Kurztrip nach Niagara Falls

Dieses Wochenende machten wir uns auf die lange Reise zu den Niagarafällen nach Kanada. Der flächenmäßig gesehen zweitgrößte Staat der Erde lag über 400 Meilen entfernt und so fuhren wir am frühen Freitagnachmittag los.

Ich vor den Niagarafällen

In der Dunkelheit erreichten wir Niagara Falls, New York, wo wir neben einer fies-teuren Tankfüllung auch noch kurz zu Burger King gingen. Leider hatte dieser schon zu und wir mussten durch den Drive-through fahren. Drei mal das ganze, da wir einzeln zahlten und man bei Burger King nur einen Bestellvorgang pro Fahrzeug abwickeln kann.

Gewichtszunahme

Gut gestärkt ging es dann zum Grenzübertritt. Ein Grenzbeamter, der gerade 18 Jahre alt geworden zu sein schien, fragte mich: “Citizenship?” (Anm: Staatsbürgerschaft) Darauf antwortete ich: “No, thanks!”. Allerdings schien dies kein Angebot seinerseits gewesen zu sein, sondern mehr die Frage nach meiner Staatsbürgerschaft. Nach einigen Fragen zu evtl. mitgebrachten Waffen später waren wir auf kanadischem Grund. Wer jetzt denkt, dass wir hier einen tollen Ahornstempel im Ausweis haben, sei eines besseren belehrt, dass es so was nicht gibt.

Wir vor den Niagarafällen

Gestern war dann die große Beschau von Niagara Falls, Ontario und den Niagarafällen angesagt. Nach dem Frühstück bei T.G.I. Fridays schlenderten wir zum Wasser. Enttäuscht mussten wir feststellen, dass die ganzen Attraktionen wie z.B. die Maid of the Mist noch geschlossen waren. Es blieb also nur die reine Sicht auf die Fälle. Diese geben an sich schon eine sehr imposante Kulisse ab. Die Sonne schien auch und trotz eines kurzen Regenschauers war das Wetter in Niagara Falls sehr gut.

Niagarafälle bei Nacht

Abends schossen wir dann noch das ein oder andere Nachtbild der Fälle und besuchten das Niagara Fallsview Casino Resort und ließen den Tag bei einem kanadischem Bier ausklingen. Hätte man etwas mehr Zeit zur Verfügung gehabt, wären wir sicherlich noch nach Toronto gefahren.

Abreisetag in Niagara Falls

Heute gab es direkt nach dem Aufstehen ein Rippchen All-You-Can-Eat bei Tony Romas. Wie ich es von Berlin gewohnt bin, war es auch in Kanada ein wahres Gedicht für den Gaumen. Die Baby-Back-Ribs kletterten geradezu in den Mund. Voll gestopft wie eine Weihnachtsgans fuhren wir dann wieder die lange Strecke nach New Jersey um Abends um 21:30 bei Siemens Corporate Research noch eine Cola zu zischen.

Umzug nach Sunny Isles Beach

Heute verließen wir das The Blue Lagoon Resort und zogen mit unserem Geraffel in Days Inn Thunderbird nach Sunny Isles Beach. Mittlerweile ist es das dritte Mal, dass ich in diesem Hotel absteige und es wird jedes mal besser. 2004 war es grundsolide und es gab keinerlei Anlass zu klagen. 2005 gab es dann kostenloses Internet via WiFi in der Lobby und dieses Jahr sogar in jedem Raum. Zimmertechnisch war das Hotel auf jeden Fall ein Gewinn und auch die Lage stellte eine Verbesserung gegenüber Fort Lauderdale dar.

Am Strand

Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und relaxten einfach. Den Abend verbrachten wir mit Shopping in der angrenzenden Aventura Mall bevor wir den Abend mit einem Essen bei Tony Romas ausklingen ließen.

Flucht aus Alcatraz

Gefängnisinsel Alcatraz

Heute sollte es endlich soweit sein. Wir entschieden uns für die obligatorische Alcatraz-Besichtigung am Montag um dem vielen Wochenendverkehr aus dem Wege zu gehen. In aller Früh machten wir noch einen kurzen Abstecher in Richtung Presidio-Park nahe der Golden Gate Bridge bevor wir dann um 12:00 Uhr die Fahrräder abgaben. Einen kleinen Snack in Form eines Subway-Sandwiches genehmigten wir uns noch bevor wir an der Pier 33 die Fähre nach Alcatraz bestiegen.

Anlegestelle auf Alcatraz

Die Überfahrt dauerte nicht lange und somit legten wir nach kurzer Zeit an der Anlegestelle an. Von dort an mussten wir ein Höhenmeter überwinden um zum Main Prison zu gelangen. Es wurden Audiotouren ausgeteilt und die Besichtigung konnte beginnen.

Alcatraz von Innen

Es ist schon ein wenig unheimlich in den Mauern von Alcatraz und irgendwie erinnert es auch ein wenig an Prison Break.

Zelle auf Alcatraz

Am Ausgang erwartete einen dann auch der USA-typische Souvenierladen. Ein Gefangenbecher wurde gekauft und die Fähre für die Rückfahrt genommen. Den Rest des Tages wurde dann entspannt und wir gingen am Abend noch bei Tony Romas was essen.

Alcatraz bei Nacht