Mein Heim in Jersey

        

13 Nächte sind rum und es war Zeit für mich aus dem Hotel auszuziehen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete ich mich von meinem Zimmer. Der Vorteil des Hotels war eindeutig die Tatsache, dass hier jeden Tag sauber gemacht wurde. Das nervige war jedoch, dass man aus dem Koffer lebt. Die Zeit, die Siemens einem einräumt, eine Bleibe zu finden ist ausreichend und da ich mich rechtzeitig darum gekümmert hatte stand meinem Umzug am Sonntag nichts im Wege.


Die Sache mit der Sozialversicherungsnummer

        

Heute hatte ich mir endlich mal vorgenommen meine Social Security Nummer zu beantragen. Ursprünglich wollte ich dazu nach New Brunswick fahren, habe mich dann aber doch für Trenton entschieden. So konnte ich das während der Arbeitszeit machen. Jack, der am gleichen Tag wie ich bei Siemens angefangen hatte, musste dies auch noch erledigen. Ich hatte ihm bereits gestern signalisiert, dass wir heute nach Trenton fahren würden und er sein Zeugs mit zur Arbeit bringen solle.


Mein Arbeitsplatz bei Siemens SCR

        

Meine dritte Arbeitswoche beginnt und ich habe es bisher noch nicht geschafft meinen Arbeitsplatz zu präsentieren. Dies hole ich jetzt nach. Ich arbeite, wie die meisten hier, in einem Cubicle. Da es keine bessere deutsche Übersetzung als “abgetrennte Räume” gibt, schaut euch einfach folgendes Bild an: Diejenigen von euch, die ihr eigenes Büro haben, wird das sicherlich wie voll der Hohn klingen. Allerdings ist es nicht so schlimm wie man es sich vorstellt.


Autotausch, oder doch nicht?

        

Heute leuchte in meinem Toyota die Lampe MAINT REQ auf. Dies lies unweigerlich darauf schließen, dass der Wagen gewartet werden musste. Höchstwahrscheinlich musste ein Ölwechsel gemacht werden. An sich ja nichts schlimmes, denn man bekommt ja sofort einen neuen Wagen von National. Allerdings war ich ein wenig besorgt, wenn ich die anderen Praktikanten über ihre Autos klagen höre. Allen voran der Chevrolet Impala. Ein sehr durstiger Geselle wie man hört. Ich war jedenfalls (noch) nicht bereit mein Spritsparwunder herzugeben.


Frühstück – Die wichtigste Mahlzeit des Tages?!?

        

Am Frühstück scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Für die einen unverzichtbar, für die anderen nicht unbedingt notwendig. Ich halte mich irgendwo dazwischen auf. Gegen ein gutes Frühstück habe ich nichts einzuwenden, kann im Zweifel auch gut drauf verzichten. Das Frühstück im Holiday Inn in Princeton ist für viele Praktikanten der Grund so lange wie möglich im Hotel zu verweilen. Woran liegt das? Sicherlich zum einen an der reichen und vielfältigen Auswahl.


Sex mit der Ex???

        

Eher mit der jüngeren Schwester. So lässt sich meine Situation am besten beschreiben. Denjenigen unter euch die mich schon länger kennen, ist mein schwarzer Toyota Corolla sicherlich noch ein Begriff. Vor genau einer Woche, am Montag, bekam ich in Iselin meinen Wagen. Und es ist ein Toyota Corolla. Allerdings nicht in schwarz sondern in weiß. Nun muss ich aber eingestehen, dass mein alter Corolla viel sportlicher wirkte als diese Familienversion. Immerhin ist der Wagen schön geräumig und die Verbrauchswerte sind mir auch bekannt.


Battle of the DJ’s

        

Jetzt bin knapp eine Woche in den USA und es wird Zeit mal auszugehen. Da bietet sich die Battle of the DJs im Radisson Hotel in New Rochelle, New York an. Mein Kumpel Michael Guiliagni von Top Notch Djs trat gegen einen anderen DJ von 3° an. Dieser hatte noch eine Sidekick dabei, welcher Dave Chapelle zum Verwechseln ähnlich sah. Keine Frage, dass ich mir das Event entgehen lassen würde.


Mein Hotelzimmer

        

Heute stelle ich mein Zimmer im Holiday Inn in Princeton vor. Ursprünglich gab man mir hier ein Zimmer mit zwei Betten. Dies habe ich selbstverständlich sofort moniert, da einfach zu viel Platz mit dem zweiten Bett verschwendet wird. Das Zimmer ist sehr groß, sauber und gemütlich. Allerdings auch sehr kalt, was an den zwei Aussenwänden liegt. Beheizt wird das Zimmer durch eine Klimanlage/Heizlüfter-Kombination. Wenn man die ein paar Minuten laufen lässt, ist es auch schön kuschlig warm.


Ich war noch niemals in New York

        

Stimmt in meinem Fall nicht ganz. Für viele der anderen Praktikanten die heute mit zur Einführungsveranstaltung bei CDS in New York City fuhren allerdings schon. Morgens stand allerdings erstmal wieder das geniale Frühstück im Hotel an. Mein “Schützling” war auch schon da. Wir aßen zusammen Frühstück und machten uns dann zügig auf den Weg zur Bahnstation “Princeton Junction”. Dort hatten wir auch gleich das erste Parkplatzproblem. Direkt am Bahnhof gab es keinen einzigen Parkplatz mehr.


Mein erster Arbeitstag

        

Heute stand der erste Arbeitstag an. Nach dem Frühstück traf ich mich mit Sarah in der Lobby des Hotels und wir fuhren zum Hauptgebäude von Siemens Corporate Research. Dort angekommen hatte ich auch gleich ein Treffen mit der Personalabteilung. Es wurden eine Menge Papiere ausgefüllt und unterschrieben. Im Anschluss zeigte Sarah mir die Abteilung und stellte mich einigen Kollegen vor. Mein Arbeitsplatz ist ein Großraumbüro welches durch Trennwände unterteilt wird. Man hat also sein kleines Reich hier.