leute mit einer Körpergröße bis 1,50m gebaut worden zu sein. Als durchschnittlicher Mitteleuropäer ist an Beinfreiheit nicht zu denken.

Knicks Free Throw

Das Spiel selbst war sehr unterhaltend, konnte stimmungsmäßig jedoch nicht das einstige Eishockeyspiel anknüpfen. Immerhin wurde das Spiel während diverser Time-Outs von den örtlichen Cheerleadern angeheizt. Letztendlich verloren die New York Knicks mit 100:103. War eine knappe Geschichte spannend bis zum Schluss.

New York Knics Cheerleader

Fazit: Ein netter Abend in der Stadt die niemals schläft.

Superbowl XLII

Eigentlich wäre heute an ganz gewöhnlicher Sonntag. Einer an dem wie an jedem anderen das wöchentliche Bowling auf dem Programm stände. Es ist jedoch der erste Sonntag im Februar und das bedeutet es ist:

Superbowl XLII Logo

Heute geht es für die New York Giants und die New England Patriots um alles. Wer wird am Ende die Vince-Lombardi-Trophy in den Händen halten?

Ich beim Superbowl schauen

Ich beschloss, dass Spiel bei ein paar Freunden zu schauen. Bevor es losging musste ich jedoch noch an der Hünchenuniversität Cluck-U Chicken immatrikulieren und ein paar Flügel besorgen. Ich holte 50 dergleichen, in den Geschmacksrichtungen: Honey-Hickorey, Carribean Jerk, Atomic and Nuclear.

New York Giants Fans

Dann ging es direkt zum Ort des Geschehens. Der 60 Zoll HDTV-Flachbildfernseher von Sony sorgte in Verbindung mit der dazugehörigen Surround-Sound-Anlage für das nötige Stadion-Feeling. Andere Gäste brachten Pizza, Salate, Chips, Bier und Erfrischungsgetränke mit.

Sony 60 Zoll HDTV

Leider muss ich zugeben, dass das Spiel am Anfang ein wenig vor sich hintröpfelte und erst das letzte Viertel die erhoffte Spannung brachte. Nach diversern Interceptions, Fumbles, Turnover on Downs, Punts etc. lagen die New England Patriots in Führung. Die New York Giants glichen den Punkterückstand jedoch aus, die Patriots kamen nochmals in Spiel und holten sich die Führung bis einige Sekunden vor Schluss zurück. Letztendlich war es jedoch ein knackiger Touchdown der die Entscheidung herbeiführen sollte. Die Giants hatten gewonnen, und die Masse der Anwesenden war glücklich.

Gruppenbild

Alles in allem hat der Abend viel Spaß gemacht und ich betrachte American Football nun nicht mehr als den langweiligen Sport, wie zuvor. Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Das Spiel fand im University of Phoenix Stadium statt. Dieses fasst 65.000 Zuschauer. Eine Zahl wovon unsere Freunde in der Alpenrepublik zur Fußball-Europameisterschaft 2008 nur träumen können. Und hierbei handelt es sich um ein Universitätsstadion