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Mein Heim in Jersey

Donnerstag, 29. November 2007

13 Nächte sind rum und es war Zeit für mich aus dem Hotel auszuziehen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete ich mich von meinem Zimmer. Der Vorteil des Hotels war eindeutig die Tatsache, dass hier jeden Tag sauber gemacht wurde. Das nervige war jedoch, dass man aus dem Koffer lebt.

Die Zeit, die Siemens einem einräumt, eine Bleibe zu finden ist ausreichend und da ich mich rechtzeitig darum gekümmert hatte stand meinem Umzug am Sonntag nichts im Wege.

Mein Wohnzimmer vom Fernseher aufgenommen

Ich wohne in Edison, New Jersey. Das liegt im Middlesex County und ist ca. 25 Meilen von Arbeit entfernt. Entgegen der meisten Praktikanten bin ich ein wenig weiter weggezogen. Allerdings zahle ich hier auch nur 400 USD Miete inkl. aller Nebenkosten. Meine Mitstreiter zahlen in Nähe der Arbeitsstelle gut und gerne mal >650 USD. Da investiere ich lieber ein paar Dollar mehr in Benzin.

Zur Wohnung selbst: Mein Heim erstreckt sich hier über den gesamten Keller. Das beinhaltet ein Schlafzimmer, ein kleines Wohnzimmer, sowie ein Gäste-WC. Die Dusche ist im oberen Stockwerk. Ebenso die Küche.

Mein Badezimmer

Mein Hotelzimmer

Donnerstag, 15. November 2007

Heute stelle ich mein Zimmer im Holiday Inn in Princeton vor. Ursprünglich gab man mir hier ein Zimmer mit zwei Betten. Dies habe ich selbstverständlich sofort moniert, da einfach zu viel Platz mit dem zweiten Bett verschwendet wird.

Das Zimmer ist sehr groß, sauber und gemütlich. Allerdings auch sehr kalt, was an den zwei Aussenwänden liegt. Beheizt wird das Zimmer durch eine Klimanlage/Heizlüfter-Kombination. Wenn man die ein paar Minuten laufen lässt, ist es auch schön kuschlig warm. Mein Bett ist ein Queensize und somit gute 1,5m breit. Da braucht man sich keinerlei Sorgen machen rauszufallen. Abgerundet wird das ganze durch vier Kissen die alle verschiedene Härtegrade haben.

Mein Zimmer im HolidayInn in Princeton

Der Fernseher macht auch einen guten Eindruck und weil er sehr nah am Bett steht wirkt er auch einigermaßen groß. Außerdem wurde da ein N64 eingebaut aber ich will gar nicht wissen, was der Spaß hier kostet. Ich war schon neugierig was Pay-per-view hier läuft, aber bei 12,99 USD pro Film hört der Spaß dann auf.

Wireless Internet hingegen ist dafür kostenlos und somit stellt das Bloggen hier am Abend auch keinerlei Problem dar. Wenn man allerdings etwas mehr über den Äther anfordert, drosseln die einem hier die Leitung. Also muss das neueste Update auf MacOSX 10.4.11 noch ein wenig warten.

Mein Badezimmer im HolidayInn in Princeton

Das Badezimmer überrascht auch angenehm mit großem Waschtisch und Spiegel. Jeden morgen bringt die Reinigungskraft neue Shampoos, Duschgels und Lotionen, die ich dann immer verstecke um so den Verbrauch zu suggerieren. Nutzen werde ich die kleinen Fläschchen dann, wenn ich hier auf Reisen und Trips gehe.

Siemens Corporate Research zahlt jedem Praktikanten für 13 Nächte das Hotelzimmer. Diese Animositäten wie ein täglich frisch gemachtes Bett, der kurze Weg zur Arbeit und das Frühstück (Bericht darüber folgt später gesondert) nutzen viele Praktikanten, mich eingeschlossen, gerne voll aus bevor sie dann in ihre Bleibe für den Rest des Praktikums umziehen.