Amtsniederlegung

        

Da sich mein Praktikum dem Ende neigt, wurde es auch Zeit mein Amt als PickUp-Artist niederzulegen. Die Arbeit war nicht immer leicht, was unter anderem auch daran lag, dass die Neuankömmlinge Siemens Corporate Research erst sehr spät mit Informationen versorgt haben. Ich möchte hier jedem zukünftigen Praktikanten bitten der Personalabteilung rechtzeitig eure Flugverbindungen mitzuteilen. Das erleichtert den Verantwortlichen die Arbeit ungemein und letztendlich kann es auch nur in eurem Interesse sein vom Flughafen abgeholt zu werden.


Nachspielzeit

        

Heute wäre ursprünglich mein letzter Tag gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass ein halbes Jahr so schnell herum sein könnte. Allerdings habe ich mich entschieden noch ein wenig länger im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen und so geht mein Praktikum jetzt in die Verlängerung. Obwohl es sich angesichts der kurzen Zeit von einem Monat eher um eine Nachspielzeit handelt. Für Thomas und Markus endet die Zeit hier bei Siemens allerdings und es steht ein reisefreudiger Monat für die beiden an.


Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt

        

Der derzeitige Koordinator für die Abholungen am Flughafen sitzt gerade seine letzten Tage bei Siemens Corporate Research ab. Anfang der Woche erhielt ich seinen verzweifelten Hilfeschrei über die interne Mailingliste. Da ich gerne diverse Sachen organisiere und gleichzeitig um die Wichtigkeit dieser Position im Bilde bin, offerierte ich seine Nachfolge anzutreten. Um 16:00 trafen wir uns in seinem Cubicle um die Details zu besprechen. Er wies mich kurz in die Tätigkeit ein und übersandte mir im Anschluss die nötigen Dokumente.


Alle Jahre wieder

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Nach vielen Jahren kam ich endlich mal wieder in den Genuss einer Weihnachtsfeier. Und die war für den heutigen Tag angesetzt. Ab 18:00 Uhr wurden wir Mitarbeiter von Siemens Corporate Research ins Westin Princeton geladen wo es Speis und Trank geben sollte. Die Einladung sprach von semi formaler Kleidung. Laut der Wikipedia hieße das eigentlich schon Smoking mit schwarzer Fliege. Die meisten auf der Party kamen im Anzug, unter den Praktikanten ging es dann doch etwas lockerer zu.


Käffchen und ein paar Gedanken zum Umweltschutz

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Da ich jetzt zur Programmiererfraktion gehöre, darf auch das offizielle Getränk nicht fehlen. Und so kommt es, dass ich mir ab und an einen Kaffee gönne. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich von meinem Tee-Konsum abgekommen bin. Das Angebot an Kaffeesorten ist hier reichhaltig. Allerdings gibt es auch keinen, der mich wirklich überzeugt. Es werden hier kleine Pappbecher bereitgestellt, die zwar ihren Zweck erfüllen, allerdings nicht gerade umweltfreundlich sind.


Zahltag

        

Heute, am 30. November 2007, war Zahltag. Siemens bezahlt seine Praktikanten zweiwöchentlich. Das scheint hier in den USA so üblich. Die Gehälter werden nach Qualifikation bzw. Abschluss gezahlt. Diese staffeln sich wie folgt: Bachelor bzw. kein Master: $1,400 mit Auto oder $1,700 ohne Auto Master und 1. Jahr Doktorand: $1,800 mit Auto oder $2,100 ohne Auto 2. Jahr Doktorand: $2,100 mit Auto oder $2,400 ohne Auto Abgeschlossener Doktor: $2,500 mit Auto oder $2,800 ohne Auto Ich falle ja eindeutig unter die erste Kategorie.


Mein Arbeitsplatz bei Siemens SCR

        

Meine dritte Arbeitswoche beginnt und ich habe es bisher noch nicht geschafft meinen Arbeitsplatz zu präsentieren. Dies hole ich jetzt nach. Ich arbeite, wie die meisten hier, in einem Cubicle. Da es keine bessere deutsche Übersetzung als “abgetrennte Räume” gibt, schaut euch einfach folgendes Bild an: Diejenigen von euch, die ihr eigenes Büro haben, wird das sicherlich wie voll der Hohn klingen. Allerdings ist es nicht so schlimm wie man es sich vorstellt.


Ich war noch niemals in New York

        

Stimmt in meinem Fall nicht ganz. Für viele der anderen Praktikanten die heute mit zur Einführungsveranstaltung bei CDS in New York City fuhren allerdings schon. Morgens stand allerdings erstmal wieder das geniale Frühstück im Hotel an. Mein “Schützling” war auch schon da. Wir aßen zusammen Frühstück und machten uns dann zügig auf den Weg zur Bahnstation “Princeton Junction”. Dort hatten wir auch gleich das erste Parkplatzproblem. Direkt am Bahnhof gab es keinen einzigen Parkplatz mehr.


Mein erster Arbeitstag

        

Heute stand der erste Arbeitstag an. Nach dem Frühstück traf ich mich mit Sarah in der Lobby des Hotels und wir fuhren zum Hauptgebäude von Siemens Corporate Research. Dort angekommen hatte ich auch gleich ein Treffen mit der Personalabteilung. Es wurden eine Menge Papiere ausgefüllt und unterschrieben. Im Anschluss zeigte Sarah mir die Abteilung und stellte mich einigen Kollegen vor. Mein Arbeitsplatz ist ein Großraumbüro welches durch Trennwände unterteilt wird. Man hat also sein kleines Reich hier.