Die Sache mit der Sozialversicherungsnummer

Heute hatte ich mir endlich mal vorgenommen meine Social Security Nummer zu beantragen. Ursprünglich wollte ich dazu nach New Brunswick fahren, habe mich dann aber doch für Trenton entschieden. So konnte ich das während der Arbeitszeit machen.

Jack, der am gleichen Tag wie ich bei Siemens angefangen hatte, musste dies auch noch erledigen. Ich hatte ihm bereits gestern signalisiert, dass wir heute nach Trenton fahren würden und er sein Zeugs mit zur Arbeit bringen solle. Um 10 Uhr, ich hatte schon zwei Stunden gearbeitet während er gerade erst kam, war er bei meinem Cubicle.

Auf dem Parkplatz in Trenton

Folgende Unterlagen sind für einen Nicht-Amerikaner notwendig um die Social Security Nummer zu beantragen:

  • Reisepass mit gültigem Visum
  • DS2019-Formular
  • Nachweis, das man bei seinem Arbeitgeber beschäftigt ist

Wir fuhren mit meinem Auto nach Trenton. Das Navigationssystem lotste uns sicher zum Ziel. Nur leider war das „Amt“ nicht da, wo es sein sollte. Nach einer 20-minütigen Suche verging mir die Lust und ich rief Thomas (ein weiterer Intern, der die Prozedur schon hinter sich hatte) an. Dieser beschrieb mir dann wo der Eingang war und wir setzten unser Vorhaben fort.

Vor der Social Security Administration

Drinnen wurde erst einmal klassisch eine Nummer gezogen. Zum Glück war es nicht sonderlich voll und ich war schnell dran. Meine Papiere vorgezeigt und schon tipperte mein Gegenüber alles erdenkliche in ihren Computer. Nebenbei erzählte sie mir, dass sie auch drei Jahre in Deutschland gewohnt hätte. Zum Schluss musste ich noch unterschreiben, dass ich alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hatte.

Jack war leider nicht so erfolgreich. Er hatte den Brief von Siemens vergessen. Dabei hatte ich ihm gestern noch haargenau erklärt, was wir brauchen. Und auf dem Merkblatt stand das auch drauf. Ich dachte mir: „Spreche ich denn chinesisch?“ Allerdings, hätte er mich in diesem Fall wohl besser verstanden. Immerhin war der Trip nicht ganz umsonst, denn bei 50% der Teilnehmer hatte es ja geklappt. 😉 Im Anschluss fuhren wir wieder zurück zu Siemens, da ich ja rechtzeitig zur Mittagspause wieder da sein musste.

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