Ein neuer Haarschnitt

        

Nachdem ich mittlerweile schon gute 6 Wochen hier bin, wurde es Zeit meine Frisur mal wieder auf gesellschaftstaugliche Länge zu bringen. Eigentlich hatte ich noch Coupons für einen Friseur in der Nähe meiner Arbeit, jedoch vergaß ich in der Mittagspause zu gehen. Somit blieb mir nichts übrig als am Abend einen Friseur in Edison aufzusuchen. Als ich das kleine Geschäft betrat waren dort eine Frisörin sowie zwei Kundinnen, denen anscheinend die Haare gefärbt wurden.


Führerschein die dritte

        

Nein, ich schreibe hier nicht über meinen dritten Versuch den US-amerikanischen Führerschein zu erlangen. Viel mehr ist es mein dritter Führerschein überhaupt. Ich muss zugeben, das Lernen gestern verlief ein wenig spartanischer als ursprünglich geplant. Nichts desto trotz wollte ich heute mein Glück versuchen. Um 06:30 klingelte mein Handy und Thomas riss mich aus dem Schlaf. Da ich nun sowieso nicht mehr schlafen konnte entschied ich mich zur Motor Vehicle Commission in der Nähe von Siemens Corporate Research zu fahren.


Wie ist eure Hähnchenbrust?

        

Heute war mal wieder einer der vielen Tage an denen ich bis spät auf Arbeit war. Gegen 20:00 Uhr entschied ich mich allerdings dann doch die Heimreise anzutreten. Immerhin hatte ich mir vorgenommen die Prüfungsfragen für meinen Führerschein zu lernen. Am Eingang stellte ich fest, das mein Cubicle Nachbar Jost gerade wieder zu Tür hereinkam. Das Geheimnis war schnell gelüftet. Er kam um mit ein paar Kollegen zum nahegelegenen Hooters zu gehen.


Alle Jahre wieder

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Nach vielen Jahren kam ich endlich mal wieder in den Genuss einer Weihnachtsfeier. Und die war für den heutigen Tag angesetzt. Ab 18:00 Uhr wurden wir Mitarbeiter von Siemens Corporate Research ins Westin Princeton geladen wo es Speis und Trank geben sollte. Die Einladung sprach von semi formaler Kleidung. Laut der Wikipedia hieße das eigentlich schon Smoking mit schwarzer Fliege. Die meisten auf der Party kamen im Anzug, unter den Praktikanten ging es dann doch etwas lockerer zu.


Eine gute Hand voll

        

Eine gute Hand voll hört man ja irgendwie immer wieder. Manchmal darf es auch gerne etwas mehr sein. Vor allem beim Bowling. Und so sollte meine Kugel die Größe 15 werden. Doch der Reihe nach. Unter uns Praktikanten keimte die Idee auf, nach Arbeit mal eine ruhige Kugel zu schieben. Und schon war die Idee des Bowling Abends geboren. Als Ort wurde das Brunswick Zone auserkoren. Dies befindet sich ca. 10 Meilen nördlich von Siemens und liegt idealerweise für mich auf dem Weg nach Hause.


Käffchen und ein paar Gedanken zum Umweltschutz

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Da ich jetzt zur Programmiererfraktion gehöre, darf auch das offizielle Getränk nicht fehlen. Und so kommt es, dass ich mir ab und an einen Kaffee gönne. Was jetzt nicht heissen soll, dass ich von meinem Tee-Konsum abgekommen bin. Das Angebot an Kaffeesorten ist hier reichhaltig. Allerdings gibt es auch keinen, der mich wirklich überzeugt. Es werden hier kleine Pappbecher bereitgestellt, die zwar ihren Zweck erfüllen, allerdings nicht gerade umweltfreundlich sind.


Kein Anschluss unter dieser Nummer?

        

Um meine Erreichbarkeit hier sicherzustellen musste eine SIM-Karteher. Doch welchen Anbieter sollte ich wählen? Zur Auswahl standen eigentlich nur AT&T sowie T-Mobile, da Verizon Wireless keine SIM-Karten anbieten, sondern die Logik im Telefon selbst verdrahten. Ausser der Wahl des Netzes stand dann doch noch die Frage nach Vertrag oder PrePaid-Karte an. Zuhause habe ich sehr gute Erfahrungen mit PrePaid-Karten gemacht und werde bestimmt auch vorerst nicht wieder in einen Vertrag wechseln.


Der erste Schneefall

        

Da wache ich heute morgen auf und schaue durch das Fenster um festzustellen das der erste Schnee gefallen ist. Auch meinen Wagen hatte es erwischt. Zum Glück konnte ich den noch einfach wegfegen. Ich werde mir jedoch einen Eiskratzer zulegen müssen. Am Abend waren dann doch die Scheiben zugefroren und musste den Wagen amerikanisch enteisen. Dazu lässt man einfach den Motor laufen, bis das kuschelige, warme Auto das Eis zum Schmelzen gebracht hat.


Kleines Get2Gether

        

Am gestrigen Mittag erhielt ich eine Mail, ob ich (bzw. jeder) denn nicht am Abend bei einer kleinen Party bewohnen wollte. Zu feiern gab es wohl einen Geburtstag und einen Abschied. Freunde durften auch mitgebracht werden. Einzige Auflage war es, Alkohol mitzubringen. In Deutschland wäre das auch kein größeres Problem, aber in God’s own Country ist es nicht selbstverständlich seinen Alkohol in einem Supermarkt zu kaufen. Dafür gibt es hier so genannte Liquor Stores.


Zahltag

        

Heute, am 30. November 2007, war Zahltag. Siemens bezahlt seine Praktikanten zweiwöchentlich. Das scheint hier in den USA so üblich. Die Gehälter werden nach Qualifikation bzw. Abschluss gezahlt. Diese staffeln sich wie folgt: Bachelor bzw. kein Master: $1,400 mit Auto oder $1,700 ohne Auto Master und 1. Jahr Doktorand: $1,800 mit Auto oder $2,100 ohne Auto Jahr Doktorand: $2,100 mit Auto oder $2,400 ohne Auto Abgeschlossener Doktor: $2,500 mit Auto oder $2,800 ohne Auto Ich falle ja eindeutig unter die erste Kategorie.