Der Tag davor

        

Morgen geht es endlich los. Die letzten Tage habe ich gepackt und abgewägt was mit muss und was in Deutschland bleiben kann Den Friseurtermin konnte ich gerade noch wahrnehmen. Man will ja schließlich als zivilisierter Mitteleuropäer auftreten. Mein Flug ist morgen um 09:40 ab Berlin Tegel. Immerhin ist somit eine nicht so stressige Fahrt zum Flughafen zu erwarten. Meine Bordkarte inklusive Sitzplatzreservierung ist bereits ausgedruckt und Dank Platz am Notausgang sollte es auch an der Beinfreiheit nicht mangeln.


Noch eine Woche bevor es losgeht

        

In einer Woche geht mein Flieger nach Newark. Das heisst im Umkehrschluss, dass nicht mehr viel Zeit bleibt letzte Erledigungen zu tätigen.


Hurra, hurra der Pass ist da…

        

Wenn das mal kein Geburtstagsgeschenk ist. Heute kam mein Reisepass inkl. Visum mit der Post. Dieses wird in den Pass eingeklebt. Wie das Teil aussieht seht ihr weiter oben auf dem Bild. Die Jungs und Mädels von der Botschaft haben den kleinen Brief verdammt gut zugeklebt, so dass ich Mühe hatte ihn zu öffnen. Jetzt kann mich niemand mehr aufhalten in “God’s own Country” einzureisen.


Warten aufs Visum

        

Laut Aussage der Interviewerin in Botschaft sollte mein Visum heute (am Dienstag) bei mir eintreffen. Allerdings ist dem nicht so. Also werde ich einfach weiter abwarten und Tee trinken. Zwei Tage haben die ja noch Zeit mir das zukommen zu lassen. Wenn es morgen allerdings immer noch nicht da ist, bekomme ich langsam Panik.


Visum beantragt

        

Da ich um 08:00 Uhr den Termin in der Botschaft hatte bin ich kurz nach 07:15 Uhr losgefahren. Der Verkehr hielt sich in Grenzen und trotz Bahnstreiks schienen mir nicht mehr Autos als üblich auf den Straßen unterwegs zu sein. Meine Zeitvorgabe hielt ich auch einigermaßen ein. Bei der Botschaft angekommen fiel mir sofort die riesige Menschenschlange davor(!) auf. Während ich nach einem Parkplatz suchte, redete ich mir ein, dass die Botschaft sicherlich noch nicht geöffnet hatte.


Das war knapp…

        

Das war knapp. Heute um kurz nach kam der Zusteller von FedEx und überreichte mir das langersehnte *DS-2019** Formular. Nun hatte ich alle Papiere für den Botschaftstermin zusammen. Die Formulare DS-156, DS-157, DS-158 konnte ich mir online mit den Eingaben auf “The Visa Information Service of the U.S. Diplomatic Mission to Germany“ generieren lassen. Dies hat mir eine Menge Arbeit erspart. Und da anscheinend morgen jemand abgesprungen ist, hab ich mir da auch noch den Termin gesichert.


Flug gebucht

        

Heute habe ich meinen Flug von Berlin Tegel nach Newark gebucht. Der 5. November war leider nicht haltbar, da die Preise hier unverhältnismäßig hoch waren. Ich hatte zuvor noch Rücksprache mit Siemens gehalten und erfahren das man dort leider nichts zum Flug dazu zahlt. Es schien jedoch in Ordnung zu gehen, einfach ein anderes Datum zu buchen. Eigentlich schien damit dem 6. November nichts im Wege zu stehen, doch als ich buchen wollte, war dieser Termin plötzlich nicht mehr verfügbar.


Terminverschiebung und DS-2019 ge-FedEx-t

        

CDS hat meine Papiere heute auf die Reise geschickt und mir den Tracking-Code von FedEX zugemailt. Wie gestern schon angedeutet muss ich meinen Termin beim Konsulat verschieben. Da ich das bis zu zwei mal machen kann, sollte es eigentlich keine größere Hürde sein. Nachdem ich die verfügbaren Termine gecheckt habe, stellte ich jedoch fest, dass der frühstmögliche Termin der nächste Montag ist. Ich habe mir den jetzt mal schnell gesichert, denn ich denke bis dahin, werde ich auf jeden Fall meine Papiere hier beisammen haben.


Die Papiere beisammen

        

Heute hatte ich das Telefonat mit CDS in New York City. Dabei durfte ich wieder die ein oder andere Frage beantworten, die ich zuvor schon in das Web-Formular getippt hatte. Sehr zweckmäßiges System. Immerhin haben die jetzt alle von mir benötigten Unterlagen und können das DS-2019 Formular ausstellen. Mir wurde auch gleich die Hoffnung genommen, dass die Papiere bis Mittwoch in Deutschland seien. Das heißt für mich, dass ich meinen Konsulatstermin verschieben darf.


Beim Passbildfotografen

        

Heute war ich beim Passbildfotografen in Berlin. Die Bilder für das Visum orientieren sich an denen für unsere neuen biometrischen Dokumente. Das Gesicht sollte einen natürlichen Gesichtsausdruck mit geschlossenem Mund haben, was auf Deutsch soviel heißt wie lachen verboten. Das Ergebnis seht ihr oben. Hat mehr etwas von einem Verbrecherfoto, aber was soll’s.